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Argumentarium für Linux auf dem Desktop
Veröffentlicht durch maol am Mittwoch 01. Januar, 19:07
Aus der Übersetzen-und-Veröffentlichen Abteilung
XDesktop OSNews hat einen langen und exzellenten Artikel über die Frage Desktop-Linux für Home-User. In einzelnen Abschnitten werden die Fragen Wieso, Wie, Aussehen und Hersteller behandelt. Die Schlussfolgerung ist, dass der Weg für Linux als Desktop-OS für Home-User klar ist, dass aber noch manche Hürde überwunden werden muss, die speziell mit den Open-Source-Entwicklern zusammenhängen.

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    mag .NET (Score:2, Tiefsinnig)
    Von Maverick (lb-web@projectdream.org) am Wednesday 01. January, 20:00 MEW (#1)
    (User #757 Info) http://projectdream.org
    Irgendwie haengt mir dieses Linux-auf-dem-Desktop langsam zu den Ohren raus.
    $DAU kann ein Windows auf seiner Kiste zuhause installieren, sie sieht nachher jedoch auch so aus. Reinstallieren alle paar Monate, ab und zu 5000 CHF Telefonrechnung, weil $DAU als Admin surft udn DFUE Verbindungen aufbauen kann, und sich natuerlich einen Dialer installiert hat.
    $DAU kann aber kein Linux benutzen. Linux ist dafuer noch.. Hmm, zu brauchbar.

    $ADMIN kann sowohl Windows (da muss man allerdings laenger suchen, IMO) als auch ein Linux-basierendes System warten, so das $DAU es verwenden kann.

    Solange $DAU nicht $ADMIN mit der Administration seines Systems beauftragt, wird Linux nie auf den Heim-Desktop kommen. Und das ist IMO auch gut so.

    Wer einen Computer _administriert_ ohne die geringste Ahnung davon haben, soll auch mit Microsoft, DRM, und allem moeglichen Stuff bestraft werden. Diese Leute haben es nicht anders verdient.

    $ADMIN zu sein fuer ein Desktopsystem bringt auch ein Teenager locker fertig, der Zeiteinsatz und das Interesse muessen jedoch vorhanden sein.

    Ein Computer ist _KEIN_ Toaster, Plug & Play wird niemals funktionieren. Hoechstens Plug & Play half a month and then reinstall ;)
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von map am Wednesday 01. January, 20:28 MEW (#2)
    (User #1001 Info)
    naja, grundsätzlich stimme ich dir ja zu;
    jedoch wäre eine weitere Verbreitung von Linux als Desktop-Betriebssystem in Firmen usw. durchaus von Nutzen für die Finanzierung von Linux-Projekten.

    >>Wer einen Computer _administriert_ ohne die geringste Ahnung davon haben, soll auch mit Microsoft, DRM,
    >>und allem moeglichen Stuff bestraft werden. Diese Leute haben es nicht anders verdient.

    Dann mach du mal dass genügend gute Admins ausgebildet werden, schliesslich haben ALLE User das Recht auf ein stabiles und einfach zu handhabendes System.
    Re:mag .NET (Score:1, Tiefsinnig)
    Von Maverick (lb-web@projectdream.org) am Wednesday 01. January, 20:48 MEW (#3)
    (User #757 Info) http://projectdream.org
    Waehre es, ja. Linux kann sich als Desktop-OS nur durchsetzen, wenn es in den Firmen auch genug Admins hat, und keine Administratoren (you get the point ;).

    _Ich_ bin nicht dafuer zustaendig, das Leute richtig ausgebildet werden. Dafuer sind andere zustaendig, und die machen ihren Job nicht richtig. Guck dir nur mal an was fuer Leute ne Informatiker-Lehre abschliessen koennen. Es ist z.T. wirklich traurig, was fuer Flaschen es da hat.

    Leider sind dies rund 90% der Info-Lehrlingen, was sich auch in einem Mangel an kompetenten Leuten niederschlaegt. Machen kann _ich_ dagegen leider nichts, wuerde es jedoch gerne.

    Das ist eines der Probleme, dass die IT-Branche in den Griff kriegen muss. Jetzt wo der Boom nachgelassen hat fliegen die unfaehigen Deppen zwar nacheinander raus, aber eben nicht schnell genug.

    Ich selbst mache grad eine Lehre als Telematiker, die zum Glueck nur am Rande mit Informatik zu tun hat. Was wir dort jedoch fuer Lehrer an den praktischen Kursen vorgesetzt bekommen, ist todtraurig. Zitat:

    PC's haben keine Routingtabelle.

    Hm. Find ich eine sehr witzige Aeusserung. Eine Sparc mit NetBSD drauf hat also eine Routingtabelle, ein PC mit NetBSD drauf hat keine Routingtabelle? HALLO?

    Weiteres Beispiel:
    Dreitaetiger Kurs, PC Zusammenbau und Systeminstallation. Was haben wir dort gemacht? Wir haben nen PC zusammengeschraubt (Boa, was fuer ne Herausforderung. Der Stecker muss dort rein wo er hineinpasst.). Danach haben wir noch Betruebsysteme installiert. Win95, WinME, NT4, 2k, XP. Nur installiert, nichts wirklich damit gemacht. Theoretisch sollten wir nach LAP ein Lan betreuen koennen. LOL.

    Noch eins:

    Meine Firma hat ein LAN. Dieses hat den Bereich 160.1/16. Nein, ich arbeite nicht bei Kodak. Ja, die Flaschen die unser LAN betreuen sind wirklich so dumm. Nein, ich durfte sie nicht erschiessen ;)

    Inkompetenz ist in der IT Branche extrem weit verbreitet, udn solange dem so ist, wird auch Windows seinen Platz haben, weil es sich, im Gegensatz zu Linux, genau an diese Leute wendet.

    Im Prinzip gibts nun zwei Moeglichkeiten:

    a) Die Idioten verschwinden aus der IT Branche
    b) Linux wird wie Windows

    Beides fuehrt zu einer weiteren Verbreitung von Linux auf Desktops, jedoch werde ich mich, falls b) Eintritt, nach einem neuen OS umsehen muessen.
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von map am Thursday 02. January, 10:31 MEW (#14)
    (User #1001 Info)
    >>Guck dir nur mal an was fuer Leute ne Informatiker-Lehre abschliessen koennen.
    >>Es ist z.T. wirklich traurig, was fuer Flaschen es da hat.

    da hast du absolut Recht. Ich mache grad die Informatikerlehre (3.Jahr). Ich behaupte ja nicht das ich das absolute Oberfreak bin. Aber mir sind schon viele Kollegen (auch diejenigen welche kurz vor LAP stehen) begegnet, für welche solche Kurse wie du oben erwähnt hast auf viel zu hohem Niveau angesiedelt sind.
    Daran ist jedoch nur in den seltensten Fällen die Ausbildung schuld.
    Manchmal kann noch der Lehrmeister was dafür, weil er die falschen eingestellt hat. Jedoch, es gibt inzwischen tausende Lehrlinge; sag mir wie viele Informatiker werden weil sie wirklich interessiert sind und sie etwas lernen wollen (und dafür natürlich auch Zeit investieren) ?
    Wie oft habe ich gehört: "Ich wusste nicht was machen, und einen PC hatte ich schon zuhause."
    Irgendwie muss man da an unserem Schulmodell zweifeln. Ist es richtig, dass schon mit 15Jahren die Berufswahl getroffen werden muss?

    Aber irgendwoher brauchen wir trotzdem Experten, denn auch Windows ist (wenn nicht alleinstehender PC) nicht vom absolut uninteressierten $DAU einzurichten...und so was können wenigstens (fast) alle Informatiker mit abgeschlossener Berufslehre.

    Als ganzes gesehen wieder einmal ein unlösbares(?) Problem unserer Gesellschaft...eines der kleineren...
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von tL am Friday 03. January, 01:52 MEW (#18)
    (User #981 Info)
    so, noch ein me-too-kommentar ;)

    Nein, stimmt schon. Ich (Informatiker, 3. Lehrjahr) kenne einige, die aus Gründen wie "Wollte KV, keine Stelle gefunden" bis "Gehört, dass man da viel Kohle kriegt" den Beruf gewählt haben. Und genau diese Leute sind es dann, die nen Webshop bauen wollen und nicht in der Lage sind, die verschiedenen Teile eines URL einer Bedeutung zuzuordnen. Nur so als Beispiel.
    Anderes Beispiel: Lehrmeister, die glauben, dass eine Netzwerkkarte im ausgeschalteten (!) Zustand IP-Pakete verschicken können (Gruss an Mesche), sind auch nicht gerade die optimale Voraussetzung für eine erfolgreiche Lehre.

    So, noch etwas zum Hauptthema:
    Ich bin immer noch der Meinung, dass Linux für DAUs noch nicht Installierbar ist, dafür jedoch ganz klar benutzbar. Will heissen: Wie schon gesagt, es muss ein (kompetenter) Admin her, der das System verwalten kann, und der User wird ohne Probleme mit dem System zurecht kommen. Ein Linux-System zu hause zu verwalten ist IMHO noch nicht DAU-Tauglich, und zwar aus folgenden Gründen:
    a) Bring mal einem User bei, dass man nicht als Admin (root) surfen geht.
    b) Abhängigkeiten. RPM ist ja ganz nett, aber der User will nicht ein Programm runterladen und dann eine Stunde auf der Suche nach den benötigten Paketen verbringen. Mandrakes URPMI (deb kenn ich nicht, sollte sowas aber auch können) finde ich schon ein guter Ansatz.
    c) Was interessiert so ein User, was das System im Hintergrund macht?

    Ach ja: wegen der Installation würde ich mir noch am wenigsten Sorgen machen, Viele "Rainer Juhser" die ich kenne, haben mich schon mit ihren Problemchen traktiert. Und keiner hat je ein Windows selber aufgesetzt. Da musste immer ein Informaktik-Stift antraben...


    tL

    --
    Keine Angst vor M$-Saftware! Ungeladen ist sie völlig harmlos.
    Re:mag .NET (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Sunday 05. January, 16:50 MEW (#27)
    a) Die Idioten verschwinden aus der IT Branche

    Dann mach, dass Du wegkommst.
    Re:mag .NET (Score:2)
    Von brummfondel am Wednesday 01. January, 21:51 MEW (#4)
    (User #784 Info)
    Naja, nach Deiner Agumentation dürfte !$KFZ-Schlosser nicht mit $KFZ fahren....
    --
    $ cd /dos/c/MICROSO~1
    $ rm -rf *
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von stamp am Wednesday 01. January, 21:54 MEW (#5)
    (User #501 Info)
    nein, das ist ein falscher schluss.
    maverick sagt, dass !$KFZ-schlosser seinen karren nicht selber reparieren und warten sollte. (bzw. dass man trotz !$KFZ-schlosser einen karren reparieren kann)
    ihr seid alles kranke kinder --- www.zooomclan.org
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von Maverick (lb-web@projectdream.org) am Wednesday 01. January, 22:12 MEW (#6)
    (User #757 Info) http://projectdream.org
    Stamp hats eigentlich schon gesagt, wollte mich aber trotzdem noch melden.

    Jeder kann ein Auto fahren (benutzen, User, $DAU). Nicht jeder kann jedoch ein Auto warten, reparieren, etc. ($ADMIN), das machen normalerweise KFZ-Schlosser.
    Re:mag .NET (Score:2)
    Von brummfondel am Thursday 02. January, 12:26 MEW (#15)
    (User #784 Info)
    Das kommt nun auf dem Umfang an: warten im Sinne von pflegen (waschen, Salz entfernen, Roststellen ausbessern) kann schon jeder. Auch eine kleine Wartung ist möglich: Ölwechsel, tanken, Reifen. Nur bei größeren Arbeiten, die zumeist dann auch Reparaturen sind (Bremsen runter, Beule, usw.), muß der Fachmann her.

    Dahin gehend kann ich dir dann zustimmen, daß ein User seinen Rechner dann nutzen kann, aber er muß eben auch kleine Macken selbst beheben können. Bei größerem bzw. wenn er beim Beheben alles noch schlimmer gemacht hat (vgl. beim Reifenwechsel Bremsen beschädigt oder sowas), müßte er in die Weckstatt. Aber sowas gibt es für PC's nicht wirklich, denn die kistenschiebenden Verkäufer können das zumeist nicht, wie ja auch der Autohändler die Reparatur nicht macht, sondern (s)eine Werkstatt.

    Bei TV-Geräten ist es doch ähnlich. Da erwartet doch jeder, der ein Gerät bei einem Fachhändler kauft und nicht bei "entweder oder" oder bei "Geiz ist geil", daß es eine Werkstatt gibt, die ALLE Schäden beheben kann. Bei einem Auto-Vertragshändler (TM) genauso.

    Was fehlt ist also eine Infrastuktur zum Systemwartung und die unkomplizierte Nutzung dieser: nicht Rechner abbauen müssen und hinbringen, denn im Vergleich zu Auto- oder TV-Reparaturen treten die öfter auf. Der Admin müßte also "ins Haus kommen", durch die heutigen Möglichkeiten virtuell per Netz.

    --
    $ cd /dos/c/MICROSO~1
    $ rm -rf *
    Re:mag .NET (Score:2)
    Von brummfondel am Thursday 02. January, 12:32 MEW (#16)
    (User #784 Info)
    Achso: diese Firmenidee hatte ich mit Ex-Studienkollegen mal durchgekaut und bis zu diversen Firmengründerhilfsfirmen getrieben. Naja, irgendwie wurde es nix. Wobei natürlich Windows-Users als Kunden eher außenvor blieben, da dort eine Fernwartung nicht so leicht ist wie bei Linux (Achtung: Relativierung, nicht Ausschluß!!). Und trotzdem müßte der Kunde einen Online-Anbindung haben, damit man auf den Rechner käme... und wenns eben mal gekracht hat, dürfte das auch nicht mehr garantiert sein.
    --
    $ cd /dos/c/MICROSO~1
    $ rm -rf *
    Re:mag .NET (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 01. January, 23:12 MEW (#7)
    Einerseits geb ich dir ja recht mav, andererseits führt doch der weg zum $ADMIN über den $DAU... ich hab soviel verbastelt, wäre dies möglich wenn mir jemand immer das vorgekaute essen in den Mund geschoben hätte? Es sollte schon ein Ziel sein, dass der User sein System selber adminstrieren kann... auch wenn der andere weg idealer wär. (aber vorallem ist er Utopisch).

    Viele (vorallem ältere) Menschen möchten jedoch nur arbeiten mit dem Computer, keine Angst.. die werden privat nur auf Linux wechseln, wenn sie jemand (Sohn, Nachbar.. etc.) haben der Ihnen alles erklären kann und ihnen die Administriven Aufgaben abnehmen kann.

    Zudem sind unter Linux immer noch viele Dinge einfach zu umständlich (nicht schwierig).. z.B. Drucken.. sorry.. aber ich versuch jetzt mal doppelseitig zu drucken.. unter Widnows konnte ich das innerhalb 5 minuten jedem $DAU erklären... unter Linux muss ich zuerst dies und das machen (will ich grad eben ausprobieren & rausfinden)...

    ich weiss nicht ob Linux schon wirklich für den Heimgebrauch geeignet ist... und ob die Opensource Bewegung wirklich für die Masse taugt... *zweifelhab*...

    Naja... my 2 cents..

    Reto
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von Maverick (lb-web@projectdream.org) am Wednesday 01. January, 23:22 MEW (#8)
    (User #757 Info) http://projectdream.org
    Na, irgendwas hast du da glaubs falsch verstanden. Es gibt sicher auch lernfaehige und interessierte User, die ihr System selbst administrieren wollen. Das sind allerdings keine DAU's. Da man in solchen Faellen meist die Doku liest, etc. pp. Fuer Leute die wissen wollen wie ein System funktioniert ist *nix aber IMO besser als Windows. /etc ist wohl schneller verstanden als die Registry.

    Ja, diverse Dinge sind unter *nix komplizierter als unter Windows. Liegt vorallem daran das die meiste freie Software `fuer sich selbst' geschrieben wird. Und diese Leute sind halt meist Experten.

    Freie Software taugt nicht fuer die Masse. Wieso? Es ist ein brauchbares Konzept. Die Masse hat noch nie brauchbares gemocht.
    Re:mag .NET (Score:1)
    Von sheimers (stefan.sym@heimers.ch) am Wednesday 01. January, 23:58 MEW (#10)
    (User #255 Info) http://www.heimers.ch/
    > Solange $DAU nicht $ADMIN mit der
    > Administration seines Systems beauftragt, wird
    > Linux nie auf den Heim-Desktop kommen. Und das
    > ist IMO auch gut so.

    Wenn $LINUX sich bei der installation so unsicher wie $WIN vorkonfiguriert kann $DAU damit den gleichen Scheiss wie mit $WIN machen und ist glücklich. if ($LINUX == "LINDOWSOS") dürfte das zutreffen.

    Stefan
    PC sowiese fehl am Platz (Score:2)
    Von P2501 am Friday 03. January, 09:12 MEW (#20)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Der PC hat in der Wohnung von Rainer Juhser eigentlich ohnehin nichts zu suchen. Ich habe schon vor 15 Jahren gesagt, das die damals noch recht verbreiteten Textsysteme für den einfachen Benutzer besser geeignet sind (man, ist das lange her). Textsysteme sind "Schreibmaschinen" mit integriertem Computer, bzw. Computer mit integriertem Drucker.

    Neben dem Diskettenlaufwerk bräuchte man heutzutage halt noch ein CD-RW Laufwerk und einen Internetanschluss zum Dokumentaustausch. Was noch? Hmmm... Eine Settopbox oder ein Webpad (oder was ähnliches) zum Surfen. Und eine Konsole zum spielen. Tastaturen an Spielkonsolen sind heutzutage problemlos machbar, also sollten auch Strategiespiele kein Problem sein.

    Ja, damit dürfte Rainer Juhser zufrieden sein. Und $ADMIN hat seinen Frieden. ;-)


    Textschreibsysteme (Score:1)
    Von greybeard am Friday 03. January, 15:50 MEW (#22)
    (User #412 Info)
    Die Textsysteme haben sich aus Preisgründen nicht durchgesetzt (Ausnahme Joyce). Sie waren schon vor 15y zu teuer.

    Das Problem aller Speziallösungen ist, dass sie nur Spezialaufgaben zu einem (typischerweise) höheren Preis als ein PC erfüllen können.

    Eine Ausnahme sind Spielkonsolen; aber da herrscht bekanntlich ein Preiskampf.
    Re:Textschreibsysteme (Score:2)
    Von P2501 am Friday 03. January, 17:09 MEW (#23)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Das ist (teilweise) ein Mythos. Die auf Büroarbeitsplätze zielende Mehrheit der Textsysteme war tatsächlich sehr teuer, aber es gab auch einige kleinere Lösungen. Ich erinnere da mal an den eine Weile lang populären, aber viel zu spät lancierten StarWriter. Viel zu spät darum, weil zu jenem Zeitpunkt Heim-PCs schon stark verbreitet waren. Und diejenigen mit einem PC wollten natürlich nicht auch noch ein Textsystem extra kaufen.

    Aber die Sache mit dem Geiz ist auch ein Problem. Ich habe mich kürzlich etwas schlau gemacht, wo die grosse Masse Computer und Heimelektronik kaufen geht. Was ich mir schon gedacht hatte, hat sich voll bestätigt: Unabhängig von Einkommen und Wirtschaftslage grundsätzlich dort, wo es am billigsten ist. Nicht das beste Gerät wird gekauft, sondern das billigste[1]. Und hier kann die Eierlegende Wollmilchsau "PC" punkten, da hast du schon recht.

    Übrigens ist anscheinend auch kaum einer mehr bereit, für guten Service zu bezahlen. Aber alle jammern, der Service werde immer schlechter. Ich behaupte mal: Stimmt nicht! Ihr kauft nur in den falschen Läden. ;-)

    [1] Es gibt eine bemerkenswerte Ausnahme: Für bekannte Markennamen legt man gerne ein paar Franken/Euro mehr drauf.


    Re:Textschreibsysteme (Score:1)
    Von greybeard am Monday 06. January, 22:37 MEW (#28)
    (User #412 Info)
    >Und diejenigen mit einem PC wollten natürlich nicht auch noch ein Textsystem extra kaufen.

    Das war mein Punkt. Ok, nicht ganz: Wenn das Textsystem so a la Radio/Mixer/Spielkonsole billig genug waere, haette es vielleicht eine Chance gehabt...

    Wenn man schon zu spaet kommt, sollte man wenigstens preislich konkurrenzfaehig sein.

    Das mit dem Service stimmt; allerdings ist Preis
    kein Garant fuer Service. Heute lauft der Trend (zu recht) dahin, den Einkaufspreis und die Servicedienstleistung zu entkoppeln.
    ... (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 01. January, 23:50 MEW (#9)
    "
    Irgendwie haengt mir dieses Linux-auf-dem-Desktop langsam zu den Ohren raus."

    Mir auch. Ob es ready ist, entscheiden die User.

    Laut Google hat Linux 1% Markt bei den Surfenden Usern. Das bessere Produkt ist normalerweise marktbeherschend, Apache/Linux hat ja absolut zu Recht bei den Webservern 60%.
    Re:... (Score:1)
    Von Maverick (lb-web@projectdream.org) am Thursday 02. January, 00:35 MEW (#11)
    (User #757 Info) http://projectdream.org
    Falsch, das bessere Produkt ist nicht marktbeherrschend.

    Das was sich am besten verkauft ist markbeherrschend.

    Und das Windows die besseren Hochglanzprospekte hat ist klar.
    Re:... (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 02. January, 01:38 MEW (#12)
    Ziemlich pattgeredetes Argument, das ich eigentlich schon im ersten Post (sozusagen Präventiv ;)) widerlegt habe, so es denn zu widerlegen ist.

    Also?
    der, meiner meinung nach, perfekte ansatz, ... (Score:1)
    Von trieder am Thursday 02. January, 05:12 MEW (#13)
    (User #1138 Info) http://private.rcms.ch
    der, meiner meinung nach, perfekte ansatz zur loesung diese problem ist ximian(http://www.ximian.org/).
    Re:der, meiner meinung nach, perfekte ansatz, ... (Score:2)
    Von gurix (mgraf AFFENSCHWANZ iframe PUNKT ch) am Thursday 02. January, 14:09 MEW (#17)
    (User #664 Info) http://it.iframe.ch
    Das ist doch dieses WAMP gemix für klickschnell. In der Gewerbeschule mussten wir wampen mit diesem zeugs, aber irgendwie hat das ding reaktionszeiten von ca. 2 Sekunden :-( Also meiner meinung nach gehört ein Webserver immernoch auch eine Unix kiste.
    http://it.iframe.ch
    Re:der, meiner meinung nach, perfekte ansatz, ... (Score:1)
    Von trieder am Friday 03. January, 05:59 MEW (#19)
    (User #1138 Info) http://private.rcms.ch
    Was WAMP, nichts WAMP. Ximian bietet ein system (redcarpet), das die lokale software konfiguration uptodate und in einem funktionsfahigen zustand halted. Eine Andere loesung were natuerlich auch Application Services zu gebrauchen und nichts local zu haben. (nichts WAMP, diese buchstabenkombination sollte auf die schwarze liste gesetzt werden)
    Es wird alles gut (Score:1)
    Von open mind am Friday 03. January, 13:11 MEW (#21)
    (User #1099 Info)

    2003 soll das Desktop-Jahr für Linux werden. Naja, wir werden sehen...

    Trotzdem glaube ich, dass Linux auf dem Desktop bald mal eine Alternative für alle sein wird. Systeme wie Mandrake und SuSE haben diesen Weg schon eingeschlagen und bietet Konfigurationswerkzeuge, welche bald reif sind, jenen welche ihr System heute unter Windows im Griff haben, selbiges auch unter Linux zu bescheren (ja ist den heut scho Weihnacht?) und KDE bietet einen schönen Desktop. Alle anderen werden warten müssen bis sie ihr Linux vorinstalliert auf der Kiste vorfinden werden.

    Ob gut, besser oder brauchbar wird endlich der Markt entscheiden. Dass heisst aber nicht, dass was da herauskommt auch gut, besser oder brauchbar ist. Nur, wenn die Hardware des PCs heute für 999.- Franken zu haben ist, dann sind 250 sFr. für eine XP Home nun mal satte 25% des der Hardwarekosten. Es ist also nicht verwunderlich, dass die ersten vorinstallierten Linuxe in den USA billigst PCs waren. Gab es denn in BRD schon einen Linux-Aldi-PC?

    Allen Nerds muss wohl mitgeteilt werden, dass die Ausbreitung von Linux mit Kommerz verbunden sein wird. Ich für meinen Teil nehme das gern in Kauf. Wem das nicht passt, kann sich Debian, Gentoo, LFS oder ähnliches installieren und Freude daran haben.

    $WAHNSINN (Score:1)
    Von nu-k-ar am Friday 03. January, 19:34 MEW (#24)
    (User #1087 Info)
    was haben $DAU und $ADMIN mit lehrlingen zu tun ?
    was haben $DAU und $ADMIN mit Linux aufm Desktop zu tun ?

    linux aufm desktop haengt von dem wirtschaftlichen Vorteil ab.
    Bringts was fuer die Firma [yes no]
    der $USER ist nicht bloede der hat nur
    _Angst_

    $USER ist einfach ein user, den interessiert es keinen Dreck wie toll und kewl ein System ist. der ist einfach glücklich wenn er die e-mail versenden kann.
    wenn *nix auf'n Desktop kommt ist gut, wenn nicht ist auch gut. ( ist mir sogar egal , in der zwischenzeit )

    ne Ausbildung ist nach 2 Jahren eh veraltet. ich kenne Leute die haben Theologie studiert und sind besser als leute die die Info Studiert haben.

    nu-k-ar

    Re:$WAHNSINN (Score:1)
    Von tL am Saturday 04. January, 00:57 MEW (#25)
    (User #981 Info)
    was haben $DAU und $ADMIN mit lehrlingen zu tun ?
    Nun ja, wollte ursprünglich wohl bedeuten, dass auch einer mit Informatik-Ausbildung nicht unbedingt kompetent sein soll.

    was haben $DAU und $ADMIN mit Linux aufm Desktop zu tun ?
    Ganz einfach: Linux kommt in der heutigen Form nicht auf den DAU-Desktop, sofern es keinen Admin hat der dem User alles vorkaut. Linux ist im Moment was für Workstations und Desktop für Power-User (Server natürlich auch)

    $USER ist einfach ein user, den interessiert es keinen Dreck wie toll und kewl ein System ist. der ist einfach glücklich wenn er die e-mail versenden kann.
    ACK.

    wenn *nix auf'n Desktop kommt ist gut, wenn nicht ist auch gut. ( ist mir sogar egal , in der zwischenzeit )
    Hier hast du auch recht. Aber wenn die Aussicht besteht, dass in einiger Zeit Linux auf MEINEM Desktop nicht mehr geht...

    ne Ausbildung ist nach 2 Jahren eh veraltet. ich kenne Leute die haben Theologie studiert und sind besser als leute die die Info Studiert haben.
    Stimmt. Wobei einige Theorien und Grundlagen mehr oder weniger Zeitlos sind. Nicht alles ist nach 2 Jahren veraltet, auch im IT-Bereich nicht. Jedoch braucht eben ein IT-Beruf viel, viel Engagement, man kann nicht so 'n Beruf lernen und dann "schaffe" und sich nicht (selbständig) weiterbilden.


    tL

    --
    Keine Angst vor M$-Saftware! Ungeladen ist sie völlig harmlos.
    Re:$WAHNSINN (Score:1)
    Von nu-k-ar am Sunday 05. January, 02:05 MEW (#26)
    (User #1087 Info)
    //snip
    Ganz einfach: Linux kommt in der heutigen Form nicht auf den DAU-Desktop, sofern es keinen Admin hat der dem User alles vorkaut. Linux ist im Moment was für Workstations und Desktop für Power-User (Server natürlich auch)
    //snip

    hat fuer mich nix mit admin zu tun.
    gehen wir mal vom dummy users aus.

    1.) Dummy User bekommt linux am Arbeitsplatz , er installiert zuhause linux (mandrake oder so ) damit er üben kann.

    meiner meinung nach hat windows 3.1 usw. so den Home-Desktop bekommen.
    _Angst_ vor den anderen mitarbeitern dumm dazustehen

    am arbeitsplatz win-whatever :
    ab und zu kommt der first-level supporter vorbei und flucht nur und meint dann mit *linux* wäre das viel einfacher. *_bewunder_der_supporter_ist_halt_ein_genie_das_ist_sicherlich_kompliziert*

    2.) Dummy User braucht keinen computer am arbeitsplatz aber er will nur ein wenig porn im internet angucken, da is es egal ob er linux hat oder win-whatever, er kennt nur linux nicht und hat keine freunde die linux benutzen da alle freunde ne win-whatever version zuhause haben und zur gattung dummy 1 gehöhren.

    3.) Dummy User will musik oder grafik machen , die haben alle Mac's oder Atari's (wegen der clock ), und noch ne win-whatever version um mit Kategorie 1 User zu diskutieren.ok ... cubase mit synths , is ja egal.

    kann nichts dafür, glaube einfach das linux (mandrake) längstens fuer den DAU home-user geeignet ist, er hat nur keinen anreiz es aufzusetzen, da er keinen aeusseren zwang verspürt es aufzusetzen. Die 4 Briefe die der DAU pro jahr schreibt. dazu braucht er eigentlich auch keine textverarbeitung.

    Kategorie 1 , aber mit einer angesammelten Karma (non-dau).nennen wir sie 1+
    einziges Ziel : mehr downloads als der kollege.
    installiert automatisch mal linux (soll ja kewl sein und echt 1337 ), meistens dann debian (vom dem kewlen kollegen ) aufm neuen laptop. *2_wochen_flame*, dann evt. suse kaufen und *ohhh*

    power-user : was soll ich heute booten ? *mmmhh*

    freak: ich habe den neuen Amiga *yupiieeehh*

    firmen-bereich kann es echt eine belastung fuer den support sein. der Admin betreut ja die Server , resp evt. betreut er die Server, und hilft dem nicht vorhanden supporter aus ;).
    aber im firmen-bereich ist ja die software die laufen soll definiert und laeuft (hoffentlich).
    und ein gnutella-client hat in der firma nix verloren.

    -> ich komm nicht ausm admin sondern ausm development bereich,vielleicht zu blau-aeugige meinung.

    //snip
    Hier hast du auch recht. Aber wenn die Aussicht besteht, dass in einiger Zeit Linux auf MEINEM Desktop nicht mehr geht...
    //snip

    tcpa ? plattencrash ? company-richtlinie ? ;) oder anspielung auf X

    ich hab noch nie ein team gewinnen ( so ein ausgelutschter marketing satz ) sehen , welches nicht die schwächsten mitglieder gefördert oder unterstützt hätte. Die Ausbildungen sind sicherlich nicht ueberall gleich, die Basic's sind klar.wenn ich ein problem habe finde ich auch jemanden der mir das problem loesen kann ( auf deutsch , wenn ich zu dumm bin suche ich jemanden der nicht so dumm ist wie ich, vielleicht ist es der lehrling der jetzt schon seit 4 wochen oracle versucht aufzusetzen resp. konfigurieren ).

    ps:_happy_new_year_

       

    Linux User Group Schweiz
    Durchsuche symlink.ch:  

    Never be led astray onto the path of virtue.
    trash.net

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