|
Diese Diskussion wurde archiviert.
Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
... hat jetzt ein ähnliches System. http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=912
|
|
 |
 |
|
|
|
|
| |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Bei Starticket (Konzertveranstalter) gibts das auch schon seit einiger Zeit. Zum ersten Mal aufgefallen ist mir dies an den diesjährigen Musikfestwochen in Winterthur, dort mussten die Leute am Eingang nämlich teilweise nur noch den Barcode auf den ausgedruckten Tickets einscannen.
Gruss, tuxedo
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
Von Anonymer Feigling am Thursday 11. November 2004, 18:26 MEW (#4)
|
|
 |
 |
 |
da kann man auch onlein die tickets kaufen, das tickte ist aber - und das ist schön - kein pdf, sondern ein einfaches html-dokument.
|
|
 |
 |
|
|
| |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Nicht, wenn du Schmalband-Verbindungen nutzen willst. (Ja, das gibts noch.)
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Big Brother lässt grüßen.
Bei der Deutschen Bahn isses an den meisten Bahnhöfen sowieso schon unmöglich, noch annonym Fahrkarten zu kaufen, da die Automaten nur EC-Karten als Zahlungsmittel akzeptieren. In Kombination mit den Mautbrücken isses damit wohl bald endgültig möglich, jede größere Personenbewegung komplett zu Überwachen.
Orwell hatte wohl doch Recht. Er hat sich nur um n paar Jahre verschätzt.
|
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Keine Panik! Das spühlt dann täglich Milliarden von Datensätzen in eine Datenbank, die nach kurzer Zeit eine Woche braucht, um irgend eine Anfrage zu beantworten.
Ich finde es auch gut, die Sammelwut zu begrenzen. Aber auch die Technik setzt der Sache zum Glück noch Grenzen, um die sich (im Gegensatz zu Gesetzen) letztlich niemand herumdrücken können wird. Die verändern sich zwar mit der technischen Entwicklung, aber bis das so weit ist werden die Daten von heute und auch morgen wohl nur noch historischen Wert haben.
Grüsse vom Knochen
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
Von Anonymer Feigling am Thursday 11. November 2004, 22:49 MEW (#10)
|
|
 |
 |
 |
Milliarden von Datensätzen kann man heute durchaus bearbeiten. Google ist ein Beispiel dafür, wie man aus riesigen Datenbeständen innert Sekunden gute Antworten extrahieren kann.
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Milliarden *pro Tag* ist nicht das gleiche wie *Milliarden insgesamt*. Google muss die Antworten immer "nur" aus dem Datenbestand geben, der in etwa dem jetztigen Zustand des Internet entspricht (Daten aus dem Cache werden seltener gefragt und der enthält auch nicht die gesamte Historie seit 1980). Auch aktualisiert Google nicht in Echtzeit sondern höchstens einmal pro Tag.
Mal rechnen:
Würden die Daten der deutschen Bahn und der Autobahnmaut zusammengezogen gäbe das bei 80 Millionen Deutschen wohl locker auf jeden einen Eintrag pro Tag (nicht alle fahren, aber viele werden mehrmals registriert). Dann hätten wir, vorsichtig gerechnet, 80 Mio. Zeilen *neu* pro Tag. Nach einem Jahr währen das 29 Mia. 200 Mio. Zeilen. Da Straftaten immer eine Weile brauchen, bis sie verjähren, würde man das Zeug wohl 5 Jahre lang mindestens aufbewahren müssen = 146 Mia. Zeilen.
Nun, in der Tat ist das mit einer Infrastruktur, die der von Google gleicht, vermutlich noch einigermassen zu bewältigen. Was kostet Google? Wird das einer bezahlen wollen, wenn die Datenbank nicht täglich von Hunderttausenden sondern nur alle 3 Wochen von 5 Polizisten benutzt wird?
Wenn nun allerdings die gesamte EU so etwas machen will (Muss sie ja, denn wenn Deutschland es macht gehen die, die was Verbotenes tun wollen, halt woanders hin)? Oder die USA? Da hat's noch ein paar Leute mehr die auch mobil sind.
Grüsse vom Knochen
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
Von Anonymer Feigling am Friday 12. November 2004, 00:51 MEW (#11)
|
|
 |
 |
 |
Die deutsche Bahn hat ein Online-Ticket schon laenger; ich selbst kenne es seit drei Jahren und nutze es seit mindestens einem Jahr. Identifizieren kann man sich per BahnCard oder Kreditkarte. Sitzplatzreservierung ist uebrigens kostenlos beim Online-Ticket.
Bei jedem Online-Ticket wird ein Zertifikat aufgedruckt, zusammen mit den letzten vier Ziffern der BahnCard-Nummer (bei Kreditkarten werden es wohl ebenfalls die letzten vier Ziffern sein.) Der Kontrolleur muss das Zertifikat zusammen mit der BahnCard-Nummer in seinen Computer eintippen, um es zu verifizieren; maschinenlesbar ist da noch nix. (Dadurch dauert es natuerlich ewig, ein Zugabteil zu kontrollieren, wenn viele Leute Online-Tickets haben.)
Die Bahn setzt hier uebrigens zumindest teilweise auf Open Source-Technologie; lt. Dokumentinfo werden die Online-Tickets mit FOP erstellt. (xml.apache.org/fop/)
Insgesamt scheint die deutsche Bahn (bei all ihren Nachteilen) technologischem Fortschritt recht aufgeschlossen zu sein. Persoenliche Fahrplaene zum Runterladen fuer den Palm gibt es schon ewig; die System (von HAFAS) wird inzwischen mindestens auch in den Niederlanden und der Schweiz eingesetzt. Schon seit ewigen Zeiten kann man sich Verbindungen online raussuchen und ausdrucken (ganz frueher, bevor es PDF gab, auch schon als PostScript-Dateien.) Und das Online-Ticket gibt es auch schon seit laengerer Zeit.
... wenn sie es mit der ganzen modernen Technik jetzt noch hinkriegen wuerden, dass die Zuege puenktlich sind ...
Gruesse, Felix.
PS: Aber wenigstens hab ich jetzt wieder was, mit dem ich meinen Schatz aufziehen kann. Der schwaermt mir naemlich immer vor, dass die SBB so toll waere, super Verbindungen, enges Schienennetz, keine Verspaetungen ... aber Online-Ticket haben wir schon laenger. Aetsch! ;)
|
|
 |
 |
|
|