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Ja, wie ist das wohl? Zitat:
"So zitiert das Blatt Wang Zongyu einen Rechtsprofessor:'Die Waffen und Schwerter in Spielen sollten als Privateigentum behandelt werden, nachdem Spieler Zeit und auch Geld dafür aufwenden müssen' Andere warnen dagegen vor solch einer Sichtweise. Schließlich seien das ja nur Daten, die ein von einem Computer generiert würden." Tatsächlich: die Welt ist zum Irrenhaus geworden.
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Leben - vergiss die Intellektuellen
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Tatsächlich: die Welt ist zum Irrenhaus geworden.
Da hast du ja echt lange fuer gebraucht, um das zu erkennen.
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Von Anonymer Feigling am Thursday 14. April 2005, 19:40 MEW (#18)
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stimmt: etwa fünfhundertachzig Monate »:((
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Ein Irrenhaus war die Welt schon immer. Mit den Computern gibt es nun einfach zusaetzliche Ausdrucksmoeglichkeiten fuer uns Irre.
Nun ja, mein Bankkonto ist auch rein aus Daten gemacht, da gibt's nix reelles ausser einem Haufen Papier mit Zahlen drauf, und ein Gesetz das sowas regelt. Aber oha, das Gesetz ist auch nur ein Haufen Papier... - Solche Probleme ignoriert man besser einfach, sonst wird man irre. Ehm, wo waren wir noch gleich? Natuerlich, in einem Irrenhaus :-)
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Also wenn man den Fall rational(!) betrachtet, handelt es sich um Diebstahl.
Eine Person investiert Zeit, Geld und Nerfen, in dem er am Computer etwas tut. Ein anderer stehlt diesem das Erzeugnis seiner Arbeit.
Dieses Modell kann man z.B. auf einen Programmierer, der ein Programm schreibt oder auf jemanden, der ettliche Stunden in einem ORPG umherläuft um seltene Sachen zu finden, anwenden.
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Würde ich nicht so sagen. "Normale" Computerdaten lassen sich kopieren - hier als Teil eines Spieles wirds schon schwieriger. Ich find der Typ ist selber schuld.
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Wer gegen ein Minimum
Aluminium immun ist, besitzt
Aluminiumminimumimmunität
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Ich spiel's zwar nicht selber, aber von einem Freund weiss ich: bei World of Warcraft sind die virtuellen Gegenstände, soweit das möglich, Eigentum von Blizzard und bleiben das auch. Blizzard verbietet dabei ausdrücklich den Handel außerhalb des Netzes mit den Gegenständen und behält sich das Recht vor, die Accounts der Spieler, die das tun zu löschen.
Das ist hartes Durchgreifen, aber ich glaube schon, dass der Spielspaß ansonsten darunter leiden kann. Deswegen kann ich den Professor auch nicht verstehen - Man spielt das Spiel ja schließlich in seiner Freizeit und nicht als Nebenverdienst (obwohl es sich in einigen Welten so entwickelt zu haben scheint). Ich verlange ja auch nicht am Ende eines Monopoly-Abends, dass ich jetzt meinen Stundenlohn gezahlt bekomme.
Wie auch immer, es heisst ja so schön: Calm down, it's only ones and zeroes. --
Heinlein's Razor:
Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 06. April 2005, 11:38 MEW (#17)
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Es ist jetzt schon eigentlich der Fall das Geld virtuell ist. Es existiert nur auf dem Papier, und ist nur eine (fast) weltweit geregelte Sache. Stellt euch vor Billy will auf einmal sein ganzes Geld ausbezahlt bekommen!
Man kann dem natürlich entkommen indem man gleichgesinnte findet wo man seine eigenen Regeln und seine eigene Währung schafft (genial wäre ein eigener mini-Staat auf irgendeiner tropischen Insel ;-)).
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Jeje, Etoy hatten da so ne Maschine am LOTS. Nervestation oder so. Machte nen Saukrach und hat alle in ihrer Nähe bestraft damit. Und der, der am Gamen war hat noch Elektroschocks und Peitschenhiebe bekommen. Naja, wems gefällt. (Mir nicht) -- Scientology sagt Dir nicht alles - www.xenu.ch
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"Wems gefällt" - hm, ja auch nicht! Ich dachte unwillkürlich ans US-Militär, - ich nehm' mal an, dort gibts einige Arten solcher Kisten - wo die Rekruten in so'n Simulator-Ding reinhocken MÜSSEN.
Und "Spiel" hier ist vermutlich eine Imitation von derartigem (?).
. .
Uii, schnell weg da, brbrrr
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Das ist krank, ganz ehrlich.
Wenn man am PC spielt macht man das aus Spass und nicht um das in der wirklichkeit zu erleben. Wenn man dann Elektroschocks bekommt, dann ist das kein Spiel mehr, irgendwann kann man Spiel und Realität nicht mehr auseinander halten.
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Der erinnert mich an die PainStation
http://www.khm.de/~morawe/painstation/
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Wer mal Monopoly gespielt hat und dabei sieht, wie böse Leute werden können, sollte über diese Geschichte hier nochmal nachdenken. Dann versteht man vielleicht, wie leicht sowas passieren kann!
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ok> boot net - install
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 05. April 2005, 20:04 MEW (#11)
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... durch die Zeit definiert, die man mit ihm verbringt (unter der Voraussetzung, daß man mit ihm etwas sinvolles anfangen kann). Also die Lebenszeit. Bezügliches des jedem sicheren Todes ist es demnach unerheblich, ob ein Gegenstand real oder virtuell ist. Loslassen müssen wir ohnehin irgendwann einmal.
chvt
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 05. April 2005, 21:08 MEW (#12)
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Der LEBENSzeit?! Je länger ich mein Auto fahre, um so wertvoller wird es? Wohl kaum. Hol den Marx noch mal aus dem Keller.
Es ist die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, die den anfänglichen Wert definiert. Je nachdem was das für ein Gegenstand ist, kann der Wert dann steigen, fallen oder was immer er gerne tun möchte.
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 05. April 2005, 21:20 MEW (#13)
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Nicht jede Zeit, die man verbringt, ist Arbeitszeit. Wir wollen die für die Betrachtung relevante Zeit mal als Freizeit und nicht Arbeitszeit betrachten; dann ist der Anteil der Lebenszeit mit einem Gegenstand zur Freizeitgestaltung verbrachten Zeit durchaus ein Maß fuer den Wert des Gegenstandes.
chvt
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