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Ja, so sehe ich das auch. Die Frage ist aber IMHO, wieso die IT-Spezialisten dann bei solchen Firmen anheuern? Die meisten der Befragten sollten doch wohl noch während des Hypes eingestellt worden sein und damit praktisch freie Auswahl gehabt haben.
Ich hab' mir mein Arbeitgeber u.a. danach ausgesucht, ob er OSS einsetzt und unterstützt, mit wieviel Windoof ich in Berührung komme, wie vielfältig die Arbeit ist und ob es eine Kleiderordung gibt. (Ich besitze keinen Anzug, kein Hemd (ok, Pfadi-Tracht ausgenommen :-) und keine Krawatte. Und dabei soll es auch bleiben.) Dazu waren mir flexible Arbeitszeiten wichtig ein angenehmes Arbeitsklima wichtig, ein unzensierter Zugang zum Internet eingeschlossen.
Worauf ich beim Suchen weniger geachtet, aber trotzdem erwischt habe (Glück oder eine Folgerung aus den Kritierien? :-), waren kompetente Chefs, viel Spaß bei der Arbeit, viele neue und interessante Dinge kennenlernen, an OSS mitentwickeln und andere OSS-Communities kennenlernen als die, die ich schon kannte. Dazu habe ich 38,5h/Woche und 30 Tage Urlaub. Hat auch nicht jeder. (Wobei ich bei den ganzen Annehmlichkeiten kein Problem habe, auch mal mehr zu arbeiten...)
Das einzige, was ich in Kauf nehmen mußte, war, daß bei der Auswahl der Linux-Distribution für meinen Arbeitsplatz wenig Auswahl hatte: Hier gibt es historisch bedingt und aus Homogenitätsgründen nur SuSI. Aber im Vergleich zu den restlichen Annehmlichkeiten ist das Pipifax. Und in der Zwischenzeit weiß ich auch, wo ich der SuSI auf die Finger hauen muß, wenn sie mal wieder nicht das macht, was ich will. (Zuhause habbich nur Debian... :-)
Aber auf der anderen Seite sehe ich selbst bei meinen ehem. Studienkollegen, daß an der Aussage "In der IT-Branche verlassen die Arbeitnehmer ihren ersten Arbeitgeber im Schnitt nach 2 Jahren." wirklich was dran ist: Ich kenne leider recht viele Leute, die nach einem halben bis 3 Jahren woanders hin sind. Die Gründe dafür sind aber recht vielfätig, aber meistens hat es ihnen beim zweiten Arbeitgeber dann auch gefallen.
Daraus könnte man schließen, daß trotz der ganzen Job-Messen die meisten IT-Absolventen zuwenig Vorstellung haben, was sie wirklich wollen und/oder zuwenig (relevante) Informationen über potientielle Arbeitgeber bekommen. Und zugegebenermaßen habe ich keinen der für mich interessant gewesenen potentiellen Arbeitgeber auf solch einer Messe angetroffen (obwohl ich selbst schon mehrmals an der Organisation solcher Messen beteiligt war), es waren eher Vitamin B[eziehungen] und OSS-Communities, die mich zu interessanten Arbeitgebern geführt haben.
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Einer der Gnutella-Klone heißt Gnutoka, und ich frag mich, wann Gnusspli rauskommt...
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