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Von Anonymer Feigling am Monday 19. April 2004, 13:02 MEW (#1)
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Diese Einschraenkung gilt, zumindest laut einigen Kommentaren auf Heise nicht fuer alle Programme, die man damit entwickelt sondern fuer die von MS mitgelieferten Beispiel-Sourcen.
(Abgesehen davon: Wie koennte man einem Sourcecode ansehen, mit welchem Compiler er entwickelt wurde? Oder dem Binary, wenn es fuer eine andere Plattform als Windows (als nicht mit MSVC++) compiliert wurde?)
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Siehe auch Slashdot - es sind keine Redistributables
enthalten.
s/Packet/Paket/ bitte (packet/package ist englisch,
und hier wuerde package verwendet, nicht packet!).
Grusz
-- Ich bin BSDler, ich darf das!
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Von Anonymer Feigling am Tuesday 20. April 2004, 11:17 MEW (#12)
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Sourcecode wird nicht mit einem Compiler entwickelt, ein Editor reicht da vollends aus :)
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Die Lizenz verbietet nicht, das erstelle Programm nicht unter Window zu betreiben (das kann man garnicht kontrollieren), sondern sie schränkt es ein, unter welcher Lizenz man das Programm vertreibt. Es sind nämlich keine Lizenzen erlaubt, die die Freilegung oder Weitergabe des Quellcodes erlauben oder fordern.
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Eine Lizenz also die andere Lizenzen verbietet / vorschreibt.
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Ja. AFAIK machen das die meisten Lizenzen (von Public Domain mal abgesehen).
Grüsse vom Knochen
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s/erlauben oder //
Du darfst nicht verlangen, dasz der Quellkode offen
sein musz, und nicht, dasz es nicht fuer Geld
vertrieben werden darf (letzteres geht mit der GNU
GPL, ersteres nicht).
-- Ich bin BSDler, ich darf das!
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Ich habe es so verstanden, dass für GPL- oder nicht-Windows-Software die Beispiele und Libraries nicht verwendet werden dürfen; der Compiler aber schon.
Von Microsoft aus gesehen ist das Ganze verständlich, logisch und, IMHO, auch nicht besonders "böse":
- Sie wollen Windows verkaufen - und da ist es hinderlich, wenn die ganzen Libraries auf alle möglichen Systeme portiert werden.
- Nur der Urheber (also hier Microsoft) darf den Code unter eine Lizenz stellen, welche die Weitergabe des Codes verlangt.
Grüsse vom Knochen
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Exakt. Sie wollen sich vor der Kontamination mit
der GPL schuetzen - bei den Seiteneffekten kein
Wunder.
Zum Beispiel ist der Client des IPv6-Tunnelbrokers
Freenet6 unter der Viagenie (mittlerweile Hexago)
Lizenz, aber sie vertreiben gegen cygwin1.dll
gelinkte Executables -> GPL.
Wenn ein Teil GPL ist, ein anderer Teil GPL-
inkompatibel (hallo XFree86), darf das resultierende
Binary gar nicht verbreitet, nur genutzt, werden;
auszer die Autoren (Rechteinhaber) des GPL-Teils
stimmen dem ausdruecklich zu.
RMS wird nen Teufel tun - sein politisches Ziel
ist ja, dasz am Ende (in 30a oder so) _alle_
Software free as in GNU ist.
-- Ich bin BSDler, ich darf das!
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