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| Missbrauch von Kundendaten im Internet |
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Veröffentlicht durch kruemelmonster am Donnerstag 25. Januar, 21:33
Aus der deine-Spuren-im-Sand Abteilung
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In einer Studie, wo weltweit 750 Anbieter getestet wurden, stellte man fest, dass
rund zwei Drittel den Datenschutz kaum oder unzureichend beachten.
Ein gravierende Mangel sei, dass zu viele Personendaten erhoben würden.
Den Kunden werde keine Wahl gelassen, ob sie in die Mailing-Liste der
Anbieter aufgenommen und ob ihre persönlichen Daten an Dritte
weitergegeben werden dürften. Zudem würden die Informationen in den
meisten Fällen länger als nötig und über den eigentlichen Zweck ihrer
Abfrage hinaus gespeichert.
Auf nur zehn Prozent der Internetseiten speziell für Kinder werde darauf hingewiesen, dass die Eltern über die abzugebenden Daten informiert werden sollen. Unter den überprüften
Internetseiten waren sowohl Einzelhandelsanbieter als auch Finanz- und
Gesundheitsangebote und Webseiten für Kinder. Trotz strengerer Bestimmungen in der EU stammten die Seiten mit dem besten Schutz persönlicher Daten aus den USA.
Consumers International appellierte an Internet-Einkäufer, die
Datenweitergabe auf das Allernötigste zu reduzieren, eine separate
E-Mail-Adresse für die eigenen Internet-Geschäftsaktivitäten anzulegen und
einen Internetserver zu wählen, mit dem anonymes Surfen im Netz - falls erwünscht-
möglich ist. Jeder Internet-Kunde solle sich vor einer Bestellung über seine Rechte
informieren. Die Verbraucherorganisation Consumer International vertritt
weltweit die Interessen von 263 Verbraucherschutzorganisationen.
Ein Merkblatt erklärt in englischer Sprache in 5 Schritten , wie man seine Intimsphäre im Internet schützen kann.
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