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Veröffentlicht durch xilef am Donnerstag 08. August, 17:48
Aus der Spam-Pranger Abteilung
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simon schreibt "Vor kurzem noch gut versteckt findet sich dieser Artikel der futurzone nun schon auf der Hauptseite.
Amerikanische Bürger gehen offensichtlich neue Wege, um Spammern einen Schlussstrich zu ziehen. Auf einigen Seiten werden namentlich Spammer aufgeführt, "Auf manchen sind sogar Bilder sowie genaue Wohnadressen und Telefonnummern angegeben.".
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Weiter schreibt simon: Sehr interessant finde ich die Verdienstmöglichkeiten von professionellen Spammern, früher lagen diese bei 10.000 USD pro Tag, mittlerweile sorgen Spammblocker für einen erheblichen Mehraufwand und somit weniger Einnahmen. Laut Spamhaus.org sind fuer 90 Prozent des Spam lediglich ein paar Dutzend Spammer verantwortlich."
Auf diese Weise können sich betroffene wenigstens direkt bei den Spammern melden (so sie den richtigen finden) und sich beschweren. Ob so letztendlich wirklich etwas gegen Spam unternommen wird, bleibt offen.
Übrigens gibt es bei Spamhaus auch ein ROKSO (Register Of Known Spam Operations), in dem Spammer eingetragen sind, die mindestens 3 mal von ISPs rausgeworfen wurden. Bekannte Schweizer Spammer sind anscheinend noch nicht aufgeführt...
Gibt es im deutschsprachigen Raum ähnliche Seiten?
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Leider kann ich das Pranger-System nicht befürworten...
Der Knochen
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Selbstjustiz - genau das ist es.
Und nicht ohne Grund ist Selbstjustiz strafbar. Wo kämen wir hin, wenn jeder Verbrecher öffentlich bekannt wäre und sich nie ein neues Leben aufbauen könnte; das würde die Sache nur noch verschlimmern.
Und doch, bei Spam machen ja die Regierungen nun wirklich zuwenig!
Ich persöhnlich kann mich im Moment noch gut vor Spam schützen, indem ich zwei Email-Adressen habe: eine davon ist nirgends elektronisch eingetragen, und über die andere kann ich trotzdem mir mal das Anmelde-Passwort von Firmen mit zweifelhaften AGB's schicken lassen...
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moment. ich glaube, du schliesst von mir auf andere: nicht alle menschen sind friedlich. wenn man leuten diese adressen gibt, so werden sich von den vielen tausend leuten, die diese lesen, sicherlich ein paar finden, die wüste briefe schreiben, und ein paar wenige, die gar morddrohungen o.ä. verschicken... auch wenn es nur dabei bleibt, sind morddrohungen trotz allem nicht unbedingt etwas schönes.
andererseits geht es auch ums prinzip, wie schon geschrieben wurde: pranger im ursprünglichen sinn gibt es heute nicht umsonst nicht mehr... ihr seid alles kranke kinder --- www.zooomclan.org
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Das mit den Listen nach dem 11.09.2001 haben wir hier auf Symlink ja live miterlebt. Es muss noch nicht mal bewiesen sein und die Leute nehmen eine Ansammlung von ca. 500 E-Mail Adressen für bare Münze. --
Den Symlink-Autoren bei der Arbeit zuhören? MP3 hier
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Da stimme ich dir vollkommen zu.
Statt die Öffentlichkeit indirekt zur Selbstjustiz aufzurufen, wäre eine klare Gesetzgebung einiges angebrachter. Denn die Bestrafung ist die Aufgabe der Justiz und soll nicht eine öffentliche Zirkus-Show, geschweige denn vom Volk ausgeführt sein.
my 2 cents, GruZZ --
You live and learn; or you don't live long.
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Passt ja irgendwie grad zum Thema:
Der Provider bei dem ich meine Mails 'mache' hat zum 01.08. seinen SMTP-Server auf SMTP mit Authentifizierung umgestellt (naja geht immernoch ohne...) Der begründet das mit besserem Schutz gegen Spam-Missbrauch und generell halt das Fälschen von Mailadressen. http://service.schlund.de/service/auth.html
Jetzt versteh ich nicht allzuviel von der Arbeit eines ISP, weiss nur dass da gerne mal Mailserver blockiert werden wenn da zu viel Spam von ausgeht... Bringt SMTP-AUTH da wirklich Vorteile ? Wieso soll das sicherer sein als das bisher verwendete SMTP-after-POP3 ?
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