symlink.ch
Wissen Vernetzt - deutsche News für die Welt
 
symlink.ch
FAQ
Mission
Über uns
Richtlinien

Moderation
Einstellungen
Story einsenden

Suchen & Index
Ruhmeshalle
Statistiken
Umfragen

Redaktion
Themen
Partner
Planet

XML | RDF | RSS
PDA | WAP | IRC
Symbar für Opera
Symbar für Mozilla

Freunde
Benutzergruppen
LUG Switzerland
LUG Vorarlberg
LUGen in DE
SIUG
CCCZH
Organisationen
Wilhelm Tux
FSF Europe
Events
LinuxDay Dornbirn
BBA Schweiz
CoSin in Bremgarten AG
VCFe in München
Menschen
maol
Flupp
Ventilator
dawn
gumbo
krümelmonster
XTaran
maradong
tuxedo

 
Warum Debian nicht ausreicht
Veröffentlicht durch XTaran am Donnerstag 20. Maerz, 18:13
Aus der Kommerzielle-Nutzung-verlangt-kommerzielle-Lösungen Abteilung
Distribution ZDnet hat einen interessanten, zweiteiligen Bericht über die Gründe für die Umstellung der Linux-Server der deutschen Niederlassung des international tätigen Internet-Dienstleisters Telefónica von Debian auf RedHat.

Debian sei zwar "preisgünstig und zuverlässig", doch das reiche heute nicht mehr aus, so der "Director Systems & Application" von Telefónica. Die Unterstützung der IT-Industrie würde sich auf RedHat und SuSE/UnitedLinux konzentrieren, für Debian fühle sich dagegen kaum ein Hersteller zuständig. Das sie der Hauptgrund für den Wechsel gewesen. Entschieden habe man sich dann für RedHat, u.a. weil das "RedHat Network" und der "RedHat Satellite Server" eine Infrastruktur für daszentrale Linux-Management bieten, wie sie SuSE so noch nicht bieten kann.

XFree86 von Fork bedroht | Druckausgabe | Happy Birthday NetBSD  >

 

 
symlink.ch Login
Login:

Passwort:

extrahierte Links
  • SuSE
  • ZDNet
  • Linux
  • Umstellung der Linux-Server
  • Telefónica
  • Mehr zu Distribution
  • Auch von XTaran
  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    Jedem das seine - und das ist gut so (Score:2)
    Von bones am Thursday 20. March, 19:01 MES (#1)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Deshalb sind die Streitereien immer so sinnlos. Schon verschiedene Bastler haben verschiedene Ansprüche - einfach weil sie verschiedene Menschen sind.

    Grüsse vom Knochen
    Re: Jedem das seine - und das ist gut so (Score:1)
    Von XTaran (symlink at deuxchevaux dot org) am Thursday 20. March, 20:07 MES (#2)
    (User #129 Info) http://abe.home.pages.de/
    Ack. (Und diesen Artikel habe ich wohlgemerkt als eingefleischter Debianer gebracht. ;-)

    Das interessante daran ist IMHO, daß in diesem Fall anscheinend die sich ändernden Ansprüche eine andere Distribution notwendig machten. Und nicht die Laune und Vorlieben eines Vorstandes. Allerdings sagt der Artikel zugegebenermaßen nicht, ob damals die gleichen Leute die Entscheidung für Debian trafen.

    Andererseits: Damit eine Firma ihre Hausdistribution firmenweit ändert, müssen schon triftige Gründe vorhanden sein, gerade in einer Zeit. wo auch in den IT-Firmen jeder Pfennich -äh- Cent zweimal umgedreht wird.

    -- 
    Einer der Gnutella-Klone heißt Gnutoka, und ich frag mich, wann Gnusspli rauskommt...
    Zertifizierung ist entscheidend (Score:2)
    Von markus_b am Thursday 20. March, 20:20 MES (#3)
    (User #124 Info) http://www.markus.org

    Ich habe diesen Winter für eine grösseren Schweizer Verband Linux auf dem Entwicklungsserver für die in Aufbau begriffene SAP-Umgebung installiert. Bei den Distributionen kam nur RedHat oder SuSE in Frage, da SAP nur für diese Zertifiziert ist.

    Im Verlauf der Installation konnte ich nicht einmal die veraltete libc durch eine neuere Ersetzen, da diese nicht explizit von SAP zertifiziert war. Der Backup-Server (IBM TSM) wird wahrscheinlich deswegen wahrscheinlich auf einer separaten Maschine installiert...

    Während der ersten Vorbereitungssitzung war eine der häufigsten Fragen des Projektverantwortlichen: "Können sie mir Garantieren, dass...?"

    Markus

    Re:Zertifizierung ist entscheidend (Score:1)
    Von simon am Thursday 20. March, 21:42 MES (#4)
    (User #956 Info)
    Ich finde es durchaus verstaendlich, dass eine Firma eine Software nur auf einem zertifiziertem Linux-System einsetzt. Davon haengt ja auch weitgehend der Support des Softwarehersteller ab. Und dieser Support ist bei 24/7-Anwendungen wichtig, an wen sollte sich der Betreiber sonst wenden?
    Ich habe erlebt dass sogar auf einem RedHat-System der Support vom Kernel abhaengt, sprich wenn ein selbst gebauter Kernel nicht von RedHat getestet und fuer gut befunden wurde, dann steht man mit seinem Linux ebenso alleine da.
    Wie oft haben wir selber nicht schon erlebt, das jenes Paket nicht mit diesem will und dann wieder umgekehrt. Und wenn es doch laeuft, wer verspricht dir, dass nicht irgendwann doch Fehler auftreten?
    Re:Zertifizierung ist entscheidend (Score:1)
    Von gumbo (ihsan@dogan.ch) am Friday 21. March, 11:22 MES (#6)
    (User #16 Info) http://ihsan.dogan.ch/
    Produktive Systeme mit denen Geld verdient werden, ist eine andere Welt, welche den meisten Linuxern fremd zu sein scheint. Ab einem gewissen Level bekommt Support eine ganz andere bedeutung.
    Re:Zertifizierung ist entscheidend (Score:2, Interessant)
    Von Seegras am Friday 21. March, 12:03 MES (#8)
    (User #30 Info) http://www.discordia.ch
    Jein. Wir haben dutzende Produktive Systeme auf Debian (woody und sogar sid). Und wir kriegen da alles drauf laufen, sogar Oracle, zertifiziert hin oder her. Man muss vielleicht noch sagen dass bei unserer Firma die Hälfte der Leute Techniker sind, genau gesagt Programmierer und Sysadmins. Wir haben ganz einfach In-House ein derart riesiges Linux Know-How dass wir ganz bestimmt keinen externen Support benötigen.
    --
    "The more prohibitions there are, The poorer the people will be" -- Lao Tse
    Re:Zertifizierung ist entscheidend (Score:2, Tiefsinnig)
    Von gumbo (ihsan@dogan.ch) am Friday 21. March, 12:44 MES (#9)
    (User #16 Info) http://ihsan.dogan.ch/
    Das dürfte auch vermutlich auch der Unterschied sein. Als Provider verfügt ihr über genügen Techniker, welche in der Lage sind, die Maschinen am Laufen zu halten.
    In anderen Firmen, hat man meisten nicht die Manpower, um sich selber mit dem Problem zu befassen.
    Es ist meisten auch ein psychologischer Grund. Wenn was passiert, weiss man, an wen man sich wenden kann.
    Re:Zertifizierung ist entscheidend (Score:1)
    Von greybeard am Friday 21. March, 23:16 MES (#12)
    (User #412 Info)
    Das war schon immer so. Entweder man hat das Know-How (und flickt selber) oder man muss es extern
    einkaufen (=Support. RMS hat dies mal mit Hand-Holding bezeichnet).

    Selbstverstaendlich ist das "Ich will jemanden
    haengen koennen, wenn es schiefgeht" auch ein
    Grund fuer externen Support.
    Nicht nur die Zertifizierung ist entscheidend... (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Friday 21. March, 13:30 MES (#10)
    ...sondern auch die Versionsnummer der Distribution.

    Als ich in einer internen Besprechnung erwähnte, daß ich Debian 2.0 (ist schon einige Zeit her) auf einem unserer Server installiert hatte, meinte einer unserer Marketingleute, daß es von SuSE eine viel neuere Linuxversion geben würde. Ich habe den Marketingmenschen dann erklärt, daß die Version der Distribution nichts mit den Version des Kernels und der mitgelieferten Software zu tun hat. Leider hatte ich nicht den Eindruck, daß ich sie überzeugen konnte.

    Re: Nicht nur die Zertifizierung ist entscheidend (Score:1)
    Von XTaran (symlink at deuxchevaux dot org) am Friday 21. March, 17:42 MES (#11)
    (User #129 Info) http://abe.home.pages.de/

    Ohja, letzthin auf Slashcode gesehen:

    [...] I need this and I'm not sure where to go from here. Current setup: Linux 8.0 / apache 1.3 / latest slash. [...]

    *arglgrmpf* "Linux 8.0"! Wie ignorant können Leute eigentlich sein? Wo lebt der denn? Im Jahre 2023?!?

    Andererseits erinnert mich das daran, daß es ja auch nie ein Netscape 5 gab. Marketing werde ich nie kapieren. Und die Leute, bei denen Standard-Marketing wirkt, auch nicht.


    -- 
    Einer der Gnutella-Klone heißt Gnutoka, und ich frag mich, wann Gnusspli rauskommt...
    Kommerz auf OpenSource? (Score:2)
    Von bit (beat@rubis.ch) am Friday 21. March, 09:34 MES (#5)
    (User #2 Info) http://www.rubis.ch/~beat/
    Das Problem kommt doch letztendlich daher, dass Kommerzapplikationen auf OpenSource Betriebssystemen laufen sollen. Der umgekehrte Fall - z.B. GNU Utils auf Solaris - ist absolut problemlos.

    Man kann sich durchaus fragen ob es Sinn macht, eine in meinen Augen bereits "proprietaere" Linux Distribution einsetzen zu muessen, um ein Kommerzprogramm zu betreiben. Erst wenn die Applikationen aus derselben Kueche kommen wie die Betriebssysteme, werden diese Probleme vom Tisch sein.

    Leider sind die Budgets der grossen IT-Abteilungen derzeit sehr klein und reichen oft nur dazu aus, die bestehenden Mainframe oder Windows-Applikationen zu warten. Ich hoffe schwer, dass sich das in den naechsten Jahren aendern wird und wir die eine oder andere Handels- bzw. PPS-Appliktion mit OpenSource Lizenz bekommen werden.

    I saw screens of green, red messages too, then came blue, shubidu
    And i think to myself, what a wunderful world

    Re:Kommerz auf OpenSource? (Score:1)
    Von gumbo (ihsan@dogan.ch) am Friday 21. March, 11:30 MES (#7)
    (User #16 Info) http://ihsan.dogan.ch/
    Bei der ganzen Sache gings ja eigentlich um den Support. Das die Administration mit Debian wesentlich einfacher ist, weiss jeder. Nur was nützt mir das in einer kommerziellen Umgebung, wenn damit Geld verdient wird und ich Support dafür haben möchte? Die Firma dürfte vermutlich keine Bock haben, alles selber zu machen und möchte deshalb für Geld Support bekommen. Und es ist leider halt so, dass für Debian keine Firma richtig Support macht. Ich hätte vermutlich auch nicht anders entschieden.

    Nun, eine Open Source Handels Lösung wäre sicher nett. Bei der Sache darf man aber nicht vergessen, dass mit der Software dann jemand Geld verdient und wenn die Software nicht tut, dass er dann kein Geld verdient. Aus dem Grund werden die Leute dann nen Support Vertrag machen wollen (für den Fall der Fälle).
    Ohne Support von einer Firma, hat die Software nur bei kleineren Firmen ein Chance.

    Linux User Group Schweiz
    Durchsuche symlink.ch:  

    Never be led astray onto the path of virtue.
    trash.net

    Anfang | Story einsenden | ältere Features | alte Umfragen | FAQ | Autoren | Einstellungen