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> Was bei diesem Spiel mit dem Feuer rauskommen kann mag man garnicht denken ... wenn das weltweit beachtete Projekt Linux fürs millionendorf München scheitert (*3), dann ikann das ein tödlicher Schlag für Linux werden.
Bloedsinn. Glaubst du wirklich, dass Linus frustriert aufhoert zu werkeln weil die Muenchner doch Windows einsetzen? Ich habe manchmal das Gefuehl, gewisse Leute hier versuchen krampfhaft, anderen Linux aufzuschwatzen, aber ist es nicht die Freiheit, die wir an Linux so moegen? Warum also nicht den anderen auch die Freiheit lassen, auf diese Freiheit zu verzichten? Zugegeben, Muenchen ist gross, aber nicht die Welt, und es gibt genuegend andere grosse Staedte/Staaten die momentan am Wechsel zu Linux beteiligt sind.
Linux lebt auch ohne das Server/Desktop-Monopol.
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PPC: Penguin Powered Computing
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Ob Linus was proggt oder aufhoert ist nebensachlich. Es geht hier garantiert nicht um einzelne Personen. Sache ist jedoch, dass das muenchner (*1) Linuxprojekt gerade auch im Ausland sehr starke beachtung findet. Staerker als man hier vieleicht meint. Ich bin z.B. vor 3 Wochen, in Amiland, von drei verschiednen Leuten darauf angesprochen worden (Pinguinpin am Hemd hilft :).
Genauso geht es nicht darum ob ein paar Bastler Linux hernehmen oder nicht. Da ist es genauso gut wie AmigaOS, Atari-GEM, oder auch GS/OS ... ales notable Betriebssysteme mit lebendiger Bastlergemeinde. Hier geht es darum ob Linux ein ernstzunehmendes professinelles OS ist, das auch zum Breiteneinsatz taugt, und nicht nur eine Fingeruebung von Programmierern, ohne Auswirkung in der realen Welt.
Und ganz neben bei geht es auch darum ob man mit Linux (und Freier Software) seine Broetchen verdienen kann, oder doch besser bei MS bleibt.
Muenchen ist eben nicht irgendeine Stadt, sondern _der_ Pruefstein fuer den OSS einsatz.
Gruss
H.
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*1 - ach ja, welche grossen Staedte wie M kennst Du denn die _ernsthaft_ ein Linuxprojekt haben - und ich mein jetzt nicht blosses Rumgerede.
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Wie wär's, wenn die Leute einfach mal NICHT nachgedacht hätten? Klar, später wären sie wohl wegen ebendiesem Problem angegriffen worden, aber es wäre auch ein IMHO spitzenmässiges Druckmittel gegen oben gewesen.
Naja, immerhin kann man's auch positiv sehen: Das ganze Ideen-Patent-Theater bekommt mehr Publicity. Ich weiss nicht wie "man" den "normalen" Leuten klarmachen will, dass die Software momentan noch legal ist, aber durch ein neues Gesetz plötzlich gefährdet ist? Ich denke, dies könnte etwa ähnlich schwierig werden wie plötzlich den Alkohol zu verbieten. Vorausgesetzt, "das Volk" bekommt's mit.
tL
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Dieser Kommentar wurde von tL für eine Fabrik voller besoffener GEZ-Spitzel generiert.
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Bitte, bitte Raffzahn, lies den Artikel mit deinem Rechtschreib-Auge nochmals durch.
- Ist das nicht genau die Situation, die nicht nur die wenigen Linuxgegner befriedigt, sondern auch die große Masse an sicherheitsbewusten (*1) Beamten von Linux abweisen kann? Man kann es fast auf den Fluren hören: 'Hätten wir Microsoft genommen wären wir schon weiter, da gibt's sowas nicht'.
- Es dürfte jedem klar sein, daß die Patentfrage nicht innerhalb der nächsten paar Wochen entschieden wird, das zieht sich sicher noch über Jahre hin.
- Und das liegt nicht nur an den Kosten und der Unmöglichkeit die Mannschaft aufrecht zu erhalten.
- Was bei diesem Spiel mit dem Feuer rauskommen kann, mag man gar nicht denken ... wenn das weltweit beachtete Projekt Linux fürs Millionendorf München scheitert (*3), dann kann das ein tödlicher Schlag für Linux werden.
- Es spielt keine Rolle hier ob es wirklich nicht geht, oder nur Scheintod rumhängt, nicht eingeführt ist nicht eingeführt.
(Korrekturen fett, Interpunktion nur in wenigen Fällen korrigiert) --
Kühe geben keine Milch, die Bauern nehmen sie ihnen weg!
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Schoen das Du keine Inhaltliche Themen hast :)
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Schade, dass du mein Posting nicht gelesen hast. Ich tu' nicht gern 2 total verschiedene Themen (Rechtschreibung und Inhaltliches) im selben Posting vermischen. --
Kühe geben keine Milch, die Bauern nehmen sie ihnen weg!
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'Tuerlich hab ich ... und wenn ich haett's auch fast hochmoderiert ... aber ich halt mich mal zurueck :)
Gruss
H.
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dann wuerd ich mal anfangen die fehler zu korrigieren. was er da naemlich macht ist nicht pingeliges herumhacken um leute fertig zu machen sondern aktive mitarbeit am portal, und das muss ja nicht nur inhaltlich sein. --
PPC: Penguin Powered Computing
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 04. August 2004, 16:49 MEW (#17)
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 04. August 2004, 11:57 MEW (#7)
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Da haben die Grünen im Sinne der eigenen Selbstdarstellung Freier Software und dem Kampf gegen Softwarepatente einen Bärendienst erwiesen.
Zum Einen wird nun die Migration in München gestoppt und ist damit vermutlich tot.
Zum Anderen muß man -- nun da es ja dann keine negativen Auswirkungen mehr gibt -- SWPATs auch nicht mehr verhindern.
Glückwunsch, Münchner Grüne!
Das erinnert mich an das Pro-Linux Interview mit Greve.
Ich wünschte, andere Leute hätten wie beispielsweise auch die FSFE die Selbstdarstellung hintenan gestellt und diese dümmliche "Wenn SWPATs kommen, können wir Freie Software gleich vergessen" Argumentation ebenso sorgfältig vermieden.
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 04. August 2004, 12:29 MEW (#10)
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Es ist ein nicht ungefährliches Spiel, bei dem das Überleben des Projekts auf dem Spiel steht. Das auch die Zukunft von Linux selbst gefährdet ist, glaube ich aber nicht. Linux ist im Business-Umfeld bereits etabliert. Höchstens die Zukunft von Linux als Desktop-OS könnte gefährdet sein, <ketzer>aber ich bin mir auch nicht sicher, ob das überhaupt wünschenswert ist</ketzer>.
Abgesehen davon: Es ist zu erwarten, dass ein Rechtsgutachten erstellt wird. Ist das beauftragte Büro pro Softwarepatente, so wird es vermutlich behaupten, die Patente seien kein Problem. Ist es kontra Softwarepatente, so wird es vermutlich behaupten, die Patente seien ein Problem, egal welche Software man einsetzt. So schlecht siehts also nicht aus.
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Linux ist eine Turboprop. HURD ist ein Düsenjetprototyp, der seinen Heimatflughafen nie verlassen hat.
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 04. August 2004, 12:48 MEW (#12)
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Es geht auch nicht um das "Überleben" Freier Software im Allgemeinen, sondern darüber, welchen Stellenwert es wann einnimmt.
Und da war München extrem wichtig.
Wenn das Projekt -- wie es im Moment scheint -- an die Wand fährt, sind als nächste die Firmen dran, denen Briefe ins Haus flattern in der Art:
"Wie Sie ja wissen, hat München entschieden, daß es rechtlich unsicher ist, Freie Software einzusetzen. Wollen Sie wirklich das Vertrauen Ihrer Anleger, Kunden und Zulieferer so leichtfertig riskieren? Wollen Sie wirklich ein Produkt mit bekannten und anerkannten Rechtsmängeln einsetzen und dafür den eigenen Kopf hinhalten?"
Sicher werden die Server nicht magisch über Nacht verschwinden, aber nachdem dies auf einer Aktion von FFII und MySQL zu basieren scheint, kann Microsoft wunderbar darauf hinweisen, daß Freie Software selbst offenbar nicht daran glaubt, rechtssicher zu sein.
Das ist ein Argument mit dem sie mehr gewinnen können als mit allen bezahlten Studien der Vergangenheit.
Daher: Sicher geht es bei Betrachtung als isolierter Einzelenscheidung um eine schmerzhafte, aber nicht tödliche Geschichte. Schmerzhafter sind die Spätfolgen.
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Kaum. Das Argument der Rechtsunsicherheit ist nicht neu. Tatsächlich wurde schon viel schwereres Geschütz aufgefahren, wie zum Beispiel die Behauptung, der Einsatz von GPL-Software sein generell illegal.
Aber bisher wurden diese Argumente nicht ernstgenommen. Wenn allerdings das Projekt in München scheitert, dann werden diese Argumente durchaus ernstgenommen und zu einem ernsthaften Problem. Aber ich denke dies wird dir egal sein, denn du willst Linux ja nur auf deinem System in deiner Kammer auf privater Basis einsetzen. Sorry, aber ich nicht!
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Aber bisher wurden diese Argumente nicht ernstgenommen. Wenn allerdings das Projekt in München scheitert, dann werden diese Argumente durchaus ernstgenommen und zu einem ernsthaften Problem.
In der Anfangszeit von Linux haben Grossfirmen wie Novell oder IBM sich von Linux distanziert, weil sie die lizenzrechtliche Situation für zu Heikel hielten. Linux hat sich trotzdem auf den Servern etabliert, und wird jetzt aktiv von diesen Firmen unterstützt. Auch gibt es verschiedene Regierungen weltweit, die nach anfänglichen Bedenken auf Linux umgestellt haben. Und du glaubst ernsthaft, Linux werde praktisch verschwinden, nur weil eine Stadtregierung die Patenrechtssituation für zu Heikel hält? Ich bitte dich.
Aber ich denke dies wird dir egal sein, denn du willst Linux ja nur auf deinem System in deiner Kammer auf privater Basis einsetzen. Sorry, aber ich nicht!
Oh, ich war durchaus mal missionarisch veranlangt. Aber dieses Kapitel hab ich erfolgreich abgeschlossen. Also mach dir keine Sorgen. Fürs erste würde ich den möglichst regelmässigen Kontakt zu Pragmatikern suchen, und ab und zu einen Blick über den Tellerrand wagen.
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Linux ist eine Turboprop. HURD ist ein Düsenjetprototyp, der seinen Heimatflughafen nie verlassen hat.
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Und du glaubst ernsthaft, Linux werde praktisch verschwinden, nur weil eine Stadtregierung die Patenrechtssituation für zu Heikel hält? Ich bitte dich.
Es wäre zumindest ein heikler Schlag gegen Linux, denn das Projekt gilt weltweit als Referenzprojekt dieser Art. Ich arbeite selbst in der EDV-Abteilung einer öffentlichen Verwaltung und stelle fest, dass auch hier die Augen auf München gerichtet sind. Die Informatik-Konferenz der Kantone ist im Kontakt mit der Stadt München, wodurch das Projekt auch Auswirkungen auf das Vertrauen der EDV-Verantwortlichen der Kantone in Linux hat.
Oh, ich war durchaus mal missionarisch veranlangt. Aber dieses Kapitel hab ich erfolgreich abgeschlossen. Also mach dir keine Sorgen. Fürs erste würde ich den möglichst regelmässigen Kontakt zu Pragmatikern suchen, und ab und zu einen Blick über den Tellerrand wagen. Bei mir verhielt es sich genau umgekehrt: Mir war es anfangs auch egal, wenn ich der einzige war, der Linux einsetzt, aber mittlerweile habe ich meine Meinung aufgrund diverser Erfahrungen geändert. Ich sage ja auch nicht, dass man jemanden zwingen sollte umzusteigen, aber man soll es zumindest nicht durch Patente und Verunsicherung verunmöglichen. Abgesehen davon wage ich durchaus ab und zu einen Blick über den Tellerrand (ich arbeite beruflich in einer Umgebung, in der überwiegend Windows zum Einsatz kommt).
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Es wäre zumindest ein heikler Schlag gegen Linux, denn das Projekt gilt weltweit als Referenzprojekt dieser Art.
Weltweit? Dass denn nun auch nicht. Es ist weder das erste Projekt seiner Art, noch wird es das letzte sein. Aber es würde einen hässlichen Kratzer am Image von Linux hinterlassen, da bin ich einverstanden. Und in der Schweiz würde ich mir derzeit keine all zu grossen Hoffnungen machen. Ich bin schon beeindruckt, wenn manche Gemeinden Linux auch nur in Betracht ziehen.
Bei mir verhielt es sich genau umgekehrt: Mir war es anfangs auch egal, wenn ich der einzige war, der Linux einsetzt, aber mittlerweile habe ich meine Meinung aufgrund diverser Erfahrungen geändert. Ich sage ja auch nicht, dass man jemanden zwingen sollte umzusteigen, aber man soll es zumindest nicht durch Patente und Verunsicherung verunmöglichen.
Nun, das ist in Ordnung, denke ich. Einfach nicht vergessen: Es gibt keinen heiligen Gral! ;-)
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Linux ist eine Turboprop. HURD ist ein Düsenjetprototyp, der seinen Heimatflughafen nie verlassen hat.
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Einmischung!
> Weltweit? Dass denn nun auch nicht.
Hmm... tja, das ist wahrscheinlich eine Frage der Perspektive. Ich persoenlich halte das, was in M passiert auch nicht fuer so besonders, bin ich doch hier daheim, und CH ist viel zu nahe dran an.
Es ist mir nur letzthin aufgefallen. Sowohl auf der Hope, als auch beim Besuch aufm SUN-Campus in Burlington (Boston) bin ich auf LiMux angesprochen worden ... Es hat gereicht zu erwaehnen dass ich aus Muenchen bin (und der Punker-Pinguin-Pin von Linuxtag :)
Ich denke mal das interesse da draussen ist wesentlich groesser als es von hier aus scheint.
Gruss
H.
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Es ist mir nur letzthin aufgefallen. Sowohl auf der Hope, als auch beim Besuch aufm SUN-Campus in Burlington (Boston) bin ich auf LiMux angesprochen worden ... Es hat gereicht zu erwaehnen dass ich aus Muenchen bin (und der Punker-Pinguin-Pin von Linuxtag :)
Musst nur mal auf die verschiedenen Newsseiten gehen. Die Meldung über den vorläufigen Aufschub erschien von Slashdot über OSNews zu Financial Times in ziemlich allen grösseren Seiten und Portalen.
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Wenn ich mir die zitierten Quellen ansehe, kann ich nirgends einen Hinweis darauf finden, dass das Linux Projekt auf Antrag der Grünen gestoppt worden sei.
Es ist vielmehr so, dass die Grünen die Stadtregierung aufgefordert haben, bei der Bundesregierung gegen deren Haltung zu Softwarepatenten zu intervenieren und sie dazu aufgefordert haben, die Position des EU-Parlamentes zu übernehmen. Das ist IMO ein sehr lobenswerter Antrag.
Daraufhin hat der EDV-Verantwortliche die Ausschreibung des Desktop-Clients auf Eis gelegt, bis die rechtliche Situation analysiert sei. Auch hier steht nicht einmal, dass man wirklich warten will, bis die Softwarepatent Direktive beschlossen ist. Man will einfach zuerst mal "analysieren". Die ganze Sistierung scheint mir sehr vage zu sein.
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