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Orange und Vodafone investieren in neues Handybetriebsystem
Veröffentlicht durch maol am Montag 31. Maerz, 10:13
Aus der Right-or-Wrong Abteilung
Telekommunikation P2501 schreibt "SavaJe heisst der relativ junge Spross. Es handelt sich um ein für Handys zugeschnittenes Komplettbetriebsystem, vergleichbar mit SymbianOS, PalmOS oder WinCE. Der Hauptunterschied liegt darin, dass SavaJe auf J2ME basiert, einer auf Kleinstcomputer zugeschnittenen Java-Version. Wenig überraschend, das Sun daran interessiert ist. Aber auch Orange und Vodafone haben anscheinend grosses Interesse. Ist das bereits die Abkehr von Microsoft?"

"<IMHO>
Sie hätten es YAMOS (yet another mobile operating system) nennen sollen ;-). Nichts für Ungut, und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, aber haben wir nicht schon genug verschiedene Handybetriebssysteme auf dem Markt? Ich denke, über kurz oder lang wird es hier zu einer Flurbereinigung kommen.
</IMHO>"

Schon wieder Lücke in sendmail und neues Release | Druckausgabe | Ab morgen deutlich weniger Linux-Spiele in .de?  >

 

 
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    OS ohne Kernel? (Score:1)
    Von maol (maol@symlink.ch) am Monday 31. March, 10:18 MES (#1)
    (User #1 Info) http://www.maol.ch/
    Wenn ich das richtig verstehe, so läuft das OS in einer JVM, es muss also unterhalb dem OS nochmals ein OS geben, worin die JVM laufen wird.

    Der Ansatz ist aber sicher gut, denn so kann man in allen Handys dasselbe SavaJe User Interface haben, unabhängig davon ob darunter jetzt Linux, Symbian oder PalmOS rennt.

    Ich denke dass das der Grund für das Engagement der Netzbetreiber ist, denn ihnen ist es ein Dorn im Auge, dass die dummen User dauernd Probleme haben, sich an die geänderte UI des neuen geschenkten Mobiles zu gewöhnen.

    --
    CRUX: LfS für faule Profis.

    Re: Dumme User? (Score:1)
    Von Cmdr_Zod (peter punkt rohrer klammeraffe gmx punkt schweiz) am Monday 31. March, 11:04 MES (#2)
    (User #1055 Info)
    Es geht nicht nur um die dummen User, sondern vor allem auch darum, dass man die Kundenbindung stärkt, bzw. aus einer "Kunden-Gerätebindung" eine "Kunden-Providerbindung" macht.
    Die Anbieter möchten, dass die Jugendlichen auf dem Pausenplatz nicht mehr über Nokia vs. Motorola, sondern über Orange vs. Swisscom disktutieren, dass es also nicht mehr eine Gerätefrage, sondern eine Anbieterfrage ist. Ein weiteres Ziel der Anbieter ist es auch, dass sie Handys mit dem Providerlogo statt dem Herstellerlogo verkaufen können. Da die Markenhersteller da nicht so gerne mitmachen (Abgesehen von Billigherstellern, wie jenem des SPV), versucht man es halt eben über das Userinterface.
    Ich finde es gut, dass die Hersteller weiterhin ihre eigene Marke und nicht die des Providers draufkleben. Auch wenn ich meinen Mobilfunkprovider gut finde, so will ich trotzdem nicht sein Logo auf meinem Handy (Es ist schliesslich mein Handy und nicht jenes des Providers).

    This is just the test, this is just the trial version ;-)
    Re: OS ohne Kernel? (Score:1)
    Von XTaran (symlink at deuxchevaux dot org) am Monday 31. March, 11:52 MES (#3)
    (User #129 Info) http://abe.home.pages.de/

    ... des neuen geschenkten Mobiles zu gewöhnen.

    Welcher Netzbetreiber verschenkt denn Mobilées (oder wie auch immer man das schreibt) und was hängt da dran? Händis? (SCNR)


    -- 
    Einer der Gnutella-Klone heißt Gnutoka, und ich frag mich, wann Gnusspli rauskommt...
    Meine 2 Rappen (Score:2, Informativ)
    Von h2o am Monday 31. March, 15:46 MES (#4)
    (User #487 Info) http://www.numlock.ch
    SavaJe ist übrigens aus einem Spin-Off des Lucent Inferno OS Teams entstanden.

    Ich habe SavaJe XE vor ca. 1.5 Jahren mal angeschaut, allerdings nur die Specs ;) SavaJe XE/OS ist eine interessante Idee, da bereits das OS Java-fähig ist und somit eine beachtliche Geschwindigkeitsverbesserung gegenüber einem normalen OS (SymbianOS, PocketPC, ...) mit aufgesetzter JVM möglich sein soll (es ist also so etwas wie JavaOS, aber für mobile Endgeräte). Ob die Performance wirklich gut ist, konnte ich leider nicht testen (da wir nur JVMs testeten). Es tönt jedenfalls plausibel, da man bereits "normale" JVMs (z.B. Esmertec 's Jbed) für mobile Geräte mittlerweile so gut optimiert hat, dass sich Java-Applikationen darauf geschwindigkeitsmässig fast wie native Applikationen anfühlen (siehe "Java Virtual Machines für PDAs" (PDF) -> shameless self-plug ;)

    Das Neue an Savaje OS ist nun, dass es das Personal Profile und das MIDP (Profile) unterstützt, also den aktuellen J2ME-Standard statt PersonalJava (= alter Java 1.1 Standard). Das Personal Profile ist sehr mächtig.

    Auch wenn die Idee richtungsweisend ist, wird sie es IMHO schwer haben, sich durchzusetzen, da alle grossen Mobiltelefon-/Mobilgerätehersteller bereits in einer OS-Allianz sind. Und nur über sie kämen sie überhaupt in den Markt rein (Die Hersteller arbeiten nicht gerne mit den Telefongesellschaften zusammen, weil diese potentiell ihre Rente abschöpfen könnten. Einzig in Japan geschieht dies bis jetzt im grossen Stil, weil dort NTT DoCoMo den Markt beherrscht, die Hersteller folglich gar nicht anders können. Ohne Kooperation der Hersteller fehlen den Telefongesellschaften [Vodafone, Orange u.a.] gute Mobilgeräte zum Einsatz von SavaJe OS). Wer als Kunde SavaJe OS nicht schon auf dem Gerät ausgeliefert bekommt, kann/wird es nicht benützen, sondern sich entweder nur eine JVM installieren, die vorinstallierte JVM zum Betriebsystem verwenden oder ganz auf mobiles Java verzichten.

    J2ME/Java auf dem Mobiltelefon/PDA/Smartphone gebe ich generell aber sehr gute Marktchancen, denn die meisten neuen Geräte werden schon mit einer JVM ausgeliefert und eine einfachere, plattformübergreifende Applikationsentwicklung auch im Mobilbereich ist bei Serviceanbietern gefragt.

    Ich denke also, man wird sich bei "JVMs basierend auf einem normalen OS" treffen. So hat es sich übrigens auch im Desktop- und Servermarkt entwickelt (setzt heute jemand zuhause JavaOS ein? Nein. Aber fast alle haben eine J2SE JVM installiert.)

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