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linux-2.4.20 ext3 corruption
Veröffentlicht durch xilef am Montag 02. Dezember, 14:29
Aus der achtung-Datenverluste Abteilung
Linux andreas schreibt "Ein Kerneltrap-Artikel besagt, dass ein ext3 Fehler im Kernel (mode:data=journal) zu fs Korruption führen kann. >2.4.18 ist einfach nicht mehr stable." Gemäss dem Artikel ist die obige Option eher selten, weshalb nicht so viele Leute betroffen sein sollen. Ansonsten sei ein sync vor dem unmounten empfohlen.

Der Bug bewirkt angeblich, dass die Daten, die in den letzten 30 Sekunden vor dem unmounten geschrieben wurden, es nicht wirklich bis auf die Disk schaffen.

Palm Tungsten T spielt Ogg Vorbis | Druckausgabe | Mozilla 1.2 Release zurückgezogen, 1.2.1 auf dem Weg  >

 

 
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    > 2.4.18 unstabil? (Score:1)
    Von Seegras am Monday 02. December, 15:15 MEW (#1)
    (User #30 Info) http://www.discordia.ch
    Bogus. Wenn du nicht grad einen PC hast, sondern irgendwas anderes (S390, Alpha, Sparc, Mips, PPC) dann weisst du was für üble Bugs im 2.4.18er drin sind. Der ist schlichtweg unbrauchbar. Der 2.4.19er ist viel besser.

    Gewisse Leute sehen einfach nicht über ihre eigene Architektur hinaus...
    --
    "The more prohibitions there are, The poorer the people will be" -- Lao Tse

    Re:> 2.4.18 unstabil? (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Monday 02. December, 16:11 MEW (#3)
    Genau, 2.4.18 für PPC war/ist der grösste mist..

    Wenn mein iBook schlafen geht resultiert das in einem schönen kernel Oops.

    Seit 2.4.20-rc5 benh geht es endlich wieder. (Naja.. X reagiert nachher nichtmehr ;) aber auf der konsole..)

    insbesondere Firewire war auf x86 mit pre 2.4.19 kerneln UNBRACHBAR.


    Attacke auf Marcelo (Score:1)
    Von zyta2k (zyta2002(AT)web.de) am Monday 02. December, 15:18 MEW (#2)
    (User #947 Info)
    2.4.18 ist einfach nicht mehr stable

    das ist wohl indirekt eine Attacke auf den neuen Maintainer (Marcelo Tosatti). Irgendwie begreif ich einige Einwände auch (bspw. die Einbindung des neuen IDE-Subsystems).
    In einen Stable-Kernel sollten IMHO nur Bugfixes einfliessen und keine Performance Fixes bzw. Subsystem Changes.

    --
    Linux - life is too short for reboots...

    ... (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Monday 02. December, 17:43 MEW (#4)
    Schade, dass sowas in den stable series passiert. Irgendwie wird ist das Prinzip, neuen Code zuerst genügend lange im unstable zu halten, in letzter Zeit nicht mehr wirklich umgesetzt.

    Naja, es gibt schlimmeres... :)
    Get real! (Score:2, Interessant)
    Von giggls (sven at geggus.net) am Monday 02. December, 17:51 MEW (#5)
    (User #551 Info) http://geggus.net/sven/
    Also da steht folgendes:

    "This bug only affects people using ext3 in the uncommon "data=journal" mode"

    d.h. für 90% der Anwender ist das irrelevant.

    Dass sich die Device-Nummer von /dev/video1394 geändert hat find ich dann schon heftiger. Sowas sollte in einem stabilen kernel wirklich nicht passieren.

    Re:Get real! (Score:1)
    Von IM Feigling am Monday 02. December, 20:05 MEW (#6)
    (User #983 Info)
    öhm...ich glaube, dass es ein paar mehr sind, die inzwischen ext3 nutzen (funzt ja im Prinzip auch...), so dass dieser Bug schon relevant ist.

    Allerdings habe ich ein Verständnisproblem: Wenn da steht, dass u.U. 30 Sekunden vor dem umount keine Daten mehr geschrieben werden - inwiefern betrifft dies das Journal (bzw. die Konsistenz des FS)? Geht denn das ext3-Journal in dem Fall irrtümlicherweise davon aus, dass die Daten bereits geschrieben worden sind? Und wenn ein sync bereits Abhilfe schafft - ist dieser Bug denn dann nicht ganz easy zu beheben?

    --
    Herr Spion - Telefon!

    Re:Get real! (Score:1)
    Von tbf am Monday 02. December, 20:34 MEW (#7)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    Monsiour, lesen Sie nochmal. Der Bug tritt nur auf, wenn Mount-Option "journal=data" gesetzt ist, also neben den Verwaltungsinformationen (inodes), sämtliche Nutzerdaten im Journal verwaltet werden. Kann man den Beschreibungen glauben, tritt der Bug also in der Standardkonfiguration von ext3 nicht auf.

    Ob ein Sync hilft? Sollte. Nur: Führt umount vor dem Demontieren in Linux 2.4.x etwa kein Sync aus? Das wäre ein fettes Ding und der Bug somit von "ext3 futsch" in "umount läuft Amok" umzubenennen. Nee, nee. Ich glaub' mal so leichtsinning ist der umount-Syscall nicht... Somit dürfte auch ein sync dann nicht helfen.

    PS: Installier' endlich Linux auf Deiner PS2, statt endlos rumzudaddeln, IM Feigling.

    Re:Get real! (Score:2)
    Von P2501 am Tuesday 03. December, 09:23 MEW (#8)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Dass sich die Device-Nummer von /dev/video1394 geändert hat find ich dann schon heftiger. Sowas sollte in einem stabilen kernel wirklich nicht passieren.

    Da kann das Kernelteam aber nicht sooo viel dafür. Das liegt nämlich daran, dass der Firewire-Stack durch eine neuere Version ersetzt wurde. Das wiederum war aber schon lange überfällig, denn der bis 2.4.18 verwendete Stack stammt noch von November 2001.

    Mittlerweile wurde neben video1394 die neue, mächtigere Schnittstelle dv1394 eingeführt, der sbp-2 Support massiv verbessert (für Firewire Harddisks und Laufwerke), und mit eth1394 Netzwerk über Firewire ermöglicht.

    Und, so ganz nebenbei, mit devfs wär das nicht passiert. ;-)


    ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 03. December, 11:15 MEW (#9)
    Vielleicht liegt's ja an mir (magischer Einfluss meinerseits), aber ich habe mit ext3 äusserst schlechte Erfahrungen gemacht, was Datenintegrität anbelangt - und dabei meine ich nicht den ganz normalen und erwarteten Effekt, dass Daten standardmässig nicht ge-journal-t werden.

    Wer Lust hat: Ich habe hier noch Filesysteme, auf denen nach Crashes Dateien existieren, die sich auf Zugriffsversuche nur noch mit "Input/Output error" melden, ich habe Systeme erlebt, wo nach einem Stromausfall Dateien gefehlt haben oder korrumpiert waren, auf die mit Bestimmtheit in den letzten Wochen nicht schreibend zugegriffen wurde (cool, wenn aus /lib/modules Dateien verschwinden). Kernel: 2.4.7, 2.4.9, 2.4.18

    Der Entwickler von ext3 muss da 'was grundsätzlich falsch verstanden haben: Journal => Erhöhung der Zuverlässigkeit, nicht umgekehrt. Jedenfalls habe ich solche Effekte noch bei keinem anderen journalling FS erlebt (Solaris/UFS, XFS, VFS).
    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 03. December, 11:23 MEW (#10)
    VFS??

    äh.. ev. hast du grundsätzlich was garnicht verstanden, was VFS ist....

    Wenn ein programm daten generiert, die im RAM hat und während des schreibens fällt der strom aus, dann kann kein journal der welt die daten zurückbringen.

    Das journal hilft nur zu wissen, WAS schon erledigt wurde, dass daten von alleine verschwinden ist natürlich nicht schön, ist mir aber noch nie passiert.

    Für ext3 spricht eigentlich ja nur, dass es einfach zu installieren ist.
    Ansonsten mag ich ReiserFS wirklich sehr..
    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 03. December, 12:00 MEW (#11)
    Erst lesen, dann verstehen und erst dann antworten.

    1) VFS: "Veritas File System" - ein Journalling File System

    2) Ich hatte explizit erwähnt, dass der Effekt bei nicht veränderten Dateien aufgetreten ist - also nix von wegen RAM und Buffers. Natürlich weiss ich, dass ein Journalling FS normalerweise die Datenintegrität nicht garantiert - das hatte ich ja auch geschrieben. Darum geht es hier nicht.
    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:3, Informativ)
    Von P2501 am Tuesday 03. December, 12:05 MEW (#12)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Journal => Erhöhung der Zuverlässigkeit

    Falsch. Das Journal ermöglicht lediglich, nach einem "unclean shutdown" (Absturz, Stromausfall etc.) schnell einen konsistenten Zustand wieder herzustellen. Man spart sich den fsck, und beschleunigt somit den Bootvorgang. Aber zuverlässiger wird das Dateisystem damit nicht.

    Übrigens: I/O-Error beim Dateizugriff klingt verdächtig nach beschädigter Hardware. Auch hier hilft journaling nicht weiter.


    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 03. December, 13:30 MEW (#13)
    Ein häufiger Grund für das nicht-Beheben derartiger Bugs ist der Versuch, sie "wegzureden" und sporadische Probleme mit kosmischer Strahlung (ja, könnte vorkommen :-)) oder Schwankungen des Erdmagnetfeldes erklären zu wollen.

    I/O-Error: In diesen Fällen definitiv keine HW-Fehler - ich habe es auf ziemlich vielen unterschiedlichen Systemen angetroffen (Selbstversuch: find / -ls); da das Problem beim Zugriff auf den Inode (readdir() geht, stat() nicht) zu entstehen scheint und nicht etwa beim Zugriff auf den eigentlichen Dateiinhalt handelt es sich ausserdem um einen extrem unwahrscheinlichen HW-Defekt (Platten gehen normalerweise Sektor-, Zylinder-, oder Plattenweise kaputt, kaum je Inode-Weise) und ausserdem loggt zumindest mein System Diskfehler normalerweise per syslog.

    Bei der Erhöhung der Zuverlässigkeit hast Du insofern unrecht, als das Journal garantiert, dass die FS-Verwaltungsstrukturen auf der Disk anhand des Journals (nicht die Daten) jederzeit in einen konsistenten Zustand überführbar sind, also durch einen Crash nicht zerschossen werden können. Dateien sind also entweder da (konsistent) oder nicht da (konsistent), aber nicht für Monate da und plötzlich nach einem Reboot nicht mehr da (inkonsistent) - es sei denn natürlich, man löscht sie (soll auch vorkommen :-)). Weder von einem loggenden noch von einem herkömmlichen Dateisystem erwarte ich allerdings, dass Daten in Dateien, die längere Zeit (Wochen) nicht beschrieben wurden, korrumpiert werden (na ja, bei einem nicht-loggenden System gibt's denkbare Szenarien).
    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:1)
    Von tbf am Tuesday 03. December, 14:14 MEW (#14)
    (User #21 Info) http://taschenorakel.de/
    IDE-Platten? Da wär' ich mir mal ziemlich sicher, dass nicht ext3 schuld ist: Meinem Eindruck nach sind die neuen IDE-Treiber jedenfalls richtiger Schrott: (U)DMA-Modi funktionieren nicht mehr zuverlässig, regelmässig Fehler bei I/O-Load.

    Mal probiert die betroffenen Systeme im Failsafemode zu betreiben?

    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:1, Informativ)
    Von Anonymer Feigling am Tuesday 03. December, 14:23 MEW (#15)
    Schreibfehler durch fehlerhafte Treiber und eine darauf folgende FS-Inkonsistenz wären natürlich eine mögliche Erklärung. Das Problem mit den verschwundenen/fehlerhaften Daten habe ich allerdings quer über Systeme mit IDE, SCSI und Hardware-RAID gesehen, beim I/O-Error-Problem wäre ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht auf IDE-Systeme beschränkt wäre - die Kisten, bei denen ich den Effekt sicher gesehen habe, haben alle IDE-Laufwerke.
    Re:ext3 verliert auch in anderen Kerneln Daten (Score:2)
    Von P2501 am Tuesday 03. December, 15:56 MEW (#16)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Nicht ganz. Ich hatte nach Systemabstürzen (selbst produziert, da im Kernel rumgefummelt ;-) auch schon Dateien mit Müll als Inhalt. Abgewürgte Dateizugriffe können unter Umständen seltsame Blüten treiben. Dateisystem zu jener Zeit war übrigens XFS.

    Noch was kommt mir in den Sinn: In letzter Zeit wurden in ext3 einige Bugs korrigiert. Die betrafen zwar prinzipiell nur das Journal, aber IIRC waren auch einige dabei, deretwegen Inkonsistenzen nach dem Reboot nicht erkannt wurden. Vorgeschlagener Workaround damals: e2fsck auf das System anwenden.


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