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Von Anonymer Feigling am Friday 09. December 2005, 15:08 MEW (#1)
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Von Anonymer Feigling am Saturday 10. December 2005, 21:09 MEW (#13)
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Ich moechte auch noch etwas redundates beitragen:
ZOMFG!!1 Die Erde wird schwul!!
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Einige Wissenschaftler vermuten schon länger das die nächste Umpolung des Erdmagnetfeldes "bald" anstehen könnte. Falls ja wirds hier in ein paar Jahrtausenden ziemlich ungemütlich.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 10. December 2005, 15:34 MEW (#10)
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soviel ich gehört habe hat das nichts mit der strahlung zu tun da sich viele lebewesen an den polen orientieren z.B. vögel würden dann völlig unkontrolliert durch die gegend fliegen und auf den menschen soll das auch auswirkungen haben.
und magnetische datenspeicher wären dann auch völlig nutzlos.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 10. December 2005, 19:11 MEW (#11)
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warum sollen Magnetische Datenspeicher unwirksam sein ? die befinden sich meist in einer Metallumhüllung, und sind somit abgeschirmt.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 10. December 2005, 21:05 MEW (#12)
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Es ist fraglich, ob Voegel sich *nur* an Magnetfeldern orientieren. Ich habe kuerzlich von einer Wuestenameise gehoert, die sich unter anderem an Polarisationsmustern des Sonnenlichts orientiert anstatt Pheromonen zu folgen wie das andere Ameisen tun. Zusaetlich orientiert sie sich aber auch optisch an der Umgebung.
Bei Voegeln wird das nicht viel anders sein. Sie koennen sich auch an der Sonne und der Umgebung orientieren oder sich auf Aenderungen des Magnetfeldes einstellen. Gut ein paar duemmere fliegen dann zum Ueberwintern vielleicht nach Sibirien, aber der Grossteil der Lebewesen wird sich wohl anpassen koennen, so wie
das seit Jahrmillionen passiert. Hier wird oft die "primitive Intelligenz" von Tieren unter- bzw. die "menschliche Intelligenz" ueberschaetzt. Die meisten Tiere und Pflanzen existieren ja schon wesentlich laenger als der Mensch.
Dass Arten kommen und verschwinden ist ja nichts unnatuerliches. Es passt nur nicht ganz ins menschliche Weltbild. Aus Angst sich selbst irgendwann nicht mehr anpassen zu koennen, will man den Status Quo erhalten. Perverserweise hat der Mensch aber mehr Angst vor der Natur als Schaeden, die er selbst wissentlich anrichtet.
Was das mit magnetischen Speichern zu tun hat, verstehe ich aber auch nicht. Der Mensch mag vielleicht eine geringe Sensibilitaet fuer Magnetismus haben, aber gemessen an den Veraenderungen der letzten 100 Jahre duerfte diese Veraenderung minimal sein. Bei der Navigation spielt der Kompass meines Wissens heutzutage auch nur eine untergeordnete Rolle. Solange es keine schlagartige Aenderung des Magnetfeldes gibt, befuerchte ich da keine technischen Probleme. Der Y2K-Armageddon stellte sich ja letztlich auch als Nullnummer heraus - natuerlich auch weil man in letzter Minute noch reagiert hat.
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Von Anonymer Feigling am Sunday 11. December 2005, 02:03 MEW (#14)
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Hobbischiffer würden ein Problem bekommen ;)
grosse Schiffe sind mit einem Kreiselkompas und GPS ausgerüstet.
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Wissenschaftliche Berichte die so weit in die Zukunft schauen sind meiner Meinung nach mit Vorsicht zu geniessen. In 50 Jahren wird uns seit 25 Jahren das Erdoel ausgegangen sein. Das selbe haben sie (die lieben Geologen ;)) vor 30 Jahren behauptet. Und falls das, was vor einem halben Jahr noch aktueller Stand des Wissens war, immer noch stimmt, dann sind diese Polverschiebungen absolut nichtdeterministisch. Woher wissen die guten Leute also, dass 2050 der Pol in Sibirien liegt?
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Von Anonymer Feigling am Friday 09. December 2005, 19:54 MEW (#4)
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sie wissen es nicht, deshalb gibt es auch
den Konjunktiv, "wenn sich die Wanderung nicht
abbremse, dann ..",
".. bei momentanter Richtung/Geschwindigkeit/Beschleunigung,
würde der Pol dort liegen"
solche Metaphern sind aber nichts als Spekulation,
ansonsten dürfte man auch keine Kreuzung überqueren, denn wenn das Auto, welches auf einen zu kommt nicht bremsen würde, dann wäre man platt.
Aber man weiss soviel
- die Erde besitzt ein Magnetfeld
- es wanderte in der Vergangenheit hin und her (Oszilation)
- geologische Funde (Ausrichtung ferrormagnetischer Teilchen im Erstarrungszustand)
weisen darauf hin, dass das Magnetfeld auch mal vollkommen verschwunden ist, und sich wie
hier schon jemand sagte, umgepolt hat, wahrscheinlich hat dieser Effekt aber weniger
dramatische Auswirkungen, als sich es anhört
- man hat Hinweise darauf, dass das Erdmagnetfeld von der Konvektion des flüssigen Erdinneren herstammt, und noch keiner hat nachgeguckt ;)
oder besser es überlebt ^^
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Von Anonymer Feigling am Saturday 10. December 2005, 02:13 MEW (#6)
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1.) Zugvögel mal schauen aber unwichtig
2.) Auswirkung auf Leben, muss es schon gegeben
haben, letzte Umpolung liegt ca 700.000 Jahre zurück
also zu Zeiten pre Homosapiens, und tatsächlich
haben die auch ohne Bleischürzen überlebt und
sich vermehrt, ich schliesse weil wir existieren
3.) zu Deiner Beruhigung
http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml
Was passiert, wenn das Erdmagnetfeld verschwindet?
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1.) Ich finde diese Aussage ziehmlich egoistisch und auch falsch. Klar schadet es uns Menschen nicht direkt, wenn Vögel auf ihrem Flug in den Süden vom Weg abkommen und sterben. Aber die indirekten Folgen kann man nicht absehen. Auch Vögel haben einen Einfluss auf unser Leben...
2.) Es ist zwar korrekt, dass es eine solche Umpolung im Durchschnitt alle 200'000 Jahre gibt, aber sie muss nicht immer gleich Verlaufen. Hätten wir kein Magnetfeld mehr währen die Konsequenzen katastrophal. Kosmische Strahlung von der Sonne und anderen Planeten würde ungeschützt auf die Erde treffen.
Im grossen und ganzen geht aber diese Geschichte (zum Glück) über die Möglichkeiten und Macht des Menschen aus. Also können wir nur zusehen und der Natur seinen lauf lassen...
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Von Anonymer Feigling am Saturday 10. December 2005, 13:38 MEW (#9)
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Du hast 3.) nicht angeguckt..
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