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Onyx im Detail
Veröffentlicht durch XTaran am Mittwoch 21. April 2004, 20:17
Aus der Warum-erinnert-mich-der-Name-nur-an-Black-Box? Abteilung
Telekommunikation spacefight schreibt: "Die Geschäftsprüfungsdelegation der Eidgenössischen Räte hat kürzlich (den Räten wurde er im '03 vorgelegt, das PDF ist auf den 2. April datiert) einen 48 Seiten starken Bericht zum Satellitenaufklärungssystem Onyx veröffentlicht (PDF oder Google HTML Cache)."

"Der Bericht erläutert u.a., was Onyx ist, von wem es betrieben wird und welchen Zielen es dient. Z.B. wird in den Schlussfolgerungen erwähnt, (Zitat) «Das System erfasst Informationen, die ausschliesslich die Sicherheitspolitik der Schweiz betreffen und nimmt keinerlei wirtschaftliche, technologische oder wissenschaftliche Überwachungsaufgaben wahr.». Das kann man leider nicht von allen Abhörsystem weltweit behaupten, Stichwort Echelon (welches im Bericht auch erwähnt ist). Onyx ist seit 2000 in der Testphase und soll noch dieses Jahr operationell bzw. offiziell starten."

2. OpenOffice.org Konferenz in Berlin im September | Druckausgabe | Suchmaschine stellt Ergebnisse als Karte dar  >

 

 
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    «The King has note of all that they intend, (Score:1)
    Von fujiwara am Wednesday 21. April 2004, 22:20 MEW (#1)
    (User #748 Info)
    by interception which they dream not of"
    zitieren die doch glatt shakespeare auf der titelseite eines offiziellen berichts!?
    Re: «The King has note of all that they intend, (Score:1)
    Von Pseudonymer Teigring (pseudonymer_teigring bei goblin-embassy.net) am Thursday 22. April 2004, 07:39 MEW (#2)
    (User #1083 Info) http://www.goblin-embassy.net/
    Sind eben auch Menschen. Ich find das ganz nett ;)
    Steuergeldverschwendung (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 22. April 2004, 13:14 MEW (#3)
    Das System kann also unverschlüsselte Telefaxe und Klartext-Emails filtern, in welchen Terroristen miteinander in englisch oder deutsch über WMD kommunizieren. Telefonkommunikation kann man zwar abhören, aber nicht elektronisch auswerten (Systeme für Spracherkennung nicht ausgereift dafür). Und auch dann trifft das alles nur zu, wenn die Kommunikation über Satellit abgewickelt wird (man liest im Bericht zahlen wie 1% des internationalen Telefonverkehrs). Zudem stelle ich fest, dass ich als Schweizer trotzdem legal abgehört werden kann, sobald ich mich im Ausland befinde. Die zunehmende Verschlüsselung der Kommunikationssysteme bzw. zwischen deren Endpoints macht das System für die Zukunft noch untauglicher. Jeder Franken der in dieses Projekt fliesst ist eine weitere, totale Verschwendung von hart verdienter Knete von Schweizer Steuerzahlern.
    Re: Steuergeldverschwendung (Score:1)
    Von DrZimmerman (tbaumgartner BEI swissonline PUNKT ch PUNKT remove) am Thursday 22. April 2004, 13:47 MEW (#4)
    (User #1385 Info)
    ACK
    ich bezweifle auch das die echelon typen überhaupt gescheite daten erwischen.
    denn ich glaub kaum das terroristen so dumm sind und ihre kommunikation unterschlüsselt handhaben.
    Re: Steuergeldverschwendung (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 22. April 2004, 14:27 MEW (#5)
    Bei Echelon ist man wenigstens bemüht, die notwendigen HR dahinter zu stellen, also vor allem IT- und Sprachspezialisten. Letzere sind sehr schwierig zu finden (und damit sehr, sehr teuer), zumindest wenn sie die eine hohe Security Clearance benötigen (was bei sowas immer der Fall ist). Aber wenn dann ein paar EKFler vom Bund die Definitionen für Filter spezifizieren... "Förtilizer + Diesel Füel + Detonaiter, Dschihad, Rizzin, Kaschtorbeans, Yellöw Cake, Dörti Bomb, Mordechai Vanunu, KKW Gösgen, Insh'allah"

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