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Nach Meinung der "Experten" befinden wir uns im Digitalen Jahrtausend bzw. im Informationszeitalter.
Die Bedingungen der Arbeitswelt sollen sich drastisch verändern, Flexibilität, Mobilität und lebenslanges Lernen seien die neuen Schlüsselfähigkeiten.
Was diese Experten nicht dazu sagen - wahrscheinlich weil es ihren Auftraggebern nicht gefällt - ist die Schlussfolgerung, dass einige Berufe vor einer existenziellen Krise stehen: Journalisten, Manager und Politiker.
Wer 80 Stunden die Woche mit Konferenzen, Memos, Dienstreisen und repräsentativem Herumstehen beschäftigt ist, kommt beim besten Willen nicht mehr dazu, sich aus erster Hand mit neuen Technologien zu beschäftigen.
Ich denke, dass sich hier eine scharfe Teilung des Berufsbildes ergeben wird. Auf der einen Seite die Entertainer, die ihre Energie auf richtiges Auftreten und Beeindrucken des Publikums bzw. der Eigentümer/Vorgesetzten richten. Auf der anderen Seite Berater/Consultants, die persönliche Forschung, Entwicklung und Weiterbildung nach fixem Budget betreiben.
Der klassische, kantige Politikertyp, der aus Überzeugung (d.h. aus dem Bauch heraus) Standpunkte bezieht, wird aussterben. Die nahe Zukunft gehört wahrscheinlich den Populisten, Faust-auf-den-Tisch-hauern und eiskalten Meinungsumfragenverfolgern. --
Ich bin ein Teletubby. Und das ist auch gut so.
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