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Apple erneut wegen iPod-Lautstärke verklagt
Veröffentlicht durch XTaran am Donnerstag 02. Februar 2006, 11:42
Aus der Oops-they-did-it-again Abteilung
Musik Die FutureZone berichtet, daß Apple wegen der Maximallautstärke des iPod von 115 Dezibel auch in den USA verklagt wurde. In Frankreich mußte Apple bereits 2002 eine Beschränkung auf 100 Dezibel einbauen. Slashdot hatte vor ein paar Monaten erst wieder einen Artikel über die Gefahren von zu lautem Musikhören mit Kopfhörern.

Versuch, Emoticons zu patentieren | Druckausgabe | Firefox 1.5.0.1 erschienen  >

 

 
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    Autohersteller müssen auch verklagt werden (Score:2)
    Von bones am Thursday 02. February 2006, 12:12 MEW (#1)
    (User #481 Info) http://www.chabis.ch
    Die Höchstgeschwindigkeit ihrer Fahrzeuge liegt fast immer über der auf der fraglichen Strasse erlaubten Höchstgeschwindigkeit (überall dort, wo es so eine gibt). Ja, das ist ein "Autovergleich", aber ich finde, er passt trotzdem.

    Wer Vergleiche mit dem Wort "Auto" nicht mag darf auch sagen "Kochherhersteller" und "die Hitze des Kochherds kann gefährliche Werte erreichen".

    Meine Stereoanlage kann auch massiv lauter eingestellt werden als es meinen Ohren gut tut (unangenehm werden bereits Einstellungen von ca. 1/4 des Einstellbereichs!).

    Grüsse vom Knochen
    --
    Ein christlich Regiment wird durch nichts mehr verhunzt als durch zu viel sogenannte Justiz.
    J. Gotthelf
    Re: Autohersteller müssen auch verklagt werden (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 02. February 2006, 12:32 MEW (#2)
    Richtig!

    Apples Lösung find ich aber auch nicht schlecht: Softwaremaessig eine Beschraenkung der Lautstaerke einbauen, dies dokumentieren, danach warten bis es 100 verschiedene kleine Tools gibt, die dieses Bit wieder zuruecksetzen. Apple ist rechtlich aus dem Schneider. Vielleicht machen sich die User damit strafbar (?), aber das interessiert niemanden. (Ausserdem glaube ich nicht, dass es so ist, man koennte ja auch einfach einen Verstaerker an den Ausgang haengen.)
    Re: Autohersteller müssen auch verklagt werden (Score:1)
    Von Tonnerre am Thursday 02. February 2006, 12:58 MEW (#3)
    (User #1960 Info) http://users.thundrix.ch/~tonnerre/
    Wenn sich die Benutzer hier strafbar machen würden, würde das festgeschriebene strafrechtliche Konsequenzen für das Regeln der Lautstärke voraussetzen, ich denke allerdings nicht, dass diese existieren. Meines Wissens geht es hier um einen zivilrechtlichen Fall, in dem der Endbenutzer den Hersteller auf Schadensersatz verklagt hat.

    In diesem Fall wäre die Voraussetzung, damit der Benutzer für die Modifikation belangt würde, dass er sich selbst auf Schadensersatz verklagt. Das ist allerdings nicht so weit verbreitet, meines Wissens nach zumindest.

    Tonnerre
    Morgen: Apple wird schon wieder verklagt (Score:2, Lustig)
    Von cockroach am Thursday 02. February 2006, 15:33 MEW (#4)
    (User #1499 Info) http://www.desire.ch/
    Diesmal weil die Aussenhülle des iPod zu hart ist. Man könnte sich damit verletzen. Und die neuen Schrumpf-Pods könnten von Kleinkindern aus Versehen verschluckt werden. Achach, immer diese Idiotie...
    Re: Morgen: Apple wird schon wieder verklagt (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 02. February 2006, 16:53 MEW (#5)
    Ein iPod ist primaer kein Dildo sondern ein Geraet zum Zweck der Audiowiedergabe. Wenn er bei dieser primaeren Funktion leichtfertig zu Schaeden fuehrt, ist das kein Skandal aber mindestens ein Qualitaetsmangel. Zudem ist es keineswegs so, dass zu laute Musik offensichtlich in den Ohren schmerzen muss. Hast du schon mal versucht z.B. beim Rasenmaehen Walkman zu hoeren? Kaum moeglich (mit nem alten Benzinmaeher jedenfalls) da der Walkman normalerweise viel zu leise ist. In solchen Situationen wuerde man das Teil viel lauter drehen als sonst. Auch wenn du lange ueber Kopfhoerer hoerst, tendiert man dazu den Ton immer lauter zu drehen und vergisst ihn wieder runterzuregeln.

    Die Gefahr ist eben nicht offensichtlich und der Hoerverlust ist schleichend, so dass du ihn meist erst bemerkst, wenn dein Musikgeschmack ploetzlich ziemlich beschissen ist. Klage hin oder her, von einem Ersatz-Gott wie Steve Jobs kann man erwarten, dass er seinen Laemmchen fuer ihr Geld auch Qualitaet bietet.

    Mit dem gleichen Argument koennte man auch fuer Microsoft sprechen. Wer als Admin surft und den IE benutzt, ist eben selbst schuld. Schliesslich gehoert es zum Allgemeinwissen, dass das grob fahrlaessig ist. Es ist ganz einfach die Frage, ob man von einem Hersteller Verantwortungsbewusstsein fuer das Wohl der Kunden erwarten kann oder nicht.

    Uebrigens kann man einfach Kopfhoerer mit geringerer Impedanz kaufen, wenn man es noch lauter haben moechte oder zur Not einen (billigen) verstaerker zwischenschalten.
    Re: Morgen: Apple wird schon wieder verklagt (Score:2)
    Von P2501 am Friday 03. February 2006, 10:27 MEW (#6)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Ein Dreizack Küchenmesser ist primär kein Dildo, sondern ein Gerät zum Zweck des Schneidens. Wenn es bei dieser primären Funktion leichtfertig zu Schäden führt, ist das kein Skandal, aber mindestens ein Qualitätsmangel. Zudem ist es keineswegs so, dass die Gefährlichkeit zu scharfer Messer offensichtlich ist. Hast du schon mal versucht z.B. mit einem Buttermesser ein Schnitzel zu schneiden? Kaum möglich (mit einem zähen Schnitzel jedenfalls) da das Messer normalerweise viel zu stumpf ist. In solchen Situationen würde man ein viel schärferes Messer nehmen, als sonst. Auch wenn du lange Zeit schneidest, tendiert man dazu, immer schärfere Messer zu nehmen, und vergessen, auf stumpfere zurückzuwechseln.

    Die Gefahr ist eben nicht offensichtlich, und die Gefahrensteigerung schleichend, so dass du sie meist erst bemerkst, wenn du dich in den Finger geschnitten hast. Klage hin oder her, von einem Ersatz-Gott wie Dreizack kann man erwarten, dass er seinen Lämmchen für ihr Geld auch Qualität bietet.

    Hinkender Vergleich? Sicher. Aber trotzdem: Eigenverantwortung ist nicht nur ein Modewort der Neoliberalen. Es gehört zum allgemeinen Wissen, das ständiges Musikhören auf voller Lautstärke die Ohren schädigt. Das betrifft ja nicht nur den iPod, sondern praktisch jeden portablen Musikspieler (auch Walkman, Diskman, etc.)


    --
    GPL ist der Versuch, den Ring gegen Sauron einzusetzen.

    Re: Morgen: Apple wird schon wieder verklagt (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Friday 03. February 2006, 23:54 MEW (#7)
    Staendig? Du hast wohl ein Problem mit dem Textverstaendnis. Deine Tage haben nur 28 Sekunden? Und das tolle Argument: "die anderen machens ja auch..." *gaehn*
    Viele eben nicht, in Europa und Deutschland schon mal nicht. Zu deinem tollen Vergleich: Stumpfe Messer sind nutzlos, ein leiseRER(!!elf) Player daegen nicht. An dem "Dildo" hast wohl nicht verstanden, dass er sich auf das "stossen" des Vorposters bezog. Zum Fressen sind iPods auch nicht da und Kleinspielzeug hat immer einen Aufdruck, dass es fuer Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet ist. Was hat das mit Eigenverantwortung zu tun? Nur weil du alles weisst und dich jede Sekunde an dein komplettes Wissen erinnern kannst, triffst das noch lange nicht auf jeden zu. Diese Hinweise haben z.B. auch den Zweck an solche Gefahren zu *erinnern* und dieses Wissen erstmal zu verbreiten. Wie soll ich denn merken, dass zu laute Musik schadet, wenn es nicht schmerzt und ich auch subjektiv keinen Hoerschaden wahrnehme? Viele Jugendliche interessiert so etwas einen Scheiss und einen technischen Grund die Teile so laut zu machen gibt es auch nicht. Das Hoergeraet bezahlst du diesen Leuten spaeter durch deine Krankenkassenbeitraege mit. (Ja du sicher nicht, aber die Allgemeinheit.)

    Ich habe nicht behauptet, dies sei Grund fuer eine Klage, aber es zeigt eben, dass Apple sich weit weniger fuer das Wohl seiner Kunden interessiert als der gemeine Apfel-Fanboy behauptet.

    "Hinkender Vergleich? Ja sicher." ist eine ziemlich billige Entschuldigung fuer einen Manipulationsversuch. Wenn man weiss, dass er hinkt, man macht ihn nicht, es sei denn man spekuliert darauf, dass der gemeine Leser nichtsdestrotrotz auf die Pseudoargumentation anspringt.

    Re: Morgen: Apple wird schon wieder verklagt (Score:2)
    Von P2501 am Saturday 04. February 2006, 17:29 MEW (#8)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Ich habe lediglich deinen sinnlosen Kommentar mit einem anderen, ebenso sinnlosen aber offensichtlich kopierten Kommentar beantwortet, um dir aufzuzeigen, wie sinnlos er ist. Schade, dass du das nicht gemerkt hast.

    Ansonsten wird einem allerspätestens in der Schule eingehämmert, wie gefährlich für die Ohren zu laute Musik ist, dass die Lautstärke gefährlich wird, bevor es schmerzt, ebenso wie das Kopfhörer besonders gefährlich sind. Die Ausrede "ich habs nicht gewusst" zieht also nicht.

    Ausserdem gibt es sehr wohl Argumente für das Beibehalten der Maximallautstärke. Zum Beispiel Stücke mit grossem Dynamikumfang. Bei sehr leisen Stellen muss man unter Umständen die Lautstärke ganz hochdrehen, damit man überhaupt noch was hört.

    PS: 28 Sekunden Musikhören bei 115dB kann zwar bereits einen gewissen Ohrenschaden verursachen, wirklich gefährlich wirds aber erst, wenn man dies häufiger tut.


    --
    GPL ist der Versuch, den Ring gegen Sauron einzusetzen.

    Re: Morgen: Apple wird schon wieder verklagt (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Saturday 04. February 2006, 23:16 MEW (#9)
    Genau und noch ein Hinweis an dich: Du kannst ja behaupten was du willst, aber an der Realitaet aendert das gar nichts. Was ich bemerke und was nicht, dass hast du weder zu entscheiden, noch kannst du es beurteilen. Meinst du, wenn ich auf etwas nicht eingehe, haette ich es nicht bemerkt?

    Im Uebrigen kann man mit deinem Beispiel wohl jede beliebige "Maximallautstaerke" begruenden. 115 dB duerfte sowieso den Dynamikumfang einer CD sprengen.

    Da man Stereo-Anlagen aber auch bis Ultimo aufdrehen kann, sehe ich ein, dass man fuer portable Geraete keine Extrawurst braucht. Immerhin betrifft es einen da auch nur selbst.

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