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CCC: Warum Barcode-Wahlen schlecht sind
Veröffentlicht durch XTaran am Mittwoch 05. Maerz 2008, 18:13
Aus der Chaos-Computer-Wahlen Abteilung
Datenschutz kickino schreibt: "Der CCC veröffentlichte eine Pressemitteilung in der es hieß, dass es ein Super-GAU bei der letzten Kommunalwahl in Bayern gab. Es wurden private Computer von Wahlhelfern und Kandidaten mitgebracht, die Software wurde über das Internet unverschlüsselt verteilt und die Wahlkonfiguration wurde mit dem Passwort "123456" "geschützt", wobei dieses offen sichtbar im Wahllokal gelegen haben soll. Ausserdem gab es Stimmzettel mit grünem Hintergrund, welche schlechter gelesen werden konnten und zwei Abgeordnete unterschiedlicher Parteien hatten "auf einmal" den selben Barcode. Tolle neue Demokratie."

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    Schwelle:
    Das Kleingedruckte: Der Besitzer der folgenden Kommentare ist wer immer sie eingeschickt hat. Wir sind in keiner Weise für sie verantwortlich.
    Unsinn! (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 05. March 2008, 19:47 MEW (#1)
    Warum sollten SPD und CDU unterschiedliche Barcodes haben, wenn es keinen inhaltlichen Unterschied gibt?

    Wahlen per Barcode sind sehr sinnvoll, da fast jeder mal in den Supermarkt geht. Dadurch steigt die Wahlbeteiligung problemlos auf über 90%. So können sich auch die kleinen Bürger mit kleinen Budget mal Politiker kaufen. Ausserdem lässt sich dies mit Payback kombinieren.
    [ Beantworten | eine Stufe hinauf ]
    • Re: Unsinn! by Anonymer Feigling Friday 07. March 2008, 00:01 MEW
      • Re: Unsinn! by Anonymer Feigling Saturday 08. March 2008, 10:54 MEW
        • Re: Unsinn! by Anonymer Feigling Sunday 09. March 2008, 16:15 MEW
    Na ja (Score:1)
    Von Raffzahn am Thursday 06. March 2008, 02:01 MEW (#2)
    (User #345 Info) http://www.vcfe.org/
    Also hier solle man jetzt schon mal Sinn und Ausfuehrung nicht miteinander vermengen. Und vor allem unsinnige Panik weglassen. Bei den Barcodes handelt es sich um eine Hilfe beim Auszaehlen. Nicht mehr und nicht weniger. Das bayerische Wahlsystem ist zwar eines der Besten - wenn nicht das beste - um flexiebel seine Wuensche abgeben zu koennen, leider wie bei allem mit vielen Moeglichekiten auch mit unendlicher Menge an Arbeit verbunden.

    Alleine der Wahlzettel fuer den Muenchner Stadtrat gab es 752 Kandidaten auf die man 80 Stimmen verteilen konnte - und zwar je Kandidat zwischen Einer und Dreien. Da ist Waehlen schon nicht so einfach, wer aber schonmal Wahlhelfer war, kennt eine weitere Vorhoelle. Und ich hab das mehr als einmal gemacht.

    Die Auszaehlung per Barcodes wird nun genau dieses _wesentlich_ vereinfachen und Fehler (hoffentlich) _deutlich_ verringern. Es ist ja nicht so, dass die manuelle Auszaehlung bis dato fehlerfrei waere, ganz im Gegenteil.

    Die Computer werden hier eben nicht fuer eine elektronische Wahl eingesetzt sondern einfach als Zaehlhilfsmittel. Genau so wie vorher Strichlisten und Addierblaetter, Taschenrechner und private Laptops - Ja, es ist fuer die Auszaehlung durchaus zulaessig solche Hilfsmittel zu verwenden. Das Ergebniss wird dann wiederum auf die gleichen Formulare uebertragen wie beim Auszaehlen ohne Computer. Die Auszaehlung kann genauso ohne die Rechnerunterstuetzung erfolgen. Letztendlich nicht anders als in einem Supermarkt bei dem kleine Handleser fuer die Inventur verwendet werden.

    Das Wichtige ist:Der Wahlzettel existiert nach wie vor und ist nach wie vor der einzig Massgebliche Beleg. Es wird weder am Wahlverfahren, noch an der Ergebnisermittlung was geaendert wird.

    Wenn man sich das vor Augen haelt, dann kann ich prinzipiell weder an privaten Computern, noch an 'schwachen' Passwoertern ein Problem sehen. Klar, kleine Kaestchen waeren bequemer, und ueberhauptkeine Passwoerter sinvoll. Aber was solls, Kleinigkeiten.

    Wie so vieles in Bayern handelt es sich nicht um IT-Allmachtstraeume sondern ist eine ganz praktische und praktikable Hilfe.

    Gruss
    H.
    [ Beantworten | eine Stufe hinauf ]

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