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Endlich schaut sich auch mal die Schweiz nach Software um, die wirklich den Zweck erfüllt, statt nur "das gleiche wie bei allen anderen" zu sein. Das ist ja wohl der einzige Weg aus dem Monopol-Sumpf.
Da kommt doch Freude auf.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 03. May, 15:10 MES (#2)
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>Da kommt doch Freude auf.
nunja, wenn ich M$ wäre, und es mich stören würde, dann würde ich halt für öffentlich Stellen ein "Spezial Rabatt" machen.... Geld regiert die Welt.
Nein, das einzig wahre ist es, wenn bei öffentlichen Stellen OSS zum Einsatz kommt.
Aber einverstanden, wenn's günstiger geht soll gefäligst diese Variante genommen werden, schliesslich zahle ich als Steuerzahler dafür.
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Naja das 'Shared Source' Zeugs das Sie interessierten anbieten ist ja nichts anderes.
Alle die Staub aufgewirbelt haben, indem sie auf Linux gewechselt haben, betonten wie cool OpenSource sei. Nur darum bietet M$ das an. Die erste die teilgenommen hat ist die russische Regierung...
Ich hoffe sehr, dass andere nachziehen. Was mich noch wundert ist, dass sie nicht gleich OpenOffice genommen haben. Hat da jemand eine Idee/Erklärung?
gruss von mir, der seit StarOffice 5.0 / OpenOffice build 638 dabei ist.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 03. May, 16:10 MES (#5)
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Naja das 'Shared Source' Zeugs das Sie interessierten anbieten ist ja nichts anderes.
Da sind Welten dazwischen. Shared Source beudeutet nur, dass man nach langen Verhandlungen und der Unterzeichnung eines NonDisclosureAgreements einen Teil des Codes zu sehen bekommt.
Open Source heisst, dass dir als Benutzer keinerlei Begrenzungen auferlegt sind. Einzig beim Weiterverbreiten von veränderten Programmen muss je nach Lizenz auch der Source Code mitgeliefert werden.
Shared Source Software fehlt all die Vorteile freier Software: Möglichkeit der individuellen Anpassung, Peer Review durch andere (du darfst nämlich gemäss unterzeichnetem NDS nicht mit anderen über den Code sprechen), Investitionssicherung dank langfristig verfügbarem Source Code etc.
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Ist zwar nur geraten, aber ich denke sie nehmen StarOffice weil sie dabei eine Firma im Hintergrund haben, die sie bei Problemen direkt ansprechen können und die vielleicht sogar beim Rollout hilft. Das ist sehr vielen Leuten viel Geld wert und wohl auch ein Grund, warum es MS noch immer gibt.
Bei MS hilft das Ansprechen meist mangels vernünftiger Antwort dann doch nichts, aber man fühlt sich einfach soooo viel sicherer.
Hoffe, es schiessen noch ein paar OSS-Unterstützungsfirmen aus dem Boden, die sich auf den Support einer breiten Programmpalette spezialisieren. Dann könnte man sich einfach von denen beraten und unterstützen lassen. Wenn die Bude einen schlechten Job macht, wechselt man die Support-Firma aber nicht die Software, da ja die neuen Supporter die Produkte ebenfalls kennen. Zukunftsmusik klingt immer toll.
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StarOffice hat im Vergleich zu OpenOffice fortgeschrittenere Import/Export-Filter für WinWord. Bei einem Betrieb, der bisher wohl mit MS Office gearbeitet hat, könnte das (neben dem bereits erwähnten Support) ein schlagendes Argument gegen OpenOffice und für StarOffice sein.
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Nicht unbedingt nur günstiger, das führt dann hoffentlich auch zu einer Horizonterweiterung und plötzlich fragen sich die IT-Fachleute "Was muss die Software können, die ich benötige" statt immer nur der mit nutzlosen MS-Features die keine Sau braucht vollgestopften "Standardsoftware" nachzulaufen. Nach dem Motto "Word wird es schon können".
Ausserdem kann ich mit einem richtigen Schraubenzieher noch immer besser arbeiten als mit einem Taschenmesser -- das richtige Werkzeug für den jeweiligen Job auszusuchen verlernt man in der MS-Welt leicht. So lassen sich auch die mit HTML vollgestopften Mails von Outlook-Benutzern erklären.
Wenn die Werkzeuge effizienter sind und die Leute damit besser arbeiten können als mit MS-Ware, wäre ich als Steuerzahler auch dann noch einverstanden, wenn sie mehr kosten. Immerhin spart uns das dann doch wieder Geld, z.B. weil gross angelegte Mitarbeiterschulungen in bestimmten Bereichen dank intuitiver Software überflüssig werden, einmal eingearbeitete Leute sehr viel mehr Arbeit in der gleichen Zeit erledigen als vorher etc.
(Das ist jetzt nicht unbedingt nur in bezug auf dieses Beispiel gemeint sondern ganz allgemein.)
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Einige Leute sind halt nie zufrieden! Das Fileformat ist offen und somit frei! Darauf kommt es an und nicht, ob die Software frei ist.
IMHO ist es ein grosser Schritt, dass die auf Star Office umgestiegen sind. Einer der Gründer dürfte vermutlich auch sein, dass man auch Support vom Hersteller bekommt, was bei Open Office nicht der Fall ist. OSS ist nett, nur ist es manchmal nützlich, wenn man auch Support bekommt.
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Support fuer OSS existiert. Man braucht keinen kommerziellen Binaermuell, nur weil man Support haben will.
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Es geht hier wahrscheinlich nicht um den Support, sondern vor allem um die mangelhafte französische OO.org-Version: Thesaurus gibt's nicht und das französische Wörterbuch ist kaum brauchbar.
Das Bundesgericht braucht unbedingt ein 3(4)-sprachiges Office-Paket, das hat die Schweiz so an sich.
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