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Kernel 2.4.18rc4 = 2.4.19
Veröffentlicht durch gumbo am Dienstag 26. Februar, 09:34
Aus der oups Abteilung
Linux Wawi schreibt "Chaos beim neusten Kernelrelease. Dem 2.4.18 Kernel fehlt der letzte Patch des RC4, was dazu führte, dass gleich noch ein 2.4.19pre nach geschoben wurde. Der Release Candidate 4 hatte sich als stabil erwiesen und sollte eigenlich zur Version 2.4.18 werden. Wer umbedingt updaten will sollte sich wohl lieber die Version 2.4.18rc4 besorgen als die Version 2.4.18 ;-)"

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    Immer noch Probleme (Score:1)
    Von P2501 am Tuesday 26. February, 09:41 MES (#1)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Anscheinend hat sich der neue Kernel-Maintainer immer noch nicht 100%-ig eingearbeitet. Immerhin... es gibt jetzt nicht mehr wöchentlich zwei neue Kernel. ;-)


    Re:Immer noch Probleme (Score:1)
    Von tbf am Tuesday 26. February, 10:07 MES (#2)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    Ist halt das Problem mit KinderUnix: Kein Versionskontrollsystem, kein Ticketsystem für Bugs, keine vernünftige Patchverwaltung... Eigentlich schizophren Informatik zu studieren und gleichzeitig KinderUnix zu benutzen... Fsk... werd' mir wohl echt mal 'ne BSD antun müssen :-(
    Re:Immer noch Probleme (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 26. February, 11:00 MES (#3)
    > wohl echt mal 'ne BSD antun müssen :-(

    müssen?
    Re:Immer noch Probleme (Score:1)
    Von tbf am Tuesday 26. February, 13:54 MES (#7)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    Naja: Würdest Du Dich wohlfühlen, wenn Du Dich selbst als schizophren betrachten mußt? Und da es leider so aussieht, als ob OpenBSD das einzige Opensource-Betriebssystem ist, welches auf "vernünftige Weise" entwickelt wird, werde ich es mir wohl über kurz oder lang mal ansehen müssen. :-(
    Re:Immer noch Probleme (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 26. February, 15:28 MES (#8)
    Und da es leider so aussieht, als ob OpenBSD das einzige Opensource-Betriebssystem ist, welches auf "vernünftige Weise" entwickelt wird, werde ich es mir wohl über kurz oder lang mal ansehen müssen. :-(

    Wird es nicht. ich hab mittlerweile etwas Mühe mit OpenBSD, weil die Leuts da gern Security-Bugfixes machen es aber nicht sagen. So geschehen mit OpenSSH, deren version 2.9.X vulnerable (buffer-overflow, remote-root-exploit) war -- aber kein Wort in den Changelogs dass man upgraden müsse.

    Re:Immer noch Probleme (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 26. February, 15:30 MES (#9)
    > werde ich es mir wohl über kurz oder lang mal > > > ansehen müssen. :-(

    Ich les' hier immer 'müssen'. Was ist daran so negativ, sich mit alternativen BSen zu beschäftigen.

    Linux, FreeBSD, NetBSD, OpenBSD... ich liebe euch alle :)

    Re:Immer noch Probleme (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 26. February, 12:26 MES (#4)
    gehts noch etwas arroganter?

    wie wärs wenn du's einfach besser machst anstatt nur rumzunörgeln!?
    Re:Immer noch Probleme (Score:1)
    Von tbf am Tuesday 26. February, 13:49 MES (#6)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    Erstens: Ich veröffentliche meine Software unter GPL und benutzte dort auch oben genannte Dinge. Auch für Software, die mir nicht gehört, habe ich dafür gesorgt, daß ich oben genannte Dinge nutzen darf --- mit dem Resultat, daß die Codequalität und Kundenzufriedenheit heftig anstieg.
    Zweitens: Gibt es interessantere Dinge als Betriebssystemkernel zu hacken -- sprich: Nein, von mir brauchst Du keinen Kernelfork erwarten.
    Drittens: Sind die obengenannte Dinge einfach mal zum Standard, wenn man seriös Software entwickeln möchte.
    Viertens: Sind die obengenannte Dinge seit Jahren gestellte Minimalforderungen an die Linuxhacker.
    Fünftens: Sehe ich überhaupt nicht, was arrogant sein sollte an meinem Posting.
    Sechstens: Frage ich mich, warum ich mich von einem anonymen Feigling provizieren lassen.

    Hausaufgabe: Fordere oben genannte Dinge auf der Kernelhackermailing und beobachte. Die Flames, die Du als Antwort erhalten wirst, werden Dir zeigen, daß der Linuxkernel (leider) nur ein Kinderunix ist. :-(

    Re:Immer noch Probleme (Score:1)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Tuesday 26. February, 22:03 MES (#10)
    (User #237 Info) http://fortune-mod-fvl.sourceforge.net/
    > Ist halt das Problem mit KinderUnix:
    > Kein Versionskontrollsystem,
    > kein Ticketsystem für Bugs,
    > keine vernünftige Patchverwaltung...

    Die Philosophie der Linux-Entwicklung ist seit den Anfängen immer die gleiche: Release early, release often, scratch were it itches, have fun.

    Wenn du stabile Systeme brauchst, nimm ein ausgetestete Distribution. RedHats letztes Update ist Kernel 2.4.9. Debian stable ist überhaupt noch auf 2.2.x.

    Die BSD haben eine völlig andere Kultur. In Raymonds Einteilung von Kathedrale und Basar würde ich BSD als 'Königsreichsaal' einteilen (nichts gegen die Zeugen Jehovas). Aber die strenge Abschottung eines kleinen Zirkels von BSD-Entwicklern erinnert mich wirklich an eine Sekte.

    Und das alles hat wirklich nichts mit der dahinterliegenden Technik zu tun.

    --
    Ich bin ein Teletubby. Und das ist auch gut so.

    Immerhin ehrlich (Score:2)
    Von bones am Tuesday 26. February, 13:17 MES (#5)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Sie hätte ja auch einfach den Patch 'reinhauen und das ganze weiterhin 2.4.18 nennen können. Denen, die einen "kaputten" 2.4.18 gezogen haben hätte man dann was von "zweifelhafter Quelle" oder "Downloadfehler" vorgebrabbelt.

    Aber das geht ja nicht so recht bei Linux (nicht, dass es bei Closed-Source-Software-Grosskonzernen nicht auch herauskäme, wenn die sowas machen, aber denen wär's dann einfach egal).

    Grüsse vom Knochen
    uptime (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 27. February, 10:36 MES (#11)
    Irgendwie kriegt ist man seit dem 2.4.x Kernel im uptime Bereich von Windows gelandet .. Schade eigentlich ...
    Re:uptime (Score:2)
    Von bones am Wednesday 27. February, 11:01 MES (#12)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Naja - wenn Linux auf den Desktop will, reicht das doch ;->

    Am Ende stimmt's aber tatsächlich, dass ein Server auch heute noch gut unter 2.2.x Dienst tun kann... 2.4.x brauchte ich erst, als ich die 3D-Grafikkarte in Betrieb nehmen wollte und sowas braucht ein Server ja selten.

    Der Knochen
    Re:uptime (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 28. February, 13:39 MES (#13)
    Sorry, aber fuer einen Server nehme ich lieber ein aktuelles BSD als ein "veraltetes" LINUX ;-)

    Ich meine nur, ein bischen mehr Sorgfalt (Welcher ernsthafte Entwickler ändert in einem Minor-Release gleich das Memory-Management ?) könnte nicht schaden.


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