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Gewaltspiele Verbot in Michigan nicht legal
Veröffentlicht durch maradong am Donnerstag 06. April 2006, 12:06
Aus der *splash* Abteilung
Spielzeug Ein Artikel bei Australian IT auf welchen ich via Google News aufmerksam geworden bin, berichtet, daß das Verkaufsverbot von "brutalen" Videospielen an Minderjährige in Michigan vom US District Court als Verfassungswidrig eingestuft wurde.

EiffelStudio ab sofort auch unter GPL erhältlich | Druckausgabe | Showtime im Skurrilitäten-Kabinett  >

 

 
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    Typisch USA (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 06. April 2006, 20:08 MEW (#1)
    Gewalt ist Buergerrecht, aber Titten sind gefaehrlich - von Sex, vor allem ohne missionarische Technik - gar nicht erst zu reden. Vielleicht hat im Irak ja in Wirklichkeit nach Pornos gesucht. In einer Gesellschaft, die Gewalt verherrlicht und predigt, ist so ein Verbot aber wohl tatsaechlich unsinning. Das ist auch absolut nicht polemisch gemeint. Schliesslich hat Bush einige Barrel Blut an den Fingern kleben und ist nach eigenen Angaben von Gott bevollmaechtigt. Immerhin ist er auch zweimal in Folge gewaehlt worden. Von ein paar "dummen Amis" kann daher keine Rede sein. Wer nichts wird, wird eben US-Soldat und darf dann den ganzen Tag "America's Army" daddeln in 3D, mit Surround-Sound und Vollkoerper-Force-Feedback. Ariba!
    Re: Typisch USA (Score:2)
    Von bones am Thursday 06. April 2006, 20:20 MEW (#2)
    (User #481 Info) http://www.chabis.ch
    Die Japaner können das auch. In Filmen werden Menschen langsam und kunstvoll bei lebendigem Leib zerlegt aber die Geschlechtsorgane zu zeigen ist in jedem Medium verboten. Das macht japanische Hardcore-Pornos zu einem seltsamen Ereignis; die Hälfte des Bildes ist eigentlich immer von Zensur-Flecken bedeckt.

    Grüsse vom Knochen
    --
    Ein christlich Regiment wird durch nichts mehr verhunzt als durch zu viel sogenannte Justiz.
    J. Gotthelf
    Re: Typisch USA (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 06. April 2006, 20:54 MEW (#3)
    Das gilt aber nur fuer Geschlechtsmerkmale von Erwachsenen, mit bekannten Folgen...

    Das was mir an asiatischen Pornos untergekommen ist, war in vielerlei Hinsicht sowieso nicht mein Geschmack. Entweder zu gewoehnlich (boing, boing, boing ah) oder extrem abgedreht. Irgendwie sehen die auch alle gleich aus, deshalb wohl auch der Hang zum Extremen.

    Die Gewaltdarstellung in japanischen und US-amerikanischen Filmen/Serien ist aber auch nicht wirklich vergleichbar. Die Japaner beschoenigen das nicht und oft wird es auch bis ins Bizarre uebersteigert. Letztlich haben Japaner auch keinen christlichen Hintergrund. Was ich gar nicht leiden kann, ist wenn "Helden" ein Kreuz um den Hals baumeln haben, beten, Bibelverse zitieren, von Geethis babbeln und dann mit der MG draufhalten.
    D.h., Mafia-Filme mag ich schon, aber meist sind diese gewaltverherrlichend. Das einige Jugendliche gern Gangster spielen ist eigentlich hinreichend bekannt. Ein Verbot der Abgabe an Minderjaehrige finde durchaus sinnvoll. In Deutschland geht man allerdings soweit, dass man auch Erwachsenen Filme(!) verbieten, weil sie angeblich gefaehrlich sind - typischerweise Splatterfilme, die oft wenig realistisch sind oder von neueren, nicht-indizierten Werken laengst uebertroffen wurden. Ueber tote Pixel lacht man doch heute hoechstens noch, aber vor nicht allzu langer Zeit,
    haette jeder Haendler seine Existenz beim Verkauf/Verleih gefaehrdet. Sind die Menschen in der Zwischenzeit abgestumpft oder war das urspruengliche Verbot nicht einfach nur Schwachsinn? Ich meine, es ist und war schon immer in der Hauptsache eine "Geschmacksfrage", aber Verbote basierend auf Geschmack waere natuerlich verfassungswidrig und daher wird irgendwelche Propaganda vorgeschoben.

    D.h., ansehen darfst du sie dir schon, nur nicht anderen zur Verfuegung stellen. Das fuehrt dann zu Beschaffungskriminalitaet AKA P2P-Filesharing, wo eben dann wieder auch Kinder darankommen.

    Vielleicht sollten Gesetze einfach ein automatisches Verfallsdatum von z.B. 10 Jahren haben, damit man keinen Muell mit sich herumschleppt, der einfach nur anachronistisch ist
    oder der mehr Probleme schafft als er loest. Dann waere der Gesetzgeber auch gezwungen Ueberblick ueber seinen Katalog zu behalten.
    Re: Typisch USA (Score:2)
    Von dino (neil@franklin.ch.remove) am Friday 07. April 2006, 09:10 MEW (#5)
    (User #32 Info) http://neil.franklin.ch/
    Irgendwie sehen die auch alle gleich aus, deshalb wohl auch der Hang zum Extremen

    Wohl eher weil es der asiatischen Gesellschaft entspricht, die Situation/Handlung als wichtiger anzuschauen als das Indivisuum dass darin verwickelt ist. Also werden einfach idealisierte Figuren genommen, z.T. bis hin zu visueller Verwechselbarkeit innerhalb einer Geschichte.

    Die Japaner beschoenigen das nicht

    Die Heuchlerei der Amis ist da erfreulich abwesend.

    oder von neueren, nicht-indizierten Werken laengst uebertroffen wurden

    Das typische Problem, wenn man es mit Leuten zu tun hat, deren Verhalten hauptsaetzlich Reaktionismus ist. Leute die ein laengst verlorenes Rueckzugsgefecht am moeglichst lange verlaengern sind. Egal was die Verluste sind.

    Sind die Menschen in der Zwischenzeit abgestumpft oder war das urspruengliche Verbot nicht einfach nur Schwachsinn?

    War von anfang an Schwachsinn, genau wie alle anderen derartigen Verbote. Die Gruender der Demokratie haben schon vor 300 Jahren, zur Zeit als es nichts leistungsfaehigeres gab als Druckerpressen mit Handsatz, kapiert dass Verbote von Wissen, Meinungen, Information, etc grundsaetzlich mehr Schaden als Nutzen anrichten.

    Und sie wussten auch schon, dass der richtige Weg in Aufklaerung und damit umgehen lernen liegt, und damit in mehr Information verbreiten. Leider haben die heutigen populistischen Regenten (und die rueckstaendigen Teile der Bevoelkerung die sie ansprechen wollen) das bis heute nicht kapiert.

    Das fuehrt dann zu Beschaffungskriminalitaet AKA P2P-Filesharing, wo eben dann wieder auch Kinder darankommen

    Regel Nummer 1, wenn man in der Gegend herumschiesst: Man trifft das was nahe ist oefter, z.B. den eigenen Fuss. Und das mit dem Schuss der nach hinten rausgeht ist im Zusammenhang mit Zensur schon X mal demonstriert worden. Nur Lernen draus scheint immer noch sehr schwierig zu sein.

    automatisches Verfallsdatum von z.B. 10 Jahren haben, damit man keinen Muell mit sich herumschleppt

    Da koennte man ja auch gleich erkennen dass es schon bei Herausgabe Muell ist, und es gleich ganz sein lassen.

    Aber dazu muessten die Gesetzmacher und restliche Justiz erst mal ihr Unfehlbarkeitsgehabe ablegen. Was ansgesichts der dort versammelten Personensorten wohl niemals passieren wird.

    Zum Glueck haben wir heute derart leistungsfaehige Informatinsverbreitungs Technik, dass man diese veralteten Strukturen locker umgehen kann.
    --
    GPL ist neo-amerikanische Freiheit: du bist gezwungen frei - von jeder Moeglicheit die sie schaedlich erachten

    Re: Typisch USA (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Friday 07. April 2006, 08:38 MEW (#4)
    Dazu fällt mir eigentlich nur folgender bash.org Quote ein:

    <Boogaleeboo> I'm sorry your budget only allows for 5 dollars to spend on hookers
    <Boogaleeboo> And I'm sorry your ugliness only allows sex with hookers
    <Joe_> How much does yours allow, Boog?
    <Boogaleeboo> Silly
    <Boogaleeboo> You don't PAY
    <Joe_> Ah, the confessions of a Boston rapist.
    <Boogaleeboo> It's not rape if you kill them first
    <Joe_> Touche

    Quelle: http://www.bash.org/?29789

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