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| Künftig auch eBay.de und .at mit "Reserve" |
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Veröffentlicht durch XTaran am Dienstag 05. April 2005, 22:57
Aus der mit-Sicherheit-nicht-unumstrittenen Abteilung
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Ermel schreibt: »Telepolis berichtet unter Bezugnahme auf eine Meldung von Wortfilter, daß eBay zum 11. April die Funktion Mindest-Verkaufspreis, auch bekannt als Reserve, einführen wird. Dabei wird vom Verkäufer ein Mindestpreis genannt, der nicht angezeigt wird, unter dem er aber nicht verkaufen muß. Zunächst soll es die Funktion aber nur für die Kategorien Automobile, Spezielle Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge geben, außerdem noch in "Business & Industrie".«
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Ermel weiter: »Was für den Käufer wie ein Nachteil aussieht (schließlich bedeutet ein gewonnenes Biet-Duell noch keinen Kauf), sollte m.E. allen Teilnehmern durch die damit erhöhte Sicherheit vor Betrügereien zugute kommen. Schließlich entfällt damit nicht nur der Anlaß zu Tricks seitens der Käufer wie dem in den Artikeln beschriebenen "Abschirmen", sondern auch zum Hochbieten eigener Auktionen seitens der Verkäufer mit eigenen Zweitaccounts oder solchen von Freunden und Bekannten.
Bleibt zu hoffen, daß die Funktion bald für alle Kategorien freigeschaltet wird -- und daß sie nicht allzu heftig ins Gebührenkonto schlägt. Die Rolle der jetzigen 1-EUR-Auktionen werden dann eben die No-Reserve-Auktionen übernehmen -- wer Gerümpel loswerden will oder Nervenkitzel braucht, wird auch dann nicht leer ausgehen.«
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 06. April 2005, 06:05 MEW (#1)
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Es gibt doch das Mindestgebot, wozu jetzt noch einen Mindestwert einführen der nichtmal angezeigt wird?! Nur noch ein Grund mehr bei eBay nicht mehr reinzuschauen...
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Dem kann ich nur zustimmen. Wer unter einem bestimmten Preis nicht verkaufen will der setzt eben den Anfangspreis entsprechend rauf.
Und das mit den No-Reserve Auktionen glaub ich nicht wirklich. Wie soll man die denn erkennen wenn sie nicht angezeigt werden?
Klingt fuer mich nach programmierter Verarschung.
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Von De'naa
(symlink-0504.to.denaa@spamgourmet.com)
am Wednesday 06. April 2005, 08:13 MEW (#4)
(User #238 Info)
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Hohe Startpreise führen oft dazu, daß keiner bietet. Da kann die Reserve (eben weil sie nicht angezeigt wird) schon helfen.
Mit anderen Worten: Man verführt Leute zum Mitbieten, die den versteckten Mindestpreis eigentlich nicht zahlen wollen, und zählt darauf, dass sie durch das Biet-Fieber diesen Mindestpreis dann eben doch bieten.
In meiner Welt heisst das Bauernfängerei.
Das versteckte Mindestgebot ist auch zum Nachteil mündiger Käufer: Sie werden vom Mitbieten bei zeitgleichen, ähnlichen Angeboten abgehalten und stehen ohne Produkt da, wenn der Kauf durch das heimliche Mindestgebot nicht zustande kommt. Zudem werden die genannten Betrügereien nur durch falsche Mindestgebotsdeklarationen überhaupt möglich.
Ebay hat diese Misere durch die Staffelung der Angebotsgebühr mindestens mitverursacht. Für die ehrliche Deklaration, nicht unter CHF 150 verkaufen zu wollen, ist gleich die zehnfache Angebotsgebühr fällig, und die zahlt man unabhängig davon, ob ein Verkauf zustande kam oder nicht. Klar, dass die meisten Verkäufer *nicht* ehrlich deklarieren und stattdessen ab CHF 1 bieten lassen.
Ebay würde das Betrugsproblem auf einen Schlag lösen, würden sie die Einheitsgebühr für Angebote einführen. Aber ich nehme an, mit zusätzlichen Gebühren für verheimlichte Mindestgebote kann man besser abzocken.
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