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| Wikipedia wird restriktiver |
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Veröffentlicht durch XTaran am Dienstag 06. Dezember 2005, 10:13
Aus der Offen-oder-nicht-offen,-das-ist-hier-die-Frage Abteilung
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< Koffeïn als Vorsorge gegen Leberschäden | Druckausgabe | Erstes Handy mit Harddisk > | |
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"...that anyone can edit"
Stimmt doch, jeder kann sie _editieren_, nur nicht _erweitern_.
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Na, auch erweitern kann noch jeder.
Das einzige Kritierium ist, daß man sich anmeldet (a). Da jeder sich anmelden kann (b), und jeder angemeldete Benutzer die Seiten verändern und erweitern kann (c) kann man sagen, daß jeder Wikipedia editieren kann.
a => b;
b => c;
also:
a => c; --
Some people drink from the fountain of knowledge, others just gurgle.
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Ok, genehmigt. Man sollte erst alle Kommentare lesen, bevor man antwortet... :-)
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There is no place like $HOME
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Doch, jeder kann sie erweitern, er muss sich blos schnell anmelden. Das ist alles.
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Nein, nach diversen Quellen soll auch das ab kommenden Montag nur noch registrierten Benutzern möglich sein. Hatte ich aber auch geschrieben, dachte ich.
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There is no place like $HOME
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 06. December 2005, 13:04 MEW (#8)
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Was waere denn, wenn jemand Flugblaetter mit Verleumdungen druckt und die verteilt? Der Aufwand ist natuerlich nicht vergleichbar. Es geht aber doch letztendlich darum, dass Kind nicht mit dem Bade auszuschuetten. Missbrauch ist bei fast allen Dingen in irgendeiner Form moeglich.
Normalerweise gilt: Ist etwas illegal, dann muss der Delinquent zur Rechenschaft gezogen werden.
Heutzutage gilt aber immer oefter: Kann etwas *auch* fuer illegale Zwecke genutzt werden, dann gehoert es komplett verboten oder muss strikt kontrolliert werden.
Die BILD darf doch auch Vorverurteilen und Personen diffamieren, ohne dass sie dafuer signifikant - wenn ueberhaupt - bestraft oder zur Rechenschaft gezogen wird. Abgesehen davon ist der Schreiber doch Anhand seiner IP-Adresse anscheinend aufspuerbar. Wenn mehr als eine Ordnungswidrigkeit vorliegt, sollte es zumindest Moeglichkeiten geben, mit dem ISP-Kunden in irgendeiner Form in Verbindung zu treten, womit ich sicher nicht meine, dass ISPs einfach so Kundendaten, auch nicht an die Polizei, weiter geben duerfen/sollen.
Sich z.B. mit einer Hotmail-Adresse anzumelden, aendert effektiv gar nichts an der Anonymitaet. Waere man verpflichtet bei Wikipedia seine Identitaet anzugeben und dies auch geprueft wuerde, wuerde das sicher insgesamt die Qualitaet erhoehen, da man sicher eher keinen Muell schreibt und sich auch mehr Muehe gibt, wenn man mit seinem Namen dazu steht muss. Das wuerde letztlich aber einen Grossteil der heutigen Schreiber abschrecken und bei kontroversen Themen ist es auch absolut verstaendlich, wenn Autoren anonym bleiben moechte.
Ich denke eher, dass dies zu einer Spaltung der Wikipedia fuehren wird, aber nicht unbedingt im schlechten Sinne. So koennte es eine Wikipedia geben, die eben mehr oder weniger anarchisch bzw. anonym geschrieben wird und dadurch sehr aktuell sein und mehr Bereiche abdecken kann. Ich glaube trotz aller Qualitaetsprobleme und Edit-Wars besteht ein grosses Beduerfnis an dieser Art der Enzyklopaedie.
Zusaetzlich kann man aber eine darauf aufbauende Enzyklopaedie erstellen, die dann eben Artikel prueft und auch nur authorisierte Schreiber bzw. Lektoren zulaesst. Aehnliches geschieht ja heute schon mit der Wikipedia-Version, die auf CD erhaeltlich ist. Diese entspricht ja bei weitem nicht 1:1 der Online-Version und enthaelt meines Wissens nur Artikel, die zumindest grob geprueft wurden.
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Hmm, vielleicht sollte man Wikipedia Schreiber "einordnen" als AF/Account/Hochkarma und dann per Default nur die Artikel zeigen die von Leuten mit Account gemacht wurden (ausser die Edits werden raufmoderiert). Das Verfahren wird ja seit vielen Jahren erfolgreich verwendet ... --
GPL ist neo-amerikanische Freiheit: du bist gezwungen frei - von jeder Moeglicheit die sie schaedlich erachten
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Nein, mir ging es überhaupt nicht darum, die Reaktion von Wikipedia zu kritisieren. Die halte ich für vernünftig. Ich habe mich aber ziemlich genervt, als ich das Editorial auf der USA Today Website gelesen habe.
Ich finde es nämlich richtig, dass der Geschädigte einen Prozess gegen den falschen Biographen anstrengen muss, um an dessen Identität zu kommen. Ich würde es ziemlich daneben finden, wenn ein ISP einfach Namen und Adressen von Kunden herausrückt, nur weil irgendwer behauptet, von dieser IP sei etwas illegales gemacht worden.
Genau geleich bin ich der Meinung, dass es richtig ist, dass Wikipedia nur sehr beschränkt für die Inhalte der einzelnen Einträge verantwortlich gemacht werden kann und die Hauptverantwortung bei den Autorinnen liegt. Dass diese nur selten wirklich anonym sind, zeigt ja auch das Beispiel. Die IP Adresse des fehlbaren Autoren ist ja bekannt.
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Das ist doch reine Politik/Öffentlichkeitsarbeit.
Die Hürde die Wikipedia zu editieren wird höher und damit natürlich auch die Hürde Blödsinn oder Kontroverses reinzuschreiben.
Anonym ist die Wikipedia wie eh und je.
Software aus politischen Gründen zu beschränken, halte ich grundlegend für schlecht. Das ist wie DVD Software, wo man die Intros nicht überspringen kann.
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