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| Bereitet Gentoo Wechsel auf XOrg vor? |
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Veröffentlicht durch XTaran am Montag 19. April 2004, 14:23
Aus der davonschwimmende-Felle Abteilung
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Frank-Schmitt schreibt: "Offiziell kam von gentoo noch nicht viel, aber da ich hin und wieder den Portagebaum durchforste, fiel mir neulich ein neues ebuild namens 'xorg-x11-6.7.0.ebuild' auf."
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Frank-Schmitt weiter: "Als Projekthomepage wird http://freedesktop.org/XOrg angegeben. Wenn man dann noch in den Changelogs die Namen und Emailadressen der Personen, die sich um das neue ebuild und um die alten xfree-ebuilds kümmern, vergleicht, findet man Übereinstimmungen. Noch ist das ebuild auf 'masked' gesetzt, muss also noch getestet werden. Erste, nicht überwiegend gute, Erfahrungsberichte findet man bereits im Gentoo-Forum. Die Frage, die sich mir nun automatisch stellt, ist: Was will XFree86.org? Wollen Sie wirklich tatenlos zusehen, wie ihnen Distribution um Distribution davonläuft, nur um ihre neue Lizenz durchzudrücken?"
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Von Anonymer Feigling am Monday 19. April 2004, 15:16 MEW (#1)
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kann mir jemand mal das problem mit der neuen lizenz da erklären oder ist das nur wieder irgendwelches open-source-jünger-gezicke?
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Es gibt das sowas, das nennt sich Suchfunktion.
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There is no place like $HOME
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Wahl (Score:2, Informativ)
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Das schöne an Gentoo: Man kann selbst wählen was man will. Wer XFree will, kanns halt mergen, wer lieber XOrg hat, installiert halt XOrg. Das XFree ebuild wird allerdings nicht mehr upgedated, es ist im Moment nur die letzte Version die noch unter der alten Lizenz steht verfügbar. Ich persönlich habe schon seit einiger Zeit das XOrg Paket draufgehauen und hatte noch keine Probleme damit. Der einzige "gravierende" Unterschied den XOrg und XFree haben ist im Moment sowieso nur der Name und die Lizenz... XOrg ist ja auch bloss ein XFree Fork.
Alles was man tun muss ist
1. XFree uninstallieren
2. XOrg installieren
3. XFree86 Config File in xorg.conf umbenennen
Das wars dann auch schon. Nicht besonders kompliziert, ich kanns jedem empfehlen! ;-)
Alles was Gentoo zum umstieg noch tun muss, ist die Dokumentationen umzuschreiben (anstatt XFree, XOrg). Und schon installiert jeder Neuankömmling XOrg... Es sei denn er will unbedingt XFree haben, dann kann er es natürlich jeder Zeit installieren.
Eben: Man hat selbst die Wahl.
MfG
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X11R6.7 ist ja nix anderes als
- XFree86 4.4rc2
- Cygwin-Patches
- neuere Versionen einiger Module
- ein bißchen Make-Up
-- Ich bin BSDler, ich darf das!
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 20. April 2004, 16:55 MEW (#12)
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Ich bin ja weder Debian noch Gentoo Evangelist - aber die Aussage so kann ich nicht ganz richtig empfinden, denn wenn es von Debian ein Xorg Packet geben würde, muss es nur die entsprechenden meta-packets zur Verfügung stellen - bin ja kein Maintainer, aber wenn im Xorg Päckli sowas wie "provides xfree" oder so stehen dann kann man auch auf xorg switchen.... also auch bei Debian steht einem die Auswahl offen, wenn denn nur ein Päckli vorhanden war (und wenn ihr jetzt wüsstet wie schwer es mir fällt nicht ein bisschen gegen die X Implemetieruns-Zyklen von Debian zu schimpfen)
Wo man hingen bei Gentoo flexiber ist, sind die compile-optionen (ProPolice, Optimierungen, KerberosV unterstützung etc.) - man zahlt hier natürlich auch den Preis, dass man zum einen die CPU Cycles für das compilen braucht und dass man binaries hat, die sich u.Umst. nicht so verhalten wie sie sollten und man dann u.Umst. ziemlich alleine da steht....
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Was will XFree86.org? Wollen Sie wirklich tatenlos zusehen, wie ihnen Distribution um Distribution davonläuft, nur um ihre neue Lizenz durchzudrücken?"
Ja, werden sie wohl, weil ihnen das wichtig ist.
Es gibt 2 Sorten von Leuten: solche denen es am wichtigsten ist das etwas funktioniert, das sind die Macher, und solche denen es am wichtigsten ist das ihre Vorstellungen wie etwas sein soll durchkommen, das sind die Rumkommandierer (und auch Gesetze dazu missbraucher).
XFree.org scheint wohl eine Ueberdosis der letzteren angesammelt zu haben, so viele, dass jetzt die Politikerkrankheit (kommandieren egal wieviel dabei kaputt geht) bei denen ausgebrochen ist. Das sieht man schon an der ueber 1 Jahr dauernden Unfaehigkeit Neues aufzunehmen, und den Forks bevor das mit der Lizenz rauskam.
Resultat wird das uebliche sein: nicht vorwaertsmachen, sondern in den Weg stehen, rumschrieben, solange bis der Schaden so gross wird, dass diese Leute in den internen Streitereien unterliegen, und dann getilgt werden.
Bis dann werden u.a. andere agilere Konkurrenten, ohne solchen internen Zwist, die Situation uebernommen haben, und die Organisation dadurch zur Irrelevant verurteilt haben, was den Zusammenbruch der Politiker dann auch beschleunigt, allerdings so spaet das sich wieder erholen Jahre dauert.
Aussichtsreichster Konkurrent scheint momentan X.org zu sein. Die haben wohl inzwischen, nach dem selbigen Fehler beim einem Versionswechsel vor ca 5 Jahren, und dem selbigen Verlust (von dem XFree profitierte, die haben damals von der alten Version aus geforkt), inzwischen gelernt. --
hardware runs the world, software controls the hardware,
code generates the software, have you coded today
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Von Anonymer Feigling am Monday 19. April 2004, 16:44 MEW (#5)
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von meiner seite aus kann xfree in ewiger versenkung
verschwinden. ich werds nicht vermissen.
bleibt nur zu hoffen, dass x.org auch tatsaechlich
aus den eigenen und xfrees fehlern gelernt hat.
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 20. April 2004, 03:04 MEW (#7)
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.. geht mit seinem Schiff unter, manche binden sich den Anker an die Hoden, damit sie nicht ausversehen überleben.
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Ich hatte erst XFree86 4.3.0 auf einem Mac-G5-Rechner mit einer Radeon 9600-Karte installiert. Sobald der eigentlich dazu passende "radeon"-Treiber verwendet wurde, fror das System nach dem Verschieben von ein paar Fenstern ein.
Dann habe ich auf X.org umgestellt, den Framebuffer-Treiber aktiviert und seither läuft das System wunderbar. Die verwendete Software ist Gentoo-PPC unstable.
Probleme bereiten mir nur noch ein per SSH-X11-Forwarding exportiertes VMWare von einem x86-Rechner. Das verabschiedet sich nämlich mit 2 sehr hässlichen GTK+-Fehlermeldungen. Sonstige GTK+-Programme lassen sich per SSH benutzen.
Wird das Protokoll von X.org das Gleiche bleiben wie das von XFree86? (also X11) Oder müssen da dann Erweiterungen eingebaut werden?
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Ich mag Gentoo hab jetzt im Zuge des Updates auf KDE3.2.2 direkt auf Xorg gewechselt.
Auf meinem kleinen Powerbook läuft das ganze wie geschmiert. Gibt zwar immernoch keinen Treiber für NVidia unter PPC aber den gabs vorher auch ned *snief*
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Ja, das ist schade. Dasselbe gilt für die Radeon 9600er-Karten. Wenigstens läuft der Framebuffer-Treiber des Kernels angenehm stabil. Viel lästiger ist da noch der noch nicht unterstützte Tonchip des G5s.
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