symlink.ch
Wissen Vernetzt - deutsche News für die Welt
 
symlink.ch
FAQ
Mission
Über uns
Richtlinien

Moderation
Einstellungen
Story einsenden

Suchen & Index
Ruhmeshalle
Statistiken
Umfragen

Redaktion
Themen
Partner
Planet

XML | RDF | RSS
PDA | WAP | IRC
Symbar für Opera
Symbar für Mozilla

Freunde
Benutzergruppen
LUG Switzerland
LUG Vorarlberg
LUGen in DE
SIUG
CCCZH
Organisationen
Wilhelm Tux
FSF Europe
Events
LinuxDay Dornbirn
BBA Schweiz
CoSin in Bremgarten AG
VCFe in München
Menschen
maol
Flupp
Ventilator
dawn
gumbo
krümelmonster
XTaran
maradong
tuxedo

 
XFree86 von Fork bedroht
Veröffentlicht durch maol am Donnerstag 20. Maerz, 15:42
Aus der politischen Abteilung
XDesktop Wie Slashdot berichtet, befürchten die Leader des XFree86 Projekts, dass Keith Packard einen Fork von X produzieren will. Sie haben ihn deshalb aus dem Projekt-Team ausgeschlossen, und eine neue Diskussions-Mailingliste eingerichtet.

Völkerwanderung der Cracker? | Druckausgabe | Warum Debian nicht ausreicht  >

 

 
symlink.ch Login
Login:

Passwort:

extrahierte Links
  • Slashdot
  • Slashdot berichtet
  • befürchten die Leader
  • XFree86 Projekts
  • Keith Packard
  • Diskussions-Mailingliste
  • Mehr zu XDesktop
  • Auch von maol
  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    Das ist Open Source (Score:1)
    Von Ventilator (ventilator auf parodia punkt zee haa) am Thursday 20. March, 16:27 MES (#1)
    (User #22 Info) http://www.mp3.com/bri
    Ist denn das nicht auch der Sinn von Open Source, dass jeder den Code nehmen kann, um damit sein eigenes Ding zu machen? Warum haben jetzt alle so eine Panik deswegen?
    --
    Den Symlink-Autoren bei der Arbeit zuhören? MP3 hier
    Re:Das ist Open Source (Score:1)
    Von Bros am Thursday 20. March, 17:22 MES (#2)
    (User #812 Info) http://www.mario-konrad.ch

    Forks sind eine schlechte Sache, wenn's darum geht zwei sehr ähnliche Projekte zu warten. Die Menge der Maintainer wird praktisch halbiert, d.h. die Weiterentwicklung der einzelnen Projekte geht viel langsamer von Statten.

    Freie Software verhindert das Forken nicht, aber man versucht auf jeden Fall einen Fork zu verhindern. Die Gefahr gab's ja bei Linux auch mal, wurde aber erfolgreich abgewandt.

    Eine ganz andere Sache ist es, wenn Du eine freie Software X nimmst und daraus eine _andere_ freie Software Y machst, wobei X und Y _nicht_ praktisch gleich sind. In diesem Fall zeigt sich wirklich die Stärke der freien Software.


    Re:Das ist Open Source (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 20. March, 17:41 MES (#3)
    Ich glaube nicht dass der Maintaineraufwand verdoppelt wird.

    Eines der beiden Projekte wird gewinnen, und dann besser laufen als das jetzige XF86.

    Sozusagen eine kleine Revolte.
    Re:Das ist Open Source (Score:1)
    Von Bros am Thursday 20. March, 17:58 MES (#4)
    (User #812 Info) http://www.mario-konrad.ch

    Bis eines der beiden Projekte gewinnen könnte, laufen beide parallel, d.h. dann auch mehr Aufwand. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass ein Team plötzlich sagt: "Ok, die Andern haben so was Tolles gemacht, lasst uns aufhören und bei den Andern mitmachen!"

    Konkurrenz ist schon gut, ein Fork _kann_ jedoch den Tod _beider_ Projekte zur Folge haben.


    Re:Das ist Open Source (Score:1)
    Von Hey (adrian.heydecker AT freesurf.ch) am Thursday 20. March, 18:14 MES (#6)
    (User #810 Info) http://wavestyle.ch
    Sieht man ja bei KDE und GNOME

    Irgendwann haben die KDEler gesagt: "Ach was, das schöne Gnome ist doch viel besser, wir steigen auf Gnome um."

    Disclaimer: KDE und Gnome sind nur Platzhalter für $DESKTOPENVIROMENT
    Re:Das ist Open Source (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 20. March, 22:01 MES (#16)
    total falsch! sorry..

    keine von denen ist ein fork von den anderen. biede, KDE und GNOME, entstanden aus unterschiedlichen ueberzeugungen, auch wenn sie das gleiche ziel haben.
    Re:Das ist Open Source (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Friday 21. March, 12:44 MES (#22)
    Bevor es hier zu Flamewars kommt, 'n kleiner Hinweise für Dich:

    $ man Ironie

    Re:Das ist Open Source (Score:2)
    Von bones am Thursday 20. March, 19:11 MES (#9)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Auch Projekte, die sich ähnlich sind, können eine Berechtigung haben. Ein wenig ist die Sache ja auch wie mit den kopierten CDs: nicht jeder, der bei Projekt 1 mitmacht, hätte bei Projekt 2 angefangen, wenn es 1 nicht gegeben hätte.

    Wenn die Entwickler kein/kaum Geld sehen ist das Ganze eine Sache von Sympathie und die setzt eben manchmal an ungewöhnlichen Stellen ein. Wenn jemand beispielsweise den kleinen Chuck knuddliger findet als den dicken Tux oder lieber Chamäleons hat als Hüte sehe ich keinen Grund, ihm das jeweils andere aufzuschwatzen.

    Grüsse vom Knochen
    Re:Das ist Open Source (Score:1)
    Von Bros am Thursday 20. March, 19:36 MES (#11)
    (User #812 Info) http://www.mario-konrad.ch

    Ich sag' ja nicht, dass Forks gar keine Berechtigung hätten. Forks sollten gut überlegt sein, keine Handlung im Affekt. Wenn es _gute_ Gründe sind, ist's was Anderes. Trotzdem bestehen gewisse Risiken.

    Falls der Fork aus Sympathiegründen geschieht sollte der Forkende sich sicher sein andere Leute mit ähnlichen Sympathien zu finden oder er geht das Risiko ein, dass sein Pfad stirbt. Es ist was Anderes, wenn es um bestehende Projekte wie Linux und *BSD geht. Diese sind nicht aus einem Fork, mit gemeinsamer Basis, entstanden.


    Re:Das ist Open Source (Score:2)
    Von bones am Thursday 20. March, 19:48 MES (#12)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    "...oder er geht das Risiko ein, dass sein Pfad stirbt."

    Ja. Dann war's halt sein Pech. Er hätte sich wohl sowieso vom anderen Projekt losgesagt - ob mit oder ohne eigener Fork. Also hat selbst im schlimmsten Fall niemand mehr verloren als eh verloren gegangen wäre.

    Eine Affekthandlung ist wohl meistens schlechter als eine überlegte, aber es gibt sie nun einmal. Ich persönlich würde mir einen Schritt dieser Art auch sehr gut überlegen, aber das ist längst nicht bei allen so - und wäre auch nicht bei jedem richtig. Impulsive Menschen können auf ihre Art ans Ziel kommen. Nur sollte man solche nicht mit extremen Denkern zusammen in ein Team stecken, weil's sonst nämlich kracht ;)

    Der Mechanismus der Entscheidung zwischen BSD und Linux ist IHMO nicht viel anders als der zwischen KDE und Gnome. Dem, der einfach nur arbeiten muss, ist's sowieso egal, wie die Dinge, die er nicht verwendet, mit denen verwandt sind, die er verwendet.

    Grüsse vom Knochen
    Re:Das ist Open Source (Score:1)
    Von Bros am Thursday 20. March, 22:15 MES (#17)
    (User #812 Info) http://www.mario-konrad.ch

    Da hast Du schon recht, dem Benutzer der Software ist es mit grosser Wahrscheinlichkeit egal, was mit was verwandt ist. Falls aber ein Pfad stirbt oder die Entwicklung der einzelnen Projekte beeiträchtigt werden, dann ist's ihm nicht mehr egal, weil er dann keine Unterstützung für neue Features mehr hat. Dann heisst es wieder "Auf der Platform 'FooBar' gibt's das Features XYZ, warum hier nicht?" ... etc.


    Re:Das ist Open Source (Score:1)
    Von düsenstein am Thursday 20. March, 22:59 MES (#19)
    (User #1148 Info) http://uff(do-is)nixat_ch.-/
    Da habe ich auf AgainstTCPA eine schöne Diskussion gefunden, Open Source und freie Software (unter GPL) sei ja nicht zu verwechseln mit freeware (nur gerade kostenlos). Ich glaube, da beginne ich langsam zu verstehen hinsichtlich OS und Linux. :-)


    :*oh!*
    Re:Das ist Open Source (Score:2)
    Von bones am Friday 21. March, 09:48 MES (#20)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    "Auf der Platform 'FooBar' gibt's das Features XYZ, warum hier nicht?"

    Fragen Kunden doch eh ständig. Das ist ja der beliebteste Trick, um noch ein paar Features gratis zu bekommen. Wenn's was gutes ist, das sich in Zukunft verkaufen lässt, baut es der Hersteller ein.

    Grüsse vom Knochen
    Emacs vs. XEmacs (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 20. March, 21:45 MES (#15)
    Ich glaube das ist ein gutes Beispiel für die Aufspaltung in zwei verschiedene Projekte. Ob das jetzt zum Vorteil oder Nachteil war ist vermutlich sehr schwer abzuschätzen. Einerseits bestehen gewisse Unterschiede zwischen den beiden, die auch eine unterschiedliche Klientel ansprechen (und vermutlich auch der Grund für den Split waren. Ich kenne die genaueren Umstände aber nicht). Andererseits würden vereinte Kräfte ein gemeinsame Projekt schneller vorantreiben. Aber es gibt eben kein Patentrezept...
    Re: Emacs vs. XEmacs (Score:2, Interessant)
    Von XTaran (symlink at deuxchevaux dot org) am Thursday 20. March, 22:42 MES (#18)
    (User #129 Info) http://abe.home.pages.de/

    Genau. Das ist mir auch grade auffem Heimweg eingefallen. Wobei GNU Emacs und XEmacs nicht nur ein Split sind. Das ist ein ganzer Baum. :-) Da gab's noch Multics Emacs, Lucid Emacs (ok, da wurde später irgendwie XEmacs draus), EINE (EINE Is Not EMACS) und Epoch. Irgendwo gab's mal 'ne schöne ASCII-Art-Grafik *google*, ahja, hier, bei JWZ.

    Die Gründe für die Entstehung von XEmacs waren übrigens IIRC vor allem patentrechtliche, weil GNU nur GPL'ten Code akzeptierte und deswegen viele nette existierende Features nicht in die Distribution durften. Es ging wohl immer mal wieder Code hin und her und meistens zieht der eine dem anderen nach bei neuen Features, aber manche Dinge sind einfach inkompatibel: z.B. hat die beiden Emacs-Lisps z.T. unterschiedliche Variablentypen. Und auch der erzeugte Byte-Code (*.elc) ist unterschiedlich.

    Weitere (mehr oder weniger erfolgreiche) Forks, von denen mir die Gründe einigermaßen bekannt sind:

    • PHP-Nuke vs PostNuke: Hier war der Fork-Grund, daß die Maintainer von PHP-Nuke niemand anders ran ließen und lieber neue Features bastelten statt Sicherheitslücken zu fixen. Naja, und da war der Fork von der Community recht bald da und bei Post-Nuke geht's anscheinend auch viel offener zu. Und man hört deutlich seltener was über PostNuke auf BugTraq als über PHP-Nuke, wo eigentlich spätestens alle zwei Wochen eine neue Lücke entdeckt wird.
    • SSH.com vs OpenSSH: IIRC basiert die erste OpenSSH auf der letzten freien SSH von SSH Inc. Gründe? Lizenzrechtliches: Die SSH von SSH Inc. war irgendwann nicht mehr frei für Kommernzielle Anwendungen.
    • OpenBSD vs MircoBSD: Man wollte was kompakteres, kleineres, performanteres. Ging wegen sozialen Inkompetenzen schnell und gründlich schief.
    • KDE 1 vs TDE : Naja, TDE kann man eigentlich geschichtlich nicht als Fork sehen, allerhöchstens als sehr verspäteten. Technisch wär's aber einer, wenn KDE1 noch weiterentwickelt würde.
    • XMosaic vs Netscape Navigator 1.0 vs MSIE 1.0 IIRC baut nicht nur das erste Netscape auf Mosaic auf. sondern auch der erste MSIE (wer kennt den noch? ;-)
    • twm vs tvtwm (OK, ist arg lange her, kennt kaum einer noch ;-) tvtwm war eine twm-Version, die einen Virtual Desktop wie die meisten aktuellen Window Manager anbot. (War lange Zeit mein Lieblings-WM. Bis ich FVWM 1 entdeckte... ;-)

    Was mir noch einfällt, wo ich aber zu wenig Ahnung von der Geschichte habe, ich entsprechend auch nicht sicher sagen kann, daß es Forks sind:

    • vi vs vim
    • gcc vs egcs (egcs war wohl eher so die unstable-Variante, aber anfangs war es IIRC auch "nur ein Fork" mit mehr Features, jetzt sind sie ja wieder vereinigt.)
    • csh vs tcsh
    • awk vs nawk vs gawk
    • WU-FTPd vs WU-FTPd-Academ (letzterer ist eingeschlafen und wurde dann IIRC im Original wieder verwurstet)
    • links vs elinks

    Klassische Beispiele, wo es genügend forks gibt (meist pro OS einen) und sich jeder über die unterschiedlichen Kommandozeilen-Parameter aufregt: man, die ganzen File Utilities (ls, mv, cp, rm), tar, find, ftp, etc.

    Auf jeden Fall keine echten Forks, sondern Neuimplementationen:

    • OpenSSH vs lsh (Obwohl? Basiert lsh nicht auch auf der letzten freien SSH.com-Version?)
    • cvs vs svn (aka Subversion)
    • Emacs vs zile vs texmacs vs micro emacs etc.
    • vi vs elvis vs vile (OK, da kenne ich die Details nicht 100%)
    • pico vs nano: nano ist die Neuimplementation von pico unter GPL. Und deutlich flotter und sparsamer, wie das bei Neuimplementationen so üblich ist. lynx vs links vs w3m

    Weiter sollte man noch daran denken, daß manches, was wie ein Fork aussieht, eigentlich nur eine Distribution oder Variante ist. In dieser Kategorie fallen mir Perl, ActivePerl und MacPerl ein, genauso aber Apache, Stronghold und Apache-SSL.


    -- 
    Einer der Gnutella-Klone heißt Gnutoka, und ich frag mich, wann Gnusspli rauskommt...
    Re: Emacs vs. XEmacs (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Friday 21. March, 11:01 MES (#21)
    Ein weiter Fork währe Gimp vs. CinePaint. CinePaint ist aus Gimp 1 entstanden und kann 16 Bit pro Farbe im gegensatz zu 8 Bit bei Gimp. Ursprünglich geplant war es, das die Beiden in Gimp 2 wieder vereint werden, z.Z. sieht es allerdings nicht so aus.
    Re: Emacs vs. XEmacs (Score:1, Interessant)
    Von Anonymer Feigling am Friday 21. March, 20:36 MES (#24)
    PHP-Nuke vs PostNuke: Hier war der Fork-Grund, daß die Maintainer von PHP-Nuke niemand anders ran ließen und lieber neue Features bastelten statt Sicherheitslücken zu fixen. Naja, und da war der Fork von der Community recht bald da und bei Post-Nuke geht's anscheinend auch viel offener zu. Und man hört deutlich seltener was über PostNuke auf BugTraq als über PHP-Nuke, wo eigentlich spätestens alle zwei Wochen eine neue Lücke entdeckt wird.

    Wobei es von PostNuke inzwischen schon wieder mindestens zwei neue Forks gibt:

    http://www.xaraya.com
    http://www.envolution.com

    AFAIK hauptsächlich entstanden wegen persönlichen Rangeleien im "Management" (wer das Sagen haben soll). Die User haben davon nichts ausser Probleme bei der Migration und eine Teilung der Entwicklergemeinde.

    Forks machen aus Sicht der User nicht immer Sinn.
    Worum geht es Keith? (Score:1)
    Von outsoft am Thursday 20. March, 18:12 MES (#5)
    (User #378 Info)
    Ich habe nicht verstanden, worauf Keith in seinem Fork besonderen Wert legen möchte, und was er beim jetzigen Team vermisst. Weiß jemand näheres?
    Re:Worum geht es Keith? (Score:2, Informativ)
    Von Bros am Thursday 20. March, 18:18 MES (#7)
    (User #812 Info) http://www.mario-konrad.ch

    Tja offenbar weiss das noch niemand so genau:

    It has been brought to the attention of the XFree86 Core Team that one of its members, Keith Packard, has been actively (but privately) seeking out support for a fork of XFree86 that would be led by himself. He is also in the process of forming a by-invitation-only group of vested interests to discuss privately concerns he has about XFree86 and the future of X. He has consistently refused to even disclose these concerns within the context of the XFree86 Core Team, which makes his membership of that team unviable. As a consequence, Keith Packard is no longer a member of the XFree86 Core Team."

    Quelle: http://www.pclinuxonline.com/modules.php?name=News&file=a rticle&sid=4717 &mode=nested&order=0&thold=0

    Er will's einfach nicht weitersagen ;-)


    Re:Worum geht es Keith? (Score:3, Informativ)
    Von tbf am Thursday 20. March, 19:11 MES (#8)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    Dann geh' mal bitte schnell zu Slashdot und suche den Link zu seinem Blog raus: Grund ist ganz einfach, dass das XFree86 Core Team zwar zeitlich überfordert ist, aber nicht bereit ist, auch nur darüber nachzudenken, weiteren Personen Schreibzugriff auf's CVS zu geben. Die Folgen: "Bugfixes vergammeln in irgendwelchen Mailfoldern." ATI's Opensource Treiber und Bugfixes für die gesamte Radeon-Serie bis 9000 (ist das die topaktuelle?) werden seit Monaten nicht in's CVS kopiert. Sobald ein Release raus ist, werden die ältere Releases nicht mehr mit Bugfixes versehen --- Selbst wenn Freiwillige diese bereits bereitstellen.

    Keiths Meinung ist, dass dies so nicht sein muss. Die anderen erfolgreichen grossen OpenSource-Projekte geben Ihm recht.

    Ich war anfangs auch skeptisch zum Thema Fork, aber nach dem Lesen seiner Argumente muss ich sagen: Ja, wenn sich das XFree86-Konsortium nicht schnellstens umorganisiert, ist ein Fork zwingend! Denn: Was ist schlimmer in einem Projekt wie XFree86? Fehlerhafter oder überhaupt kein Support für aktuelle Hardware?

    Re:Worum geht es Keith? (Score:1)
    Von Seegras am Thursday 20. March, 19:36 MES (#10)
    (User #30 Info) http://www.discordia.ch
    Ausserdem wird es Zeit dass die diese unsäglichen Imake-Files loswerden und auf configure umstellen ;))

    "The more prohibitions there are, The poorer the people will be" -- Lao Tse
    Re:Worum geht es Keith? (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 20. March, 19:52 MES (#13)
    Lesen lernen hätt geholfen:

    Das advogato-diary mit diesen Punkten ist nicht von Keith Packard.

    http://www.advogato.org/person/mharris/diary.html?start=5

    (will keinen Link basteln)
    Re:Worum geht es Keith? (Score:1)
    Von tbf am Thursday 20. March, 21:22 MES (#14)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    D'uh... Stimmt. Tja. So entstehen Gerüchte. ;-)

    Naja... Zumindest gibt gibt dieses Diary ein paar Einblicke in den Zustand des XFree Projektes und liefert mögliche Gründe für Keith's Aktivitäten.

    Meine Schlussfolgerung, dass angesichts der Zustände ein Fork nicht das schlimmte wäre, hat aber bestand.

    Re:Worum geht es Keith? (Score:2, Informativ)
    Von tbf am Friday 21. March, 16:28 MES (#23)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    So, jetzt gibt's doch noch 'n offizielles Statement von Keith:

    http://www.xfree86.org/pipermail/forum/2003-March/000168.html


    Im der Mail nennt er ähnliche Gründen, wie im Advogato Diary, welches ich ihm aus Versehen unterschob. Naja... Hat mich mein kleines Taschenorakel also doch halbwegs richtig geführt... ;-)

    Linux User Group Schweiz
    Durchsuche symlink.ch:  

    Never be led astray onto the path of virtue.
    trash.net

    Anfang | Story einsenden | ältere Features | alte Umfragen | FAQ | Autoren | Einstellungen