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| GMail: neue Strategie von google oder Verbot? |
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Veröffentlicht durch Momo_102 am Donnerstag 15. April 2004, 06:22
Aus der kann-der-computer-mails-lesen-oder-nicht Abteilung
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mr.survearchive schreibt: "Aus Kalifornien weht starker Gegenwind zu GMail. In
silicon.de wird Liz Figueroa genannt,
die verlauten liess, dass ein Gesetz Googles Mail-Service stoppen soll."
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mr.survearchive schreibt weiter: "So wolle man nochmals über die Bücher, schreibt
infoweek.ch.
Die Testphase von einigen Monaten bietet dazu Spielraum. Bei
Heise
wird Sergey Brin genannt, welcher Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit einräumte; so sei es zu manchen Missverständnissen gekommen.
Das Stück hat einige Diskussionen weltweit ausgelöst; schliesslich ist Datenschutz ein Thema, solange es IT und Internet gibt."
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< PHP 4.3.6 RC3 freigegeben | Druckausgabe | PC Raucher-Erweiterung > | |
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Es geht ja letztlich darum, ob personalisierte Werbung aufgrund des Mailverkehrs erlaubt sein soll. Das bestehende Gesetz besagt: "Ja, solange alle Betroffenen einverstanden sind." Einigen passt das nicht, und flugs wird ein Gesetz geschaffen welches obige Aktion prinzipiell verbietet.
Bei allem Respekt, aber das ist doch kein Schutz, sondern eine reine Bevormundung. Warum soll ich nicht die Freiheit haben, einen Teil meiner Privatsphäre für bestimmte Dienste aufzugeben? Ich werde ja schliesslich nicht dazu gezwungen! Es gibt genug andere Anbieter, die Mailserver gratis oder fast gratis zur Verfügung stellen, ohne das meine Mails untersucht werden.
Das alles natürlich unter dem Vorbehalt, das Goolge wirklich keine Daten über die Kontaktpartner seiner Kunden speichert. Wäre das der Fall, so wäre dieses Gesetz aber auch unnötig, denn damit würden die Kontaktpartner automatisch zu Betroffenen, und müssten schon nach bestehendem Gesetz ebenfalls ihr Einverständniss geben.
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Linux ist eine Turboprop. HURD ist ein Düsenjetprototyp, der seinen Heimatflughafen nie verlassen hat.
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Es scheint im Moment ziemlich in zu sein, gegen Google zu schiessen. Und Datenschutzbeauftragte können sich profilieren, indem sie sich der allgemeinen Kritik gegen Google anschliessen, statt endlich ihre Pendenzen (*) abzuarbeiten.
Gmail macht nichts, was konventionelle Mailanbieter nicht schon lange tun:
- Mails speichern (das macht jeder Mail-Provider, liegt in der Natur der Sache)
- Mails werden automatisch nach Stichworten durchsucht, um automatisch Entscheidungen zu treffen (jeder Mailprovider mit Virenschutz und Spamfilter macht das)
- Werbung einblenden (die Werbung wird nicht, wie von den Medien oft behauptet, in die Mail eingeblendet, sondern im bekannten Google-Stil neben den Mails angezeigt. Im Vergleich zu anderen Gratis-Diensten, die Riesen-Banner einblenden, ist es bei GMail nur wenig Text).
Die Datenschützer würden sich besser mit dem gleichen Elan dafür einsetzen, dass die Bürger eines Landes nicht mehr unter General-Verdacht stehen und ihre Mails (bzw. Randdaten) von Staates wegen über längere Zeit archiviert werden müssen. GMail ist immerhin ein freiwilliger Dienst, den man nicht benutzen muss.
- xilef
(*) Um nur ein paar Pendenzen zu nennen: PNR (Weitergabe von Passagierdaten durch Fluggesellschaften), Adresssammlungen durch Spammer und Spam, Mail-Speicherung von Staates wegen.
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Amazon testet neue Suchmaschine, scheint mir nicht Konkurrenz zu sein, eher ergänzende Funktionen:
für registrierte Nutzer - "Suchergebnisse innerhalb von Büchern, und den Verlauf der eigenen Suchanfragen." ___
Neue und bekannte Namen hier.
(CH - BE)
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Von Anonymer Feigling am Thursday 15. April 2004, 11:32 MEW (#4)
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Es liegt offenbar in der Natur von Politikern (oder Menschen allgemein), immer auf die zu schiessen, die gerade erfolgreich sind. Nachdem endlich der Telekommunikationssektor aus bösen "PTT"-Zeiten zu einem gewinnbringenden Geschäft geworden ist, in dem viele neue Angebote existieren, denken die ersten schon über Strafsteuern nach (s. 5 Rp./SMS Diskussion).
Google, eines der wenigen Unternehmen, das mit Dienstleistungen im Internet durchschlagenden Erfolg hat (da die Dienstleistungen an den Wünschen der Kunden orientiert sind, nicht nach dem, was nach Ansicht der Experten die Kunden wünschen sollten), muss durch massgeschnedierte Sondergesetze behindert werden.
Wie kommt es wohl zu dieser Mentalität? Ist es der pure Neid?
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"...nicht mehr unter General-Verdacht stehen und ihre Mails (bzw. Randdaten) von Staates wegen über längere Zeit archiviert werden müssen."
Ein hartes Beispiel
hier bei Heise. In Tunesien seien einige 19 bis 22-jährige zu langen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie "Dokumente aus dem Internet" bezogen hätten; "darunter waren eine Gebrauchsanweisung für das Sturmgewehr Kalaschnikow und eine Anleitung zum Bau einer Bombe."
Aber sonst habe die Anklage keine sicheren Fakten wegen Terrorismus vorbringen können.
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Neue und bekannte Namen hier.
(CH - BE)
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