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Weltrekordversuch mit verteiltem Computerschach
Veröffentlicht durch Ventilator am Sonntag 09. Maerz, 13:21
Aus der Bauer-schlägt-Dame Abteilung
Wissenschaft Anonymer Feigling schreibt "Nutzer aus aller Welt können zum vielleicht größten verteilten Schachcomputer der Welt werden. Das Rechenprojekt ChessBrain verteilt jetzt Clients für Windows, Linux, Mac OS X, und FreeBSD an alle interessierten Freiwilligen. Der Weltrekord für das Guinness-Buch wurde im Dezember angemeldet, Ende März ist Stichtag für den Versuch."

"Wer sich ein Bild von der augenblicklichen Spielstärke-Entwicklung des verteilten Schachspielers machen will, findet auf der Homepage des Projekts aufgezeichnete Spiele im .PGN-Format. Das SchweizerTeam ist im Moment auf RANG 1. Die Aufzeichnung zum Weltrekord beginnt Montag den 10. März. An diesem Tag wird die Momentane Statistik nochmals resetiert, und beginnt von Null. Die Schweiz hat gute Chance auf einen Top-Platz."

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    Rechenwunder (Score:1)
    Von Aurelio am Sunday 09. March, 17:25 MES (#1)
    (User #859 Info)
    Ich vermute (und aus der ChessBrain-Webseite geht auf den ersten Blick nichts gegenteiliges hervor) das System funktioniert so, dass möglichst viele zukünftige Stellungen vorausgerechnet und bewertet werden. Frage: Ist das wirklich sinnvoll? Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Computer, der x-tausend Varianten, einzelne vielleicht mit 100 Vorauszügen (ich sag jetzt einfach eine Zahl), vorausrechnen kann, besser als der Mensch ist, aber kann es nur das sein? Klar, dass ein solcher Computer "stärker" ist als ein Mensch, der sich eine 20-Züge-Strategie ausdenkt (ohne explizit vorauszurechnen, wohlgemerkt)... aber ist das wirklich eine Leistung? Ich bin zwar kein KI-Spezialist, aber kann mir jemand sagen, was das aussagen soll?

    Ich würde es sinnvoller finden, wenn man eine Rechenkapazität festsetzen würde, dann würden die Computer gegeneinander spielen. Der mit dem besten Algorithmus würde dann gewinnen... das wäre eine echte Leistung.

    Re:Rechenwunder (Score:1)
    Von schth (t punkt schmid at gmx punkt net) am Sunday 09. March, 18:30 MES (#2)
    (User #782 Info)
    Das ganze macht sehr viel Sinn. Ein Beispiel eines solchen Algorithmus nennt sich Min-Max mit Alpha-Beta Pruning und sollte ein optimaler Algorithmus sein. Der Algorithmus ist ziemlich simpel und kann zum Beispiel hier angeschaut werden (es gibt sicherlich bessere Seiten. Hab diese nur rasch ergoogelt).
    Optimal heisst, dass man mit diesem Algorithmus bestimmen kann, ob man gewinnt oder verliert, ohne dass man überhaupt gespielt hat. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass man den ganzen Spielbaum, d.h. jeder überhaupt mögliche Zug vorausberechnen kann. Beim Schach ist das leider nicht ganz so einfach. Man vermutet, dass es im Schnitt 30 mögliche Züge gibt. Ein durchschnittliches Spiel dauert 50 solche Züge pro Spieler. Dementsprechen hätte der Baum 30^100 möglichkeiten, was ein Computer heutzutage nie und nimmer hinbringen würde. Darum wird nach einer bestimmten erreichten Tiefe, oder Zeitlimite, das gefundene Brett evaluiert. Bei Schach kann zum Beispiel gezählt werden, wie viele Spieler der Gegner hat, wieviel du selbst, wo sie stehen etc. Der Algorithmus wird dann heraus finden, mit welchem zug wir das beste Brett bekommen.

    Mehr infos gibt es im Buch Artificial Intelligence - A Modern Approach von Stuart Russel und Peter Norvig, ein sehr zu empfehlendes Buch wenn man sich für AI interessiert.

    Grüsschen Thomas

    Algorithmus steht im Forum (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Sunday 09. March, 19:17 MES (#3)
    Zum Algorithmus wird genug im Forum gesagt.. die nennen es Beowulf... aber das errinnert mich zu sehr an den Cluster. Ob wirklich "alle züge einfach" voraus probiert werden wage ich schwer zu bezweifeln, da man ja dann auch offline rechnen könnte, was nicht möglich ist. Jedes Rechenpacket sollte innert 20 sek reourniert werden, damit darauf aufbauende Züge auch berechnet werden können... Sinnvoll oder nicht ;-) es ist ein echter Spass einen Eintrag ins Guinness Book zu erreichen. ;-)
    Beowulf (Score:1)
    Von dino (neil@franklin.ch.remove) am Sunday 09. March, 21:00 MES (#4)
    (User #32 Info) http://neil.franklin.ch/
    Zum Algorithmus wird genug im Forum gesagt.. die nennen es Beowulf... aber das errinnert mich zu sehr an den Cluster.

    Vermutlich hat es Beowulf Cluster Code drin. So ein verteiltes Rechner system ist einfach ein langsamer Cluster. Was bei Schach ausreicht.

    alle züge einfach" voraus probiert werden wage ich schwer zu bezweifeln

    Schach berechnen besteht aus ca 20^(tiefe*2) Stellungen bewerten, wobei jede Bewertung unabhaengig von den anderen berechnet werden kann. Je mehr Rechenleistung, umso mehr Tiefe kann man sich in der erlaubten Zeit nehmen.
    --
    hardware runs the world, software controls the hardware,
    code generates the software, have you coded today

    Re:Algorithmus steht im Forum (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 11. March, 14:37 MES (#5)
    Nun, ich zitiere mal: [quote]I have been away for a few days and I come back and find that Beowulf's ICC standard rating is now 2503. [/quote] Und ein ICC Rating gibt man wohl kaum einem Cluster... [quote]Beowulf is doing well dso far on ICC. It has now played a total of 32 standard games (between 15 and 30 minutes). ... Once we have Beoserver running on ChessBrain we should arrange a number of games against Beowulf running on Jason's machine. This will give us a sense of how our distributed version is playing in comparision to a single processor version. [/quote] Klingt für mich immernoch mehr dass BeoWulf eine ChessEngine und (in diesem Fall) nicht der Cluster Code ist :)

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