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Von fox
(thomas dot bohn at gmx dot net)
am Saturday 27. January, 22:59 MET (#1)
(User #295 Info)
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Tja, dass musste ja so kommen, wenn Linux zu erfolgreich wird, muss abgeschafft werden, was es erfolgreich gemacht hat.
Fox
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Aus der Sicht vom IBM und Compaq mag es ungeheuer dringend sein, dass "Linux" als Produkt ein komerzieller Erfolg wird. Aber nicht alles, was dringend (für irgendjemanden) ist, ist auch wichtig (für alle).
Angenommen, SuSE, RedHat, IBM, Compaq und die restlichen Organisationen würden morgen pleite machen. Dann gäbe es weniger hauptberufliche Linux Entwickler, die für Ihre Arbeit bezahlt würden.
Aber würden deswegen alle Projekte zusammenbrechen? Gäbe es KDE/GNOME/X-Windows nicht mehr? Unwahrscheinlich. Linus Thorvalds hat also zumindest meine volle Unterstützung, wenn er komerziellen Interessen die rote Karte zeigt.
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Das ist ziemlich genau der Knackpunkt warum auch und gerade 'Komerzware' Probleme hat
Eine Entwicklung wird entweder
- unfertig rausgebracht weil der Termin einzuhalten ist
- verzoegert bis der vorgesehene Termin da ist (und dabei moeglicherweise ueberrollt)
- oder verschoeben, weil man ja nicht wagen will das wegen irgend einer moeglicherweise verzoegerten Fertigstellung den Termin zu verschieben.
Alles weil man verzweifelt etwas 'ordentlich' beplanen will was eigentlich eine kontinuierliche Entwicklung ist. Und wer jetzt ISO 9000 sagt liegt garnichtmal so falsch. Planbarkeit == Qualitaet. Wenn Planbarkeit aber verlangt das man bereits vor Projektbeginn jedes Detail bereits festgeschrieben ist, dann waere diese Welt nie entstanden.
Was reg ich mich eigentlich auf...
Gruss
H.
P.S.: Ein Rauswurf von Linus T. wird auch nix aendern (oder der Uebergang auf ein Konsortium), da Leute immer noch dezentral und (im grossen und ganzen) kontinuierlich Weiterentwickeln werden ... hilfe ist erst in Sicht wenn alle Linux Sourcen wieder closed code sind *G*
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Von Anonymer Feigling am Monday 29. January, 08:54 MET (#5)
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So denke ich ueber den artikel. Kernel entwicklung findet immer statt egal ob linus oder nicht. Und auch wohin linux geht kommt immer auf die entwickler an.
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