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Von Anonymer Feigling am Monday 12. December 2005, 15:55 MEW (#1)
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Rund 1.000 Arbeitsplätze werden durch diese Restrukturierung verloren gehen.
Quelle Pro-Linux
Microsoft ist der Motor für die Informatik. Wer schon länger in der Informatik ist, kann dies bestätigen. Früher gab es nur wenige hochqualifizierte Informatiker (damals meistens Elektroengineers). Dank Microsoft gibt es nun Informatik Jobs in allen Levels (von Service Desk, über Client Support bis zu Eingeering/Architektur). Microsoft bietet Millionen von Leuten indirekt oder direkt einen Arbeitsplatz.
Vielleicht hörts sich das wie ein Trollpost an? Ist es aber nicht! Ich ziehle auf Gegenargumente aus, weil es mich interessiert.
In welchem Bezug fördert Open Source Arbeitsplätze? Sind durch Open Source neue dazugekommen? Oder ist es tatsächlich so, dass die Firmen dank Open Source nur abbauen?
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Von Anonymer Feigling am Monday 12. December 2005, 16:05 MEW (#3)
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bei uns in der firma sind durch linux arbeitsplätze entstanden (unter anderem der meinige ;-))
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Von Anonymer Feigling am Monday 12. December 2005, 16:10 MEW (#4)
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kannst du das bitte ein bisschen globaler ausdrücken? Was ist das für ein Bereich? Zum Beispiel wenn du ein UNIX hase warst und nun Linux machst überrascht mich das nicht. Die Unices sterben...eins nach dem anderen.
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Meinen Job gäbe es ohne Opensource (Linux, Apache, MySQL, Samba, etc.) auch nicht. Der Job meines Arbeitskollegen auch nicht und ein paar Entwickler bei MySQL wären wohl auch arbeitslos.
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Nun, wir setzen überall Open Source Software ein. Da es aber zu jedem auch Konkurrenzprodukte gibt weiss ich nicht, ob mein Job in einer Welt ohne Open Source nicht existieren würde. Die Kundenbedürfnisse wären ja so oder so vorhanden.
Grüsse vom Knochen --
Ein christlich Regiment wird durch nichts mehr verhunzt als durch zu viel sogenannte Justiz. J. Gotthelf
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Du zitierst unvollständig.
Gleichzeitig mit der Umstellung auf Linux wird nur noch UMTS unterstützt. Mit anderen Worten: Die ganze GSM-Sparte fällt weg. Wieviel Arbeitsplätze gehen wohl deshalb drauf?
Ausserdem wird nur noch ein Betriebssystem benutzt.
Wieviele sind es nun? (keine Ahnung) Evtl. fällt hier auch noch was ab.
Arbeitsplätze: Was ist mit den (zugegeben relativ wenigen) Arbeitsplätzen bei Distributoren, die Entwickler, die von Firmen gesponsort werden, etc?
Gruss
burnstone
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Von mtthu
(m anderskor abegglen uf gmx punkt zeha)
am Monday 12. December 2005, 16:18 MEW (#6)
(User #1241 Info)
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Ich gehe auch davon aus, dass durch openource Software mittelfristig Arbeitsplätze verloren gehen. Es ist nämlich so, dass diese Software zu einem bedeutenden Teil "ehrenamtlich" also gratis produziert wird. Jene Leute die das tun, machen das in ihrer Freizeit und leisten damit einige Prozent Arbeit, die sonst bezahlt werden müsste. GNU/Linux wird meist in serverbasierten Lösungen eingesetzt und macht damit die Administration um vieles einfacher, oder anders gesagt, sie kann die Arbeit von einer hochqualifizierten Arbeitskraft statt von drei weniger qualifizierten erledigt werden. Ich denke aber, dass längerfristig wieder stellen geschaffen werden, weil manche Betriebe eine "eigene" OSS basierende Lösung einer künstlich teuren (wegen den Lizenzen), "fremden" Lösung vorziehen. Sie geben dadurch sicher nicht weniger Geld aus, sie bekommen dafür aber einen grösseren Gegenwert. Es ist sicher für die lokale Wirtschaft nicht schlecht, wenn das Geld für hier geleistete Arbeit ausgegeben wird, anstatt es nach Übersee zu exportieren. ----------------
Eat, Drink, Drum
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Bitte lies den PL-Artikel nochmal genau. Ich hab mir auch überlegt, ob ich das hier rein schreiben soll, hab's dann aber gelassen, weil es sich eigentlich um zwei nur mittelmäßig zusammenhängende News handelt: Panasonic hat beides gleichzeitig angekündigt, aber ob die Entlassungen nun mit der Fokusierung auf Linux oder dem Wegfall der GSM-Sparte zusammenhängen, ist nicht erwähnt. Logisch erscheint jedoch nur letzteres.
--
There is no place like $HOME
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Von Anonymer Feigling am Monday 12. December 2005, 19:36 MEW (#9)
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Microsoft behauptet das Gegenteil, laut MS rechnen sich die Windows-Lizenzen weil man dadurch mehr Personal einsparen kann als mit Linux...
ich sag' nur: get the facts :-)
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natuerlich ist der monopolist derjenige, wegen dessen software arbeitsplaetze geschaffen werden. wenn apple gross waere, wuerde es acse's, apple service desk mitarbeiter und auch sonst ganz viele leute geben, die sich mit den macken von apple/macos auskenne.
das selbe gilt auch fuer linux. wenn linux so richtig gross verbreitet waere, wuerden zig firmen leute anstellen, die sich mit linux auskennen.
dass das frueher nicht so war, liegt natuerlich daran, dass frueher noch nicht jeder, dich eingeschlossen, einen computer benutzt hat, sondern nur grosse firmen und akademiker.
und durch auslassen dieser tatsache liest sich dein post tatsaechlich wie ein schlecht verschleierter trollpost.
ihr seid alles kranke kinder --- www.zooomclan.org
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Von Anonymer Feigling am Monday 12. December 2005, 15:58 MEW (#2)
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...wieder Handys, die gross und klobig sind (Grund: UMTS), deren Akkuladung kaum einen Tag hält (UMTS, "fettes" OS) und deren Betriebssystem langsam auf Benutzereingaben reagiert ("fettes" OS).
Wie in den guten, alten Zeiten! :-)
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Von Anonymer Feigling am Monday 12. December 2005, 16:22 MEW (#7)
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die umts handys werden schon noch kleiner (z.b. der nachfolger vom motorola razr), und meist kannste auf "gsm only" umschalten wenn du umts nicht brauchst. warum man dann allerdings ein utms handy kauft bleibt wohl offen ;))
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Allerdings laufen die kleinen Geräte gerade _nicht_ unter Linux.
Linux auf dem Handy heißt momentan leider:
* mehr RAM
* mehr Flash
* mehr CPU Leistung für GUI (QTopia o.ä.)
* zusätzliche CPU für GSM/UMTS
=> teure Hardware mit größerem Platzbedarf
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Also ich habe da ja so meine Zweifel.
Ich habe noch kein wirklich konkurrenzfähiges Mobile mit Linux gesehen. Hauptsächlich, weil technisch viele Probleme erst noch zu lösen sind (z.B. Powermanagement, vernünftiges Flash-Filesystem, Realtime-Fähigkeiten).
Ich glaube nicht, dass Panasonic was besseres abliefert als der Rest (Moto, e28, Siemens). In Asien ticken die Uhren diesbezüglich ja etwas anders ...
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