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Cablecom soll von städtischen Wasserwerken gekauft werden
Veröffentlicht durch maol am Montag 18. November, 12:20
Aus der die-öffentliche-Hand-solls-richten Abteilung
Internet 20 Minuten berichtet, dass die städtischen Wasserwerke der Städte Bern, Basel und Zürich gemeinsam die Cablecom übernehmen könnten. Initiant der Idee sei der frühere Cablecom-Chef Leo Fischer. Dürfte wohl eher Wunschtraum Fischers sein, der sein Lebenswerk noch irgendwie retten will.

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  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    Genialer Vorschlag!! :-) (Score:1, Tiefsinnig)
    Von Anonymer Feigling am Monday 18. November, 20:14 MEW (#1)
    Der Vorschlag ist absolut GENIAL!!

    Es macht nämlich auch aus volkswirtschaftlicher Sicht für alle beteiligten Parteien Sinn, dass die Kommunikationsinfrastruktur an die Öffentliche Hand übergeht. Die Nutzung und der Betrieb können dadurch für mehrere private Anbieter gleichzeitig geöffnet werden und das ohne die Probleme, die entstehen würden, wenn die Infrastruktur einer privaten Firma gehören würde (aufwendige Preisverhandlungen, Gefahr der Begünstigung, Ausnützen des Monopols, ständiges Misstrauen gegenüber dem Infrastrukturbetreiber, Erpressbarkeit).

    Dadurch würden echt alle profitieren:

    Kunden der Cablecom:

    + Bessere Dienstleistungen zu tieferen Preisen dank Konkurrenz
    + Kein Serviceunterbruch

    Kunden von ähnlichgelagerten Anbietern (z.B. ADSL):

    + Bessere Dienstleistungen zu tieferen Preisen dank besserem Wettbewerb und stärkerer Konkurrenz

    Öffentliche Hand:

    + Öffnet ein Quasi-Monopol für den Wettbewerb und verhindert gleichzeitig eine mögliche negative Auswirkung durch eine Verstärkung des Quasi-Monopols der Swisscom auf der letzten Meile und bei ADSL. Schafft dadurch genau die Rahmenbedingungen, welche die Öffentliche Hand aus volkswirtschaftlicher Sicht schaffen sollte.
    + Ist das richtige Verhalten, nämlich antizyklisch: Die Öffentliche Hand investiert dann, wenn eine Konjunkturflaute herrscht und stützt dadurch die Volkswirtschaft.
    + Im Sinne des Volkswillens: Die Privatisierung der Elektrizitätswerke wurde unter anderem genau aus diesen Gründen abgelehnt. Das Volk wollte verhindern, dass die Infrastruktur in private Hände fällt (Gefahr eines Marktmachtmissbrauchs).
    + Gewinnt wichtige Kommunikationsinfrastruktur in Schweizer Hände zurück. Ermöglicht dadurch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Strategisch von grosser Bedeutung.

    Cablecom Mitarbeiter:

    + Weiterbestand möglich, wenn auch in leicht anderer Form. Gleichzeitig eine positive Perspektive durch neue Impulse und neue Geschäftsmöglichkeiten.
    + Keine oder weniger Arbeitslose. Chance, dass durch die Belebung des Marktes neue Stellen geschaffen werden (durch private Hand)

    Gegenwärtige Eigentümer:

    + Firma gerettet. Es besteht sogar die Möglichkeit einer Ausweitung des Engagements.
    + Ihre Anteile sind etwas wert. Im Konkursfall wäre ein Totalverlust möglich, im Fall eines Nachlasses und Verkauf an eine Privatfirma ein sehr grosser Wertverlust.

    Einziger Wermutstropfen: Cablecom müsste man mittelfristig aufteilen in einen reinen Infrastrukturbetrieb in Öffentlicher Hand und eine rein private Firma, welche Dienstleistungen dafür anbietet.

    Der genannte Verkaufspreis ist vielleicht etwas hoch angesetzt, aber der definitive Preis wird sowieso erst in den Verhandlungen ermittelt. Wird sich auf einem vernünftigen Niveau in der Mitte einpendeln.

    Ich frage mich, weshalb nicht schon früher jemand auf diese tolle Idee gekommen ist. Eigentlich so naheliegend!

    Falls der Verdacht aufgekommen sein sollte: Ich habe nichts mit der Cablecom oder der Telekombranche zu tun, ausser dass ich ein mässig zufriedener Cablecom-Kunde bin.
    Re:Genialer Vorschlag!! :-) (Score:1)
    Von sugus am Tuesday 19. November, 19:12 MEW (#2)
    (User #1095 Info)
    "Ich frage mich, weshalb nicht schon früher jemand auf diese tolle Idee gekommen ist. Eigentlich so naheliegend!"

    weil die städte bei der grundversorgung wohl weniger ans internet als an das kabel-tv denken ? in den städten wohnen viele tv-junkies und die wollen kabel tv, weil sie sonst auf tv-stateliten umsteigen und die verunstalten ja anscheinend das stadtbild. zumal bei einem cablecom-konkurs die stadtnetze aus der konkursmasse herausgekauft werden könnten. dies wäre einiges günstiger statt die ganze cablecom zu kaufen und zusätzlich dann noch die tv-/internetinfrastruktur für die vorortsgemeinden durch städtische steuergelder umzurüsten oder aufzubauen.

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