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| Microsoft hilft Bergregionen... |
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Veröffentlicht durch Ventilator am Dienstag 27. April 2004, 04:23
Aus der Auf-der-Alm,-da-gibts-koa-Sünd Abteilung
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bones schreibt: "In den 20min von neulich: Microsoft Schweiz und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete wollen in Bergdörfern die Nutzung von Computern fördern.
Nun, als Firma ist Microsoft in der Position, das zu tun, denn was es wohl am ehesten braucht, sind Jobs. Hard- und Software kann ja wohl nicht das Problem sein." Waren die da nicht schon letztes Jahr dran? Danke für den Tipp, Mr. Survearchive.
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Als Bündner Wirtschaftsflüchtling kann ich dem nur zustimmen. Zwar ist in Graubünden wohl auch die Unfähigkeit der Regierung mit schuldig an dem Mangel an einigermassen ernstzunehmenden IT-Jobs, aber wer die Schuld trägt ist ja wohl nebensächlich.
Die Region (ich kann nur für Graubünden sprechen) ist mit ihren Kommunikationsanbindungen einfach nicht konkurrenzfähig. Die Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr in den Bergen ist lächerlich; wer pendelt schon, wenn nur 3 Mal am Tag ein Postauto in sein Dorf kommt, zu IT-untypischen Tageszeiten? Die Post kann da nichts dafür, sie fährt diese Strecken sowieso schon praktisch leer und defizitär. Selber eine Firma im Dorf zu gründen ist ja hirnrissig. Da kommen keine Mitarbeiter hin, wenn sie nicht schon dort wohnen.
Beste Möglichkeit ist wohl Chur, doch mangels grösserer Firmen ist es auch dort schwierig, qualitativ gute Informatik-Sachen anzubieten. Die meisten Firmen der Gegend sind KMUs mit Klick-Klick-Windows, die brauchen wenn's hoch kommt mal jemanden, der ihnen ein neues Streamer-Laufwerk in den 8 Jahre alten Fileserver einbaut. Für Verkäufer ist es schon ein "grosses" Geschäft, wenn sie mal 5 Arbeitsplatzrechner gleichzeitig verkaufen oder mit 10 einen Schulungsraum einrichten.
Einen Haufen Einmannfirmen, das gibt es. Dabei schwankt die Qualität der Arbeit von miserabel bis exzellent, doch dank genug Vetterliwirtschaft überleben auch die schlechten und kriegen den Teil vom Kuchen ab, der den guten zum wachsen fehlt. Alles was grösser ist, geht nach Zürich. Vielen Geeks bleibt nichts anderes übrig als Zürich. Die Folge? Auch KMUs der Umgebung kaufen "wichtigere" Dienstleistungen oft aus Zürich.
Die wenigen "Hiergebliebenen", die erfolgreich eine wirklich professionelle Firma aufbauen, sind wirtschaftlich ebenfalls benachteiligt. Sie kriegen für dieselbe Dienstleistung weniger Geld als in Zürich. Da braucht es schon Idealisten oder Leute, die sich nicht von der Landschaft trennen können.
Ich bin beileibe kein Wirschaftsexperte, aber ich weiss, wovon ich damals weggelaufen bin. Bleibt zu hoffen, dass sich die Situation langsam bessert. Mit grosser Wahrscheinlichkeit liegt das aber nicht an Microsoft.
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jetzt wirds also langsam ein wenig daemlich. M$ macht was "gutes" auch wenn es in eigenem Interesse ist und es wird nur darauf rumgeritten von wegen es ist ein falscher Ansatz blablabla. Sorry. Aber an ALLEM was der grosse Böse macht muss man nun wirklich nicht rummeckern!
Wenn man nur genug lange sucht findet man auch noch in Mutter Theresa irgendwas, was nicht i.O. war!
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Wer gegen ein Minimum
Aluminium immun ist, besitzt
Aluminiumminimumimmunität
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 27. April 2004, 15:11 MEW (#4)
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worauf bezieht sich dieser kommentar? ich sehe auf alle faelle keine "ms-ist-boese" kommentare oder anmerkungen im artikel. aber vielleicht liest du das zwischen den zeilen, und ich bin einfach nur zu faul/muede/bloed es zu sehen.
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Hmm... äh... wo hab' ich was gegen Microsoft geschrieben? Im Artikel von 20 Minuten steht nur, dass sie was machen - *was* sie machen steht dort nicht.
Der Artikel unter "letztes Jahr" ist etwas kritischer, aber IMHO hat sich dieser Artikel den vorhergehenden nicht zu eigen gemacht.
Ich bilde mir etwas darauf ein, dass ich mich ziemlich anstrenge, Microsoft angemessen zu beurteilen. Deshalb will ich Deinen Kommentar nicht unwidersprochen stehen lassen.Du hättest besser gewartet, bis die MS-Basher auch wirklich zugeschlagen haben...
Was Mutter Theresa betrifft: Es ist weder wahrscheinlich noch wünschenswert, dass sie fehlerlos war. Selbst die Apostel haben des öfteren Mist gebaut.
Grüsse vom Knochen
PS: Ich hätte sogar moderieren können... aber es wäre ein feiger Machtmissbrauch geworden.
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