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DoS-Lücke im TCP-Stack aller FreeBSD-Versionen
Veröffentlicht durch XTaran am Mittwoch 03. Maerz, 11:42
Aus der Auweia Abteilung
Security HeiSec berichtet von einer DoS-Lücke beim Verarbeiten von TCP-Segmenten: FreeBSD habe keine Begrenzung für TCP-Segmente in der Reassembly Queue, was bei vielen eingehenden Out-of-Sequence-TCP-Segmenten den gesamten Speicher beansprucht, was laut dem FreeBSD-Advisory sehr wahrscheinlich zu einem Systemabsturz führt. Ausgenutzt werden kann die Lücke mit praktisch jedem TCP-Anwendungsprotokoll wie HTTP, FTP oder SMTP. Das Problem sei seit Kurzem beseitigt und alle FreeBSD-Nutzer sollten entweder auf eine FreeBSD-Version aktualisieren, die nach dem 2. März 2004 erschienen ist oder einen der verfügbaren Patches einspielen.

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    Viel Arbeit (Score:0, Troll)
    Von Ventilator (ventilator auf netz-warm punkt nett) am Wednesday 03. March, 12:05 MEW (#1)
    (User #22 Info) gopher://ventilator.netswarm.net
    Tja, =:-( da wartet eine Menge Arbeit auf mich. What shells, bones hilft mir dabei. Gell bones?
    --
    Den Symlink-Autoren bei der Arbeit zuhören? MP3 hier
    windows 95 ? (Score:2, Interessant)
    Von duke am Wednesday 03. March, 12:40 MEW (#2)
    (User #490 Info)
    war da nicht mal das gerücht dass windows 95 den freebsd tcp stack hat ?
    Re: windows 95 ? (Score:1)
    Von Daniel Baumann (daniel.baumann@panthera-systems.net) am Wednesday 03. March, 22:15 MEW (#6)
    (User #1400 Info) http://people.panthera-systems.net/~daniel-baumann/
    Nicht Win98 sondern NT4.
    Re: windows 95 ? (Score:1)
    Von DrZimmerman (tbaumgartner BEI swissonline PUNKT ch PUNKT remove) am Wednesday 03. March, 22:41 MEW (#7)
    (User #1385 Info)
    das war übrigens kein gerücht und afaik wars der von netbsd
    Flashback (Score:1, Tiefsinnig)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. March, 12:45 MEW (#3)
    Da kommt mir doch unweigerlich dieser kürzliche Thread in den Sinn:

    Re: ein Unwissender fragt nach Vorteilen

    und insbesondere das Zitat:

    "Ersma kamen in letzter Zeit verschiedene root-Exploits bei Linux zu Tage. Ehrlich, die gehn mir am Arsch vorbei, weil FreeBSD halt kein Linux ist."

    Ist kein Root-Exploit, aber Kisten patchen und rebooten muss der Zitierte nun trotzdem. Der Jail-Bug war auch nicht erste Sahne.

    Ein Indiz dafür, dass alle nur mit Wasser kochen.
    Re: Flashback (Score:2, Tiefsinnig)
    Von Ventilator (ventilator auf netz-warm punkt nett) am Wednesday 03. March, 13:17 MEW (#4)
    (User #22 Info) gopher://ventilator.netswarm.net
    Man kann irgendwelche Aussagen auch aus dem Zusammenhang reissen, aber ja, Exploits für Linux kümmern mich nach wie vor nicht.
    --
    Den Symlink-Autoren bei der Arbeit zuhören? MP3 hier
    Re: Flashback (Score:1)
    Von feiger anonymling am Wednesday 03. March, 16:56 MEW (#5)
    (User #1506 Info)
    There is a paradox in pride: it makes some men ridiculous, but prevents others from becoming so."

    -- Charles Caleb Colton

    Ja und die anderen? (Score:2)
    Von Patrik am Thursday 04. March, 01:37 MEW (#8)
    (User #385 Info)
    Kann hier jemand beurteilen, inwiefern die anderen *BSDs betroffen sind? OpenBSD zB.? Wär das dann ein "remote hole in the default install" oder ist das wieder "just a crash"? Und Apples OS X? Dem Vernehmen nach basiert das ja in einigen Teilen auf FreeBSD. Auch im Netzwerkstack? So als Laie erlaub ich mir die Bemerkung, dass mich das doch etwas irritiert. Ein ziemlich fataler Bug. Ist diese Möglichkeit, dass halt ganz viele Pakete in der falschen Reihenfolge eintreffen, nicht eigentlich naheliegend? Weshalb sie von Anfang an in das Design einzubeziehen wär. Oder ist das jetzt sehr naseweis?
    Re: Ja und die anderen? (Score:2)
    Von P2501 am Thursday 04. March, 09:55 MEW (#9)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Wenn berichtet wird, das ein bestimmtes BSD anfällig ist, so kann man normalerweise davon ausgehen, dass es die anderen BSDen nicht betrifft. Die verschiedenen BSDs haben zwar ein recht einheitliches Kernelinterface und viele Gemeinsamkeiten im OS-Aufbau. Der Kernelcode unterscheidet sich aber mittlerweile massiv, denn es ist schon einige Zeit seit den Forks vergangen.

    Eine Ausnahme sind hier lediglich Parallelprojekte wie MirBSD, die viel Code mit dem jeweiligen Elternprojekt teilen. FreeBSD, OpenBSD und NetBSD sind aber klar unterschiedlich programmiert. Und OS X ist sehr anders.


    --
    Linux ist eine Turboprop. HURD ist ein Düsenjetprototyp, der seinen Heimatflughafen nie verlassen hat.

    Re: Ja und die anderen? (Score:2)
    Von Patrik am Thursday 04. March, 11:25 MEW (#10)
    (User #385 Info)
    Ha, da geb ich mir doch gleich selber die Antwort... Offenbar sind die doch nicht sooooo verschieden... Jedenfalls lese ich hier im Sourcetree von OpenBSD: 'Fix by markus@: limit total number of queued out-of-order packets to NMBCLUSTERS/2; ok deraadt@'. tcp_input.c ist auch bei FreeBSD ein Ort, der gepacht werden muss... Das sieht doch verdächtig danach aus, als ob OpenBSD, mit dem ich grad am Rumexperimentieren bin und das mir sehr gefällt, da durchaus auch anfällig für war, resp. in ungepatchter Version noch ist... Da wär dann noch tcp_input.c bei NetBSD, offenbar noch unverändert. Und, nach einigem Suchen, hab ich das auch bei Darwin gefunden, ebenfalls ohne Hinweis auf irgendwas in Sachen out-of-order packets.

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