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| Spyware ist stark verbreitet |
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Veröffentlicht durch Ventilator am Sonntag 18. April 2004, 12:51
Aus der Peepshow Abteilung
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maradong schreibt: "Der US-amerikanische Provider Earthlink und Webroot Software haben im vergangen Quartal eine Studie über die Verbreitung von Spyware auf ca. einer Million Computern gemacht, so der Heise-Newsticker."
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"Gezählt wurden wahnsinnige 29 Millionen Vorkommen von Spyware, von denen 23 Millionen allein Adware-Cookies gewesen sind. Die Resultate finden sich alle in einer Mitteilung von Earthlink und Webroot. Earthlink Experten fügen noch hinzu, daß an die 90% von den mit dem Internet verbundenen Computern Spyware verseucht sein könnten. Ein erwünschter Nebeneffekt dürfte sein, daß Webroot mehr Anti-Spyware-Software verkauft."
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< SCO-Krieg, die letzten fünf Wochen | Druckausgabe | Einbruch in die Website der indonesischen Wahlkommision > | |
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Von Anonymer Feigling am Sunday 18. April 2004, 13:28 MEW (#1)
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Interessant wäre noch, was ein Adware-Cookie eigentlich sein soll. Immerhin sind 80% dieser 29 Mio. darauf zurückzuführen.
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Plätzchen Adware? ;)
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Wer gegen ein Minimum
Aluminium immun ist, besitzt
Aluminiumminimumimmunität
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Hmm, virtuelle Uebersetzung, bin zu faul am Sonntag, das Lexicon zu zücken. :-)) ___
Neue und bekannte Namen hier.
(CH - BE)
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Ich vermute, damit sind Cookies von Werbebannern gemeint, die über den gleichen Werbebanner-Server auf verschiedene Seiten verteilt werden und womit der Betreiber des Werbebanner-Servers per Cookie und Referer-Header ein Benutzerprofil (wo dieser User so überall rumsurft) erstellen kann. Ganz vorne stehen da so Anbieter wie doubleclick.net und Co.
Ich hab damit btw gar keine Probleme. Mein Galeon fragt bei jedem ihm unbekannten Cookie, ob ich das will und ob er in Zukunft jedesmal gleich mit diesem Cookie verfahren soll. Sage ich "Nein" und "Entscheidung Merken" ist ein für alle mal Ruhe.
Und was solche Werbebanner selbst betrifft: Rechte Maustaste und "Bilder von diesem Server nicht erlauben". Und wenn ich vom selben Server Bilder haben will, blende ich die entsprechenden Verzeichnisse halt per Junkbuster aus. Wobei ich die Werbebanner von Slashdot und anderen Seiten, die ich schätze, erlaube, da sie sich damit ja z.T. finanzieren. Deren Cookies erlaube ich aber trotzdem nicht...
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There is no place like $HOME
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Exakt, solche cookies sind gemeint.
die hab ich im Mozilla auch unterbunden, cookie-manager sei dank .-(
Die Werbung einfach ausbleden finde ich jedoch nicht fair, dem Betreiber der Website gegenüber (kommt immer auf den Betreiber und die Art der Werbung draufan). Denn die wollen und dürfen auch was verdienen. Wenn jemand per Dialup surft versteh ich das absolut, aber mit ADSL ist die Zeit, die das Laden eines werbebanners pro Seite brauch nun wirklich nicht mehr relevant (da wird Bandbreite für dümmeres verschwendet).
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Früher gabs derlei Kram fast nur auf pr0n- und
warez-Seiten, mittlerweile ist er überall.
Spätestens als Slashdot (via Werbebanner)
angefangen hat, mich mit Adwarecookies zu
befeuern, hab ich aufgehört mich dagegen
zu wehren. Ich lasse zweimal die Woche von
Ad-aware alles beseitigen und damit hat es
sich.
Eine nette Idee wäre eventuell ein P2P-Programm,
das im Hintergrund läuft und automatisch unter
seinen Benutzern bekannte Adwarecookies
austauscht. Wenn ein und dasselbe Cookie zwischen
tausend Leuten hin und herwandert hat das zwei
Vorteile: 1) Die Wiedererkennungsfunktion des
Cookies ist hinüber. 2) Der Benutzer bekommt
trotzdem nicht bei jedem Seitenaufruf ein neues
Cookie angeboten.
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gharrison,
Mächtiger Pirat
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Ganz so negativ sehe ich es nicht.
Ich benutze noch immer eine Win-Kiste (ich bin einfach zu faul, mich in Linux ernsthaft einzuarbeiten, meine Mandrake-Installation kommt viel zu selten zum Einsatz :( ), habe aber keine Probleme mit Cookies, Popups und all dem Ungemach aus dem Internet. Ok, es braucht schon Zeit und etwas Paranoia, aber es ist durchaus möglich:
- Kiste patchen
- Personal Firewall (z.B. Zonealarm, gratis für den Privatgebrauch)
- Router mit aktivierter Firewall (nicht gratis, aber bezahlbar)
- Browser != Internet Explorer (in meinem Fall Mozilla Firefox). Das löst auch das Problem mit ActiveX Komponenten und mit JavaScript Code, der Vollzugriff auf die Maschine erhält.
- Cookies nur für bekannte Seiten zulassen (www.symlink.ch darf, alle anderen nicht :) )
- Regelmässige Kontrolle (Wie erwäht: Ad-aware oder Spybot Search & Destroy, beide für den Privatgebrauch gratis)
- Einen Virenkiller (AntiVir, ebenfalls gratis für den Privatanwender)
- Last but not least: Etwas Paranoia (Ok, vielleicht tut's auch etwas gesundes Misstrauen)
Nachdem ich gesehen habe, was sich auf den Kisten meiner Familie so alles ansammelt (alles User und eben keine, die den ganzen Arbeitstag mit den Kisten zu tun haben), kam mir schon das Schaudern... drum betreibe ich halt etwas Aufwand.
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