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Easterhegg 2012, RMLL/LSM 2012 und DebConf13 in der Schweiz

Veröffentlicht durch am 2. March 2012.

Nachdem die FUDCon (Fedora Users and Developers Conference) 2010 im Rahmen des FrOSCamps zum ersten Mal in der Schweiz stattfand, zieht es dieses und kommendes Jahr gleich drei grosse Events aus der Free-Software- und Hacker-Szene zum ersten Mal in die Schweiz.

Easterhegg 2012

Den Anfang macht das Easterhegg 2012 (6.-9. April 2012, Ostern) in Basel. Zitate von der Webseite:

Das Easterhegg ist eine jährliche Veranstaltung des Chaos Computer Clubs in familiärer Atmosphäre für alle diejenigen, die sich dem Chaos Computer Club verbunden fühlen.

Der Easterhegg besteht hauptsächlich aus Workshops und weniger aus reinen Vorträgen. Abgedeckt wird das ganze Spektrum von Technik über Netzkultur bis zum Szenetreff. Die Veranstaltung bietet eine Fülle an hochklassigen Workshops und Vorträgen. Dazu kommt, dass das Easterhegg unschlagbar preiswert ist, da es nicht kommerziell ist und alle Beteiligten ehrenamtlich arbeiten.

RMLL/LSM 2012

Dann folgt im Sommer das RMLL (Rencontres Mondiales du Logiciel Libre, auch bekannt als Libre Software Meeting, LSM) vom 7. bis 12. Juli 2012 in Genf.

Das Wochenende vom 7. und 8. Juli wird es Stände für die breite Öffentlichkeit geben, während die Veranstaltungstage vom 9. bis zum 12. Juli die eigentliche Veranstaltung ausmachen.

Das LSM/RMLL ist eine jährlich im französischsprachigen Europa stattfindende Veranstaltung welche Konferenzen, Runde Tische und Workshops rund um Freie Software und ihren Einsatz beherbergt.

Weiter wird ein Festival der Freien Digitalen Künste Bestandteil der Veranstaltung sein.

DebConf13

Und vom 12.-18. August 2013 findet im Le Camp in Vaumarcus am Neuenburger See die DebConf13 (Debian Conference 2013) statt. (Das Datum steht insofern schon fest als dass es der einzige Termin ist, zum dem Le Camp noch frei ist. Sollte sich wider Erwarten die Location nochmals ändern, wird sich wahrscheinlich auch der Termin nochmals ändern.)

Vor anderhalb Wochen hat die DebConf Organisation in einem mehrstündigen IRC-Meeting mit einem knappen Mehr entschieden, dass die DebConf13 in der Schweiz stattfinden soll. Neben der Schweiz mit Vaumarcus hatte sich noch Lettland mit Riga für nächstes Jahr beworben. Die diesjährige DebConf12 findet vom 8.-14. Juli 2012 in Managua, Nicaragua statt.

DebConf ist die alljährliche Entwickler-Konferenz des Debian Projekts. Neben einer Woche voller technischer, sozialer und politischer Vorträge bietet die DebConf Entwicklern, Mitwirkenden und anderen Interessierten die Möglichkeit sich in Person zu treffen und zusammen zu arbeiten. Viele Teams in Debian nutzen dies auch, um sich einmal im Jahr zu treffen und um gemeinsam wichtige Entscheidungen zu fällen.

Die DebConf zieht seit dem Jahr 2000 jedes Jahr Teilnehmer aus aller Welt an und fand bereits an den verschiedensten Orten statt: in Skandinavien, in allen Amerikas, auf der iberischen Halbinsel und den Britischen Inseln sowie auf dem Balkan.

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Restaurant Viadukt in Zürich (mit Update)

Veröffentlicht durch am 24. September 2011.

Nach dem letzten LUGS-Treff am Donnerstag, waren wir zum Essen im Restaurant Viadukt. Darüber haben wir vorab demokratisch abgestimmt.

Das Restaurant Viadukt befindet sich, wie der Name schon sagt, in einem Viadukt, nämlich im Aussersihler Viaduk. Die Bahnlinie zum Bahnhof Letten wurde ja mit der Einführung der S-Bahn Zürich ausser Betrieb genommen, das Viadukt als markantes Gebäude im Stadtbild wurde aber nicht abgerissen, sondern zu einem Fussweg umgebaut. Auf dem höhergelegenen Wipkingerviadukt verkehren aber nach wie vor die Züge von und nach Oerlikon. Man sieht die Züge zwar nicht, aber man hört und spürt sie vorbeifahren.

Das Restaurant selber befindet sich in einem der Viaduktbögen, die Küche ist im benachbarten Bogen und durch einen Durchgang verbunden. Um mehr Platz zu schaffen wurde im Restaurantteil ein Zwischenboden eingebaut, der eine Lounge beherbergt und im Sommer gibt es auch noch eine Gartenwirtschaft. Uns wars aber doch etwas zu kalt für die Gartenbeiz, wir kamen ja auch erst kurz nach 21:00 Uhr dort an. Das Interieur des Restaurants ist schlicht aber modern und bietet einen dezenten Kontrast zu den über hundert Jahre alten Viaduktbögen.

Pastaroulade

Das Wichtigste an einer Beiz ist aber Speis und Trank. Das Auge isst zwar mit, aber wenn das alleine reichen würde, könnte man auch ein Kochbuch lesen, um satt zu werden. Die erste Frage ist eigentlich immer: Was gibts für Bier? Da war schon die erste freudige Überraschung, offen gibts dort Bier Paul 01! Wo andernorts grüne Plörre oder das in seiner Durchschnittlichkeit einzigartige Rheinfelder Industriebräu angeboten wird, gibts hier ein hopfiges, aber nur leicht bitteres Spezialbier. Da ich Durst hatte, hab ich leider zu spät bemerkt, dass sie auch noch Vivi Kola, die besteste Cola der Welt, im Angebot haben.

Die Speisekarte bietet eine moderne, leicht experimentelle Küche. Schnipo gibts zwar nicht, aber Bratwurst bekommt man dort. Ich habe mich dann spontan für die vegetarischen Pasta-Rouladen gefüllt mit Spinat und Dörrtomaten entschieden. Nicht weil ich Vegetarier bin oder sowas, sondern weil ich Spinatfan bin. Hab wohl als kleines Kind zuviel Popeye gesehen. Voraus gabs noch eine kalte Gurkensuppe mit Joghurt und einem Hauch Honig. Die Suppe war sehr lecker und der Joghurt und Honig setzten einen interessanten Akzent. Die Roulade hätte etwas mehr Gewürz vertragen meiner Meinung nach, aber die Salzmühle mit Fleur de sel stand griffbereit auf dem Tisch.

Schokoflan

Schokoflan

Wie gesagt, war Donnerstag, und Donnerstag ist immer Welthungertag bei uns in der Firma. Da kommt der Inder mit der Gassenküche und das bedeutet, dass man bestellen kann, was man will, es riecht nach Curry. Zu Mittag gabs also nicht so viel, darum hatte am Abend dann sogar noch ein Dessert Platz. Kaffee (von Hemmi) war klar, Koffein muss ja sein. Dazu gabs ein Schokoflan mit etwas Schlagrahm (Schlagsahne oder Schlagobers für unsere Nicht-Schweizer) und Caramelsauce. Flan kenn ich, aber mit Schoki hatte ichs noch nie. Es war etwas fester als gewöhnlich, geschmacklich aber sehr fein.

Die Bedienung war freundlich und sehr aufmerksam. War das Brotkörbchen einmal leer, wurde sehr schnell wieder ein Neues gebracht. Ebenso wurde man gefragt, ob man noch etwas zu trinken möchte, wenn das Glas mal leer war. Lediglich beim bezahlen der Zeche gab es dann eine leichte Konfusion, weil wir wie üblich getrennt zahlen wollten. Hätten wir vielleicht zu Beginn sagen sollen, aber daran denkt man ja auch nicht immer. Dank Einsatz eines Taschenrechners war das dann aber auch kein allzu grosses Problem. Die Preise sind für zürcher Verhältnisse normal, vorallem wenn man die exklusive Lage des Restaurants mit in Betracht zieht.

Update: Wir waren heute noch einmal im Viadukt. Diesmal gabs zuerst eine Gemüsecrémesuppe, die vorallem sehr nach Sellerie geschmeckt hat. Die Suppe war sehr lecker, aber eigentlich wollten XTaran und ich lieber die Muschelsuppe probieren. Die war leider aus. Allgemein kam es uns so vor, als ob das Restaurant eher die Philosophie verfolgt, wenig wegschmeissen zu müssen und dafür in Kauf zu nehmen, dass mal etwas ausgeht. Zur Hauptspeise habe ich dann das Siedfleisch mit Kartoffeln und Feigen-Meerrettich-Sauce gegessen und ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr ein so zartes Siedfleisch gegessen habe. Das ist fast auf der Zunge zergangen und wirklich sehr zu empfehlen.

Mit dabei war diesmal auch pazifi, der dafür bekannt ist, in Beizen entweder vergessen zu werden, oder das falsche geliefert zu bekommen. Wir haben daher eine Art “pazifi-Test” kreiert. Sprich: Wenn pazifi alles, was er bestellt hat, richtig bekommt, dann ist das Lokal “pazifi-complete”. Das Restaurant Viadukt hat diesen Test mit Bravour bestanden.

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Shaken, not stirred!

Veröffentlicht durch am 15. September 2011.

My name is Bond, Junk Bond, Investmentbanker.

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CH Open Source Awards 2011 verliehen

Veröffentlicht durch am 13. September 2011.

(Fast) der halbe LUGS-Vorstand sitzt grade bei der Verleihung der CH Open Source Awards (im Publikum :-). Nach der Eröffnung durch Hannes Gassert von  /ch/open stellten sich erstmal die Sponsoren vor und was sie mit und an Open Source machen. Danach stellten sich die nominierten Projekte der jeweiligen Kategorie vor, bevor jeweils der Gewinner bekann gegeben wurde

Der Business Award geht 2011 ans Projekt OLAT von Frentix.

Der Community Award geht 2011 an die Kolab Groupware, vertreten durch Georg Greve. (Venty und Robert hat’s allerdings bei der Idee, einen IMAP-Server als Datenbank zu missbrauchen, die Fussnägel hochgerollt, auch wenn’s auch ein NoSQL wäre. :-)

Ein Special Award geht 2011 an Archivista für das langjährige Engagement für Open Source und dessen Einsatz.

Der Youth Award geht 2011 an Sascha Grossenbacher und Drupal.

(XTaran musste unbedingt mal den WordPress-Client fürs Nokia N900 ausprobieren. :-)

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Und es ist doch ein Blog. Jetzt jedenfalls. ;-)