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Übersicht über kryptographische Dateisysteme
Veröffentlicht durch maol am Mittwoch 12. Maerz, 13:43
Aus der HAL Abteilung
Security Auf SecurityFocus ist ein Bericht über kryptographische Dateisysteme wie Microsofts Encrypting File System für Windows 2000, die Linux CryptoAPI und das Secure File System. Es ist vor allem eine gute Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten, wie man an das Problem herangehen kann.

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    loop-aes? (Score:2, Informativ)
    Von Maverick (lb-web@projectdream.org) am Wednesday 12. March, 13:45 MES (#1)
    (User #757 Info) http://projectdream.org
    Irgendwie vermiss ich in der Uebersicht <a href="http://loop-aes.sf.net">loop-aes</a>. Ich hatte mit loop-aes wesentlich weniger probleme als mit cryptoapi/kerneli patch.
    Re:loop-aes? (Score:2)
    Von tr0nix am Wednesday 12. March, 14:57 MES (#6)
    (User #741 Info) http://www.secuserv.ch
    Ja loop-aes ist sehr einfach und ohne viel Aufwand zu installieren! Einfach der readme folgen (obwohl ich das gefuehl hatte dass er ueberall warnt :)) und es laeuft! Bei den anderen patches und softwarestueckchen gabs einfach ueberall was das nicht passte. Entweder veraltete Kernelpatches oder sonstwas...


    ----------------
    Wer gegen ein Minimum
    Aluminium immun ist, besitzt
    Aluminiumminimumimmunität
    Re:loop-aes? (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 12. March, 20:51 MES (#12)
    Was du mit veralteten kernelpatches meinst ist mir schleierhaft..

    Mein 2.4.21pre4 läuft jedenfalls bestens mit den kerneli.org patches.. ja.. mein patch ist so schlau und erkennt minimale veränderungen selber..!

    Ausserdem ist es auch keine sache util-linux selber zu bauen, falls es kerneli.org-ungeeignet ist.. sache von 10 minuten..
    kerneli.org rockt! (Score:1)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 12. March, 14:23 MES (#2)
    Ich verwende schon längere zeit die kerneli.org patches..

    für USB flashdrives (billig im interdiscount zu haben ;) ) ist es z.B. recht nützlich:

    Stick neu partitionieren, partition 1 normales FAT16 FS (Inhalt: putty.exe ;) ), auf partition 2 kann man ein verschlüsseltes ext2fs haben.. mit beispielsweise PGP/SSH Keys und so.. :)


    Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:2)
    Von bones am Wednesday 12. March, 14:38 MES (#3)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Beim Überfliegen des Artikels scheint mir die Antwort auf diese Frage nicht enthalten. Gibt es da Erfahrungen?

    Grüsse vom Knochen
    Re:Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:1)
    Von db (dani [at] raffzahn [dot] ch) am Wednesday 12. March, 14:50 MES (#5)
    (User #1177 Info)
    Du meinst dass man mit Win + Linux auf eine gesharte verschlüsselte partition zugreifen kann?

    Denke nicht dass das möglich ist.
    Re:Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:2)
    Von bones am Wednesday 12. March, 15:20 MES (#7)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Ja, eine gemeinsame, gesicherte Datenpartition. Da die beiden Betriebssysteme nicht gleichzeitig zugreifen müssen (mehr als eines davon auf's Mal läuft ja nicht) reichen doch im Grunde zwei Tools, die mit der gleichen Verschlüsselung arbeiten und den gleichen Key benutzen. Ideal wäre das gleiche Tool (gibt es kein PGPDisk für Linux?). Technisch gesehen sollte das doch möglich sein!

    Grüsse vom Knochen
    Re:Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:1)
    Von Seegras am Wednesday 12. March, 15:39 MES (#8)
    (User #30 Info) http://www.discordia.ch
    technisch möglich, ja. Eigentlich kein Problem. Man müsste nur eines der Programme portieren.. Allerdings wird es diverse Probleme geben, weil Windows die nötigen devices und filesystems-hooks nicht hat oder völlig anders funktionierende...
    --
    "The more prohibitions there are, The poorer the people will be" -- Lao Tse
    Re:Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 12. March, 16:37 MES (#9)
    von jetico (www.jetico.com) gibt es bestcrypt. sowohl für windows als auch für linux. mehr kann ich darüber leider nicht sagen...
    Re:Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:2, Interessant)
    Von XTaran (symlink at deuxchevaux dot org) am Wednesday 12. March, 19:14 MES (#11)
    (User #129 Info) http://abe.home.pages.de/
    Aber die FAQ von BestCrypt weiß me: 3.4. Are container files of BestCrypt for Windows and Linux operating systems compatible?

    Komisch ist das Teil trotzdem: Bei Unix kriegt man den Quellcode mit, aber ohne Registrierung funktioniert das Teil nur Read-Only. Kosten tut die Registrierung $89.95. Außerdem darf man es nicht decompilieren oder reverse-engineeren. Aber wozu auch? Man hat ja den Quellcode.

    -- 
    Einer der Gnutella-Klone heißt Gnutoka, und ich frag mich, wann Gnusspli rauskommt...
    Re:Volume-Encryption für dual-boot (Linux, WinME)? (Score:2)
    Von bones am Wednesday 12. March, 16:43 MES (#10)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Hmmm... eine Notlösung, die zwar nicht transparent und in Echtzeit geht, aber dafür überall klappen dürfte wäre ein Tool, das einfach die Files in zugewiesenen Verzeichnissen einzeln verschlüsselt - oder eine Art "DRM-Container" benutzt. Das könnte so eine Art Datei-Manager sein. Wenn der User einigermassen aufpasst kann er damit immerhin seine wichtigen Daten dann einigermassen sicher ablegen, wenn er nicht gerade damit arbeitet.

    Grüsse vom Knochen
    twofish (Score:1)
    Von db (dani [at] raffzahn [dot] ch) am Wednesday 12. March, 14:49 MES (#4)
    (User #1177 Info)
    Ich verwende seit einer Weile auf meinem Notebook eine mit twofish über das loop device verschlüsselte /home Partition auf welcher ein EXT3 Dateisystem arbeitet.
    Es funktioniert bis jetzt problemlos.
    Nur begrenzt sinnvoll... (Score:1)
    Von maNic am Wednesday 12. March, 22:56 MES (#13)
    (User #341 Info)

    Leider steht in dem Artikel nur etwas von additional security. Dies ist doch eine etwas schwache Begründung.

    Grob gesagt ist nur Verschlüsselung von übertragenen Daten sinnvoll, nicht aber von gespeicherten Daten. Warum ? Weil ein elektronischer Schlüssel altert, das heisst je länger ein Schlüssel in Gebrauch ist, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass er kompromittiert wurde. (Warum sollte man das Passwort regelmässig ändern ?)

    Ein elektronischer Schlüssel muss also regelmässig gewechselt werden. Bei übertragenen Daten ist das kein Problem. Bei gespeicherten Daten aber bedeutet dass eine Entschlüsselung mit anschliessender Neu-Verschlüsselung. Wie oft wirst du das Passwort deiner verschlüsselten Partition wechseln ?

    In meinen Augen macht also eine verschlüsselte Partition nur auf Labtops Sinn, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, geklaut zu werden. Auf einem Server, der vernünftig physikalisch gesichert ist, und bei dem jemand nach dem Booten eh das Passwort eingeben muss, damit die Applikation die Daten sieht, ist der zusätzliche Nutzen nicht vorhanden...

    maNic


    Re:Nur begrenzt sinnvoll... (Score:1)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Thursday 13. March, 10:17 MES (#14)
    (User #237 Info) http://fortune-mod-fvl.sourceforge.net/
    > Auf einem Server, der vernünftig physikalisch gesichert ist,
    > und bei dem jemand nach dem Booten eh das Passwort eingeben muss,
    > damit die Applikation die Daten sieht, ist der zusätzliche Nutzen nicht vorhanden...

    Ausser natürlich der ganze Serverraum wird geklaut. Zum Beispiel von der freundlichen Antiterrorbehörde von nebenan. In dem Fall ist der schwache Punkt aber vermutlich der ebenfalls entführte Admin. In Guantanamo Bay hört dich niemand schreien ...
    --
    Ich bin ein Teletubby. Und das ist auch gut so.

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