symlink.ch
Wissen Vernetzt - deutsche News für die Welt
 
symlink.ch
FAQ
Mission
Über uns
Richtlinien

Moderation
Einstellungen
Story einsenden

Suchen & Index
Ruhmeshalle
Statistiken
Umfragen

Redaktion
Themen
Partner
Planet

XML | RDF | RSS
PDA | WAP | IRC
Symbar für Opera
Symbar für Mozilla

Freunde
Benutzergruppen
LUG Switzerland
LUG Vorarlberg
LUGen in DE
SIUG
CCCZH
Organisationen
Wilhelm Tux
FSF Europe
Events
LinuxDay Dornbirn
BBA Schweiz
CoSin in Bremgarten AG
VCFe in München
Menschen
maol
Flupp
Ventilator
dawn
gumbo
krümelmonster
XTaran
maradong
tuxedo

 
Die Irrwege eines gestrandeten Be-Entwicklers, 2. Teil
Veröffentlicht durch Raffzahn am Donnerstag 03. Januar, 06:10
Aus der goethes-erben Abteilung
Nachrichten Nach seinem viel beachteten Essay über die Irrwege nach Be, wurde Scott Hacker förmlich mit E-Mails überschüttet, so daß er die dort aufgeworfenen Fragen nun in einem weiteren Artikel (Englisch) zugänglich macht

Gerade zu der, auch hier diskutierten, Metadatenfrage ist viel weitergehende Information zu finden, insbesondere nicht nur zum Wie, sondern vor allem auch zum Warum - es ist schon ein Thema das die Leute, die über ein brauchbares GUI nachdenken bewegt.

Prädikat: Besonders Lesenswert

Doppelt soviele SMS wie letztes Jahr | Druckausgabe | 2001 -- The Year When DotGNU Was Born  >

 

 
symlink.ch Login
Login:

Passwort:

extrahierte Links
  • Metadatenfrage
  • Essay
  • weiteren Artikel
  • Mehr zu Nachrichten
  • Auch von Raffzahn
  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    Linux Quo Vadis ? (Score:0, Troll)
    Von markus_b am Thursday 03. January, 14:37 MET (#1)
    (User #124 Info) http://www.markus.org

    Der Artikel ist sehr interessant und gut geschrieben. Die detaillierten Diskussionen z.B. über den Sinn oder Unsinn eines case-sensitiven Filesystems fand ich sehr lehrreich.

    Den 'Umweg' des Autors via Linux zu OS-X ist interessant. Die Argumente gegen Linux auf dem Desktop sind stichhaltig und halten auch mich davon ab auf dem Desktop Linux zu verwenden. Dagegen hat auch 100% recht, dass sich Windows nur für den Desktop eignet und als Server unbrauchbar ist. (Er hat das zwar nicht so gesagt).

    Markus

    Re:Linux Quo Vadis ? (Score:3, Interessant)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Friday 04. January, 12:50 MET (#4)
    (User #237 Info) http://slashdot.org
    > [...]
    > Die detaillierten Diskussionen z.B. über den Sinn
    > oder Unsinn eines case-sensitiven Filesystems fand ich sehr lehrreich.

    Also ich weiß nicht. IMHO ist gerade dieser Punkt völlig daneben.
    Mit dem Argument "den normalen Benutzer interessiert das nicht" kann man alles und nichts begründen.
    Und übers Telefon lässt sich CLI immer noch viel leichter ansagen als GUI. So gesehen ist bash servicefreundlicher als KDE/Gnome/Mac/Windows zusammen.

    Ein case-sensitive file system ist

    • einfacher zu implementieren (less code, less bugs)
    • performanter (kein toupper/tolower nötig)
    • leichter zu erklären
    Die richtige Ansatz so etwas zu diskutieren, wäre nach den Problemen zu Fragen, die normalen Benutzer so haben. GUIs zeichnen sich dadurch aus, dass man Dateien nicht mehr per Namen, sondern als graphisches Object (Icon, Eintrag in Liste, etc.) anspricht. Ob ich in meinem Dateimanager jetzt auf "Makefile" oder "makefile" draufklicke wird mir wahrscheinlich nicht einmal auffallen.

    Es mag ja ganz nett sein, wenn ich in einem Verzeichnis, dass bereits eine Datei "l" enthält, keine Datei "L" mehr anlegen darf (sind bei manchen Schriften nicht zu unterscheiden). Aber gegen "1" (eins) und "l" (kleines L) hilft das auch nicht.

    --
    Ich bin ein Teletubby. Und das ist auch gut so.

    Re:Linux Quo Vadis ? (Score:2, Informativ)
    Von markus_b am Friday 04. January, 18:56 MET (#5)
    (User #124 Info) http://www.markus.org

    Als alter Unix-Mensch ist mit das case-sensitive Filesystem auch eingewachsen. Wenn ich aber meiner Mutter (65 lenze) per Telefon Aushelfe ist es viel einfacher wenn die Gross/Kleinschreibung nicht auch noch eine Rolle spielt. Ein CLI ist nicht immer einfacher per Telefon, gerade die Gros/Kleinschreibung macht das Kommando-diktieren per Telefon öfters zum Spiessrutenlaufen. Meine Kunden benötigen öfters ein paar Anläufe um auch einfachere Kommandos korrekt einzugeben (Unix Support). Diktiere mal ein chmod -R g+w .. In 70% der Fälle wurde das -R klein eingegeben und die nächsten 10 Minuten gehen zum Beheben des Schadens drauf.

    Dass ein case-sensitive Filesystem technisch mit weniger Aufwand zu realisieren ist klar. Ein CLI ist auch einfacher zu realisieren als ein GUI. Das ist aber kein Grund dafür das CLI als besser zu bezeichnen.

    Einen Unterschied beim Erklären sehe ich bei beiden nicht. Ein Buchstabe bleibt ein Buchstabe ob jetzt eine Gross/KleinUnterscheidung gemacht wird oder nicht.

    Deine Frage nach dem richtigen Problem ist wesentlich. Die meisten Benutzer machen sich die Sache einfach und stellen sich gar nicht die Frage ob jetzt gross oder klein richtig ist. Sie benutzen einfach wahllos beides ! Das Sie meist mit einem GUI arbeiten und einfach 'draufklicken' spielt das auch keine Rolle. Da ist es ganz logisch dass dies für das Filesystem auch keine Rolle spielt.

    Markus

    Re:Linux Quo Vadis ? (Score:1)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Wednesday 09. January, 09:28 MET (#6)
    (User #237 Info) http://slashdot.org
    > [...]
    > Wenn ich aber meiner Mutter (65 lenze) per Telefon
    > Aushelfe ist es viel einfacher wenn die Gross/Kleinschreibung
    > nicht auch noch eine Rolle spielt.

    Kapier ich einfach nicht. In welcher Situation muss man in einem GUI einen Dateinamen case-sensitive eintippen? Wenn die Datei bereits existiert, kann ich sie irgendwo auswählen.

    > Ein CLI ist nicht immer einfacher per Telefon,

    Praktisch kein Benutzer weiß, wie die Teile der Oberfläche eigentlich heissen. Menüleiste? Symbolleiste/Toolbar? Tooltip? Kontext-Menü? Statuszeile? Systemmenü? Knopf/Button?
    Ja, da klicken sie jetzt mit der rechten Maustaste drauf, da erscheint da ein Popup-Menü, der letzte Eintrag heisst "Eigenschaften"...
    Und wie soll man übers Telefon Drag-And-Drop erklären?

    > [...] chmod -R g+w

    Ah, es geht gar nicht um Dateinamen, darum hast du in deinem Beispiel auch keinen hingeschrieben. Warum nicht gleich Do-What-I-Mean anstatt Do-What-I-Type? Die intuitive Schreibweise ist doch tschänschmod.

    > Einen Unterschied beim Erklären sehe ich bei beiden nicht.
    > Ein Buchstabe bleibt ein Buchstabe ob jetzt eine Gross/KleinUnterscheidung
    > gemacht wird oder nicht.

    Vorrausgesetzt, du kannst die Schrift lesen. Kennst du alle Unicode-Zeichen? Hebräisch? Cyrillisch? Kanji? Kollidiert der Name "SZ" mit "ß"? Oder "-" mit "_"? Wird ja auch mit der Hochstelltaste eingegeben...

    > Das Sie meist mit einem GUI arbeiten und einfach 'draufklicken'
    > spielt das auch keine Rolle. Da ist es ganz logisch
    > dass dies für das Filesystem auch keine Rolle spielt.

    Verstehe nur Bahnhof. Welchen Vorteil bietet es, das Dateisystem mit den Problem der Groß/Kleinschreibung zu belasten? Was hat der Benutzer davon?
    Was bringt es, ihm mögliche Dateinamen zu verbieten, d.h. in einem Verzeichniss nicht gleichzeitig "Makefile" und "makefile" zuzulassen?

    Die Sortierreihenfolge und eine "Datei Suchen" Funktion haben mit dem Dateisystem überhaupt nichts zu tun.

    --
    Ich bin ein Teletubby. Und das ist auch gut so.

    Scot war nie Be-Entwickler (Score:1, Informativ)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 03. January, 16:37 MET (#2)
    Scot war nie bei Be, Inc. beschäftigt, seine Programmierkünste haben sich auf Skripte beschränkt, so dass man nicht sagen kann, dass er ein Be-Entwickler war...
    Wiebitte ? (Score:2, Tiefsinnig)
    Von Raffzahn am Thursday 03. January, 16:51 MET (#3)
    (User #345 Info) http://www.vcfe.org/
    Hmmm seit wann bezieht sich der Begriff xxx-Entwickler ausschliesslich darauf das man bei der Herstellerfirma arbeitet, und das OS selbst mit entwickelt hat ? Oder gehst Du davon aus, dass wenn in einer Stellenanzeige ein Windowsentwickler gesucht wird damit ein Ex-MS-Mitarbeiter aus der dortigen Windowsabteilung gemeint ist ? Analog fuer jede andere Sprache oder jedes anderes OS ? Gruss H.

    Linux User Group Schweiz
    Durchsuche symlink.ch:  

    Never be led astray onto the path of virtue.
    trash.net

    Anfang | Story einsenden | ältere Features | alte Umfragen | FAQ | Autoren | Einstellungen