| 'Odyssee: VoIP-Migration und die Swisscom' | Einloggen/Account erstellen | 7 Kommentar(e) |
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Das Kleingedruckte:
Der Besitzer der folgenden Kommentare ist wer immer sie eingeschickt hat.
Wir sind in keiner Weise für sie verantwortlich.
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Bluewin bietet im Gegensatz zu Swisscom offenbar VoIP für Enduser an. Wir erleben es immer wieder, dass wenn ein Bluewin User seine Nummer ausportieren will (die wird von Swisscom Betrieben), diese Portierung von Swisscom abgelehnt wird, mit der Begründung dass die Nummer nicht bei einem Swisscom Kunden in betrieb sei. Wenn man dann Swisscom fragt, ob die einem denn mitteilen können, bei welchem Anbieter die Nummer in betrieb ist, klingt die die Antwort etwa so: Diese Rufnummer ist... aehm... ich kann mir das nicht erklären... aehm, bei Swisscom in Betrieb, aehm, aber warum ist die nicht in unserem System?
Das Problem ist. Swisscom hat ein System von Festnetzanschlüssen. Da sind alle Nummer registriert. Nummer die bei Swisscom sind, aber nicht einem Festnetzanschluss zugewiesen sind, existieren aus Sicht von Swisscom nicht.
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Noch so ne Anekdote: Kunden welche Ihre Nummer von Swisscom haben ausportieren lassen, wurden danach Nächtelang von der Swisscom SMS Zentral mit schweigsamen Anrufen belästigt.
Also Swisscom Kontaktiert:
Swisscom: Wir brauchen für die Störungsaufname die Nummer des Kunden:
Ich: Nummber B
Swisscom: Aehm, wir finden die Nummer in unserem System nicht. Das ist kein Swisscom Kunde.
Ich: Ja, das ist ein Kunden von uns. Der wird aber von einem Swisscom Anschluss aus belästigt. Sie wären also zuständig.
Swisscom: Wie lautet denn die Nummer des Anrufers:
Ich: 062 210 00 11
Swisscom: Die Nummer ist auch nicht in unserem System.
Ich: Bei wem ist die Nummer denn in Betrieb?
Swisscom: Moment, ich prüfe mal... Bei uns?!?
Ich: Korrekt, darum rufe ich ja an.
Swisscom: Ich hab ein Problem, ich kann Ihre Störungsmeldung nicht aufnehmen. Die Nummer ist zwar zu uns geroutet, ist aber keinem Kunden von uns zugewiesen.
Ich: Also, was sollen wir nun machen?
Swisscom: Ich weiss nicht, wir können keine Störungsmeldung aufnehmen.
Der Fall wurde daraufhin eskaliert und auch das Bakom eingeschaltet.
Schliesslich stellte sich das Problem als folgendes Heraus: Die Swisscom SMS Zentrale weiss nicht welche Nummer bei Swisscom in Betrieb sind und welche nicht. Sendet man nun einem früheren Swisscom Kunden eine Festnetz SMS, versucht das System diese zuzustellen. Dabei wird der Anruf gestartet. Wenn dann das System die SMS vorlesen sollte, wird bemerkt: Kein Swisscom Kunde. Das System hängt auf ohne irgend etwas abzuspielen und versucht es nochmals. Dies kann sich gut mal 1-2 Tage lange so fortsetzen.
Das Problem wurde in der Zwischenzeit endlich von den Techies vono Swisscom gelöst.
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Wieder so ein köstlicher Fall:
Ich bin vor zwei Jahren vom 044 in den 061er Vorwahlbereich umgezogen. Ich habe die Swisscom gefragt, wie ich bei dem Umzug meine Rufnummer behalten könne. Swisscom meint: Geht nicht, ausser Sie portieren diese zu einem Anbieter bei welchem es möglich ist. Gesagt getan. Ein paar Monate später kommt ein Brief der Swisscom: Wir schenken Ihnen ein Jahr Gratis Telefonieren im Festnetz, wenn Sie zu uns zurückportieren.
Boah Ey dachte ich. Cool, ich kann via DUNDI 'free calls to swiss fixnet' announcen. Also mach ich doch glatt und meld mich für die Aktion an.
Dann ruft mich die Swisscom an und meint: Aeh, die Nummer können Sie so nicht portieren. Sie brauchen eine neue Nummer im 061 Vorwahlbereich. Da frag ich: Gilt denn das Jahr gratis Telefonieren auch für diese Nummer? Swisscom bestätigt: Selbstverständlich.
Ergebnis: Ich behalte meine 044er Nummer und kriege dazu einen 061er ISDN Block (ok, die Anschlussgebühren muss ich zahlen) über welchen in so viele Calls wie ich will via meinen Asterisk, gratis ins Festnetz routen kann :-)
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Naja, irgendwann war es wieder Zeit umzuziehen. Mein Gratis Jahr nach welchem ich sowieso den Anschluss kündigen wollte war aber noch nicht ganz rum. Also bei der Swisscom online den Umzug gemeldet.
Von Swisscom prompt eine Bestätigung erhalten, mit neuer Rufnummer (062 Vorwahl) und Wiederaufschaltgebühren. Ich hab dann gefragt, warum ich wegen 2 Monaten so viel Wiederaufschaltgebühren zahlen soll, und warum ich schon wieder eine neue Nummer erhalten soll.
Das sei einfach so, weil Swisscom so viel Arbeit habe mit zuweisen einer neuen Nummer und wiederaufschalten. Ich hab dann dankend abgelehnt und der Swisscom ermöglicht, sich auch diese Arbeit zu ersparen, den Anschluss sofort auszuschalten und mir einfach für die restlichen Zwei Monate eine Rechnung zu stellen.
Nach meinem Umzug dann (ich hab keinen Festnetz Anschluss mehr) hab ich einen Zettel der Swisscom an meiner Haustüre: "Wir hatten heute mit Ihnen einen Termin für die VDSL Einrichtung vereinbart und haben Sie nicht zuhause angetroffen". Darauf, eine Rufnummer welche ich nicht kenne.
Also kurz bei Swisscom Angerufen und fragen, wem denn diese Rufnummer gehört und warum ich den Zettel an der Haustüre habe.
Man schaut im VDSL Bestellsystem nach und teilt mir mit: Das ist Ihre Rufnummer. Sie haben doch den VDSL Techniker bestellt.
Ich: Das ist nicht meine Rufnummer, und VDSL hab ich auch nicht bestellt:
Swisscom: Moment, wir prüfen wem der Anschluss gehört. Oh, da ist bei Fixnet ein anderer Neuabonnent eingetragen. Im VDSL System sind aber Sie als Kunde eingetragen.
Ich: Ich bin vor einigen Monaten umgezogen, da wollte mir Swisscom kostenpflichtig eine neue Rufnummer zuweisen. Könnte es sein, dass es diese Nummer war?
Swisscom: Tatsächlich, wir mussten Ihnen eine Virtuelle Rufnummer zuweisen, da wir Ihnen im 062 Vorwahlbereich noch eine Rechnung für Ihren früheren Anschluss stellen mussten. Diese Virtuelle Nummer wurde nun offenbar einem anderen Neukunden zugewiesen.
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Naja, ich hab ja berichtet, ich hab keinen Swisscom Anschluss mehr. Ich benutze aber die bestehende Telefonverkabelung in meiner Wohnung für meinen Asterisk. Ich hab's beim ÜP nicht von der Swisscom Zentrale getrennt, aber da ohne Spannung und sehr hochohmig, war ich der Meinung das sei wirklich getrennt.
Plötzlich eines Tages gibt es einen Mischmasch an Freitönen etc. Also mal den Asterisk abhängen. Siehe da, ich hab ein Amt von der Swisscom. Mal kurz mich selber anrufen. So, ich hab die Nummer. Nun die Directories bemühen. Nun hab ich auch die Adresse. Ein paar Häuser weiter.
Also Swisscom Störungsdienst anrufen:
Ich: Sie, da klingelt bei mir das Telefon, wenn man die Nummer einer Nachbarin wählt.
Swisscom: Wie lautet denn Ihre Nummer?
Ich: 044 blabla
Swisscom: Das ist kein Swisscom Anschluss.
Ich: Das hab ich auch nie behauptet, ich hab aber einen Swisscom Anschluss in der Wohnung, und wenn man einer Nachbarin anruft klingelt's bei mir.
Swisscom: Aha, ok, wir machen eine Problemmeldung auf der Nummer der Nachbarin, da wir das auf Ihre Nummer nicht können.
Ich: Vielen Dank.
1 Stunde später: Es klingelt der Swisscom Anschluss
Ich: Hallo?
Swisscom: Hier ist der Swisscom Störungsdienst. Uns wurde gesagt Ihre Nummer funktioniert nicht. Allem Anschein nach ist ja alles OK.
Ich: Wen haben Sie denn Versucht zu erreichen?
Swisscom: Frau XY
Ich: Hier ist aber Herr ZZ
Swisscom: Ja, Sie sind aber am Anschluss von Frau XY.
Ich: Ja, aber ich wohn an der CCCstr. 2.
Swisscom: Nein, der Anschluss ist an der CCCstr. 16. Sie sind also bei Frau XY zuhause.
Ich: Nein, ich bin bei mir zuhause an der CCCstr. 2. Ich hab ja die Störungsmeldung aufgegeben, weil es bei mir klingelt, anstatt bei der CCCstr. 16 bei Frau ZZ.
Swisscom: Das verstehen wir nicht. Wir werden das mal prüfen.
Nächster Tag.
Dingeling auf meiner 044er Nummer.
Swisscom: Hallo, hier ist der Störungsdienst. Könnten Sie uns nochmals genau erklären was das Problem ist? Wir haben die Leitung zu Frau ZZ ausgemessen. Da scheint alles in Ordnung, da ist nach unseren Messungen ein funktionierendes Telefon angeschlossen.
Ich: Ja, aber das Telefon steht bei mir zuhause an der CCCstr. 2 und nicht bei Frau ZZ an der CCCstr. 16.
Swisscom: Das kann nicht sein.
Ich: Das ist aber so. Das wurde ja auch von Ihren Kollegen gestern getestet.
Swisscom: Ich glaube wir müssen einen Techniker zu Ihnen vorbeisenden.
Ich: Können Sie gerne machen. Sagen wir Morgen um 08:00?
Swisscom: Alles in Ordnung. Der Techniker kommt morgen bei Ihnen vorbei.
Nächster Tag: 08:30
Kein Swisscom Techniker weit und breit. Ich rufe den Störungsdienst von der Rufnummer von Frau XY an.
Ich: Hallo Störungsdienst. Ich warte seit 30min dass der Techniker bei mir vorbeikommt.
Swisscom: Ja, ich sehe Sie rufen von der Nummer an von welcher wir die Störungsmeldung haben. Dann funktioniert es also jetzt?
Ich: Nein, es funktioniert nicht. Ich bin Herr XY und wohne an der CCstr. 2. Die Rufnummer gehört aber Frau ZZ an der CCstr. 16.
Swisscom: Ja, der Techniker ist bei Ihnen, der ist ja heute um 08:00 zu Ihnen bestellt worden.
Ich: Nein, er ist nicht da. Wohin genau ist er denn gesendet worden?
Swisscom: Na, zu Ihnen an der CCstr. 16.
Ich: Ich wohne an der CCstr. 2.
Swisscom: Nein, der Anschluss von welchem Sie anrufen ist an der CCstr. 16.
Ich: Genau das ist ja der Inhalt der Störungsmeldung. Daher sollte ja der Swisscom Techniker zu mir kommen um sich das anzusehen.
Swisscom: Aeh, könnten Sie mal kurz bei der CCstr. 16 vorbeigehen? Vermutlich sucht unser Techniker sie dort.
Also geh ich kurz zum Nachbarhaus und finde dort tatsächlich den Techniker.
Er versteht wenigstens das Problem sofort. Etwa 1 Stunde später hat er auch die Leitungen wieder richtig zurückverdreht. :-)
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Von Anonymer Feigling am Sunday 10. February 2008, 22:55 MEW (#6)
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Aktueller Stand ist, dass mein ADSL dieses Wochenende aus ist. Aber ich bin gut vorbereitet und hab eine UMTS-Karte ausgeliehen. Leif Jakob hat es auf den Punkt gebracht. Wir halten es nicht mal mehr ein Wochenende ohne Internetzugang aus. Das ist traurig aber wahr. Wer kein Sklave des Internetzugangs ist, soll bitte den ersten Replay posten.
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