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Mandrake nicht dabei bei UnitedLinux
Veröffentlicht durch maol am Mittwoch 03. Juli, 11:43
Aus der Aber-Hallo Abteilung
Wirtschaft Wie Open for Business berichtet, wird Mandrake nicht UnitedLinux beitreten. Man sehe keine Vorteile für sich, heisst es. Siehe auch die Stellungsnahme von Mandrake selbst. Das kommt nicht überraschend wenn man bedenkt, dass Mandrake aus der Community entstanden ist, und immer noch davon lebt.

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    Worum es bei UnitedLinux geht (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. July, 16:14 MES (#1)
    Gute Standards für Linux gibt es schon lange:

    Free Standards Group
    Linux Standard Base (LSB)
    Filesystem Hierarchy Standard (FHS)

    Bei UnitedLinux geht es um die Bemühungen der angeschlossenen Distributoren, diese Standards umzusetzen. UnitedLinux, als eine Mischung aus horizontaler Integration und Outsourcing, ist die logische Konsequenz der Standardisierungsbemühungen. Mehrere Firmen, die etwas sehr Ähnliches verkaufen, lassen die gemeinsamen Bestandteile ihrer Produkte ausgelagert und standardkompatibel fertigen.

    Der offensichtliche Vorteil dabei ist der gleiche wie beim erfolgreichen Open Source Entwicklungsmodell: Wiederverwendung spart Aufwand und Kosten. Trotzdem bleiben den Distributoren Differenzierungsmöglichkeiten erhalten (Fähigkeiten der Hardwareerkennung, Desktop-Versionen, Service-Verträge, Support, Lokalisierung, ...), welche die Standards aber nicht beeinträchtigen. Die effizientere Fertigung gepaart mit der Vereinheitlichung der "Basis" hilft, Red Hat's Marktdominanz vor allem auf dem Servermarkt Paroli zu bieten (wo Kosteneffizienz, hoher Marktanteil und "Standards" wichtig sind). Leider ist ein hoher Marktanteil zur Durchsetzung von Standards unverzichtbar (RH dominiert den Linux Servermarkt, obwohl sich SuSE besser an Standards hält), da wer einen hohen Marktanteil besitzt, dem Markt seine eigenen "Standards" diktieren kann (siehe M$).

    Dass MDK bei UnitedLinux nicht mitmacht, ist klar. MDK basiert auf RH und bedient fast ausschliesslich den Heimbenutzer, spielt also im geschäftlichen Servermarkt eine untergeordnete Rolle.

    Meine Meinung: Ich finde es ist eine moralische und geschäftlich sinnvolle Verpflichtung aller Linux Distributoren, die bereits existierenden Standards einzuhalten, unabhängig vom Markt (Server/Desktop), von horizontalen Kooperationen (UnitedLinux) und Marktanteilen (Red Hat).
    Das "Problem" Red Hat und der Vorstoss von UnitedLinux öffnen hier vielleicht Augen. Der eigentliche Feind von allen Linux-Distributoren und offenen Standards sitzt nämlich in Redmond.
    Re:Worum es bei UnitedLinux geht (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. July, 17:33 MES (#2)
    Seit wann hält sich SuSE an die Standards?!
    Re:Worum es bei UnitedLinux geht (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 04. July, 06:54 MES (#3)
    Seit's United Linux gibt
    Re:Worum es bei UnitedLinux geht (Score:2)
    Von P2501 am Thursday 04. July, 10:16 MES (#4)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Entgegen der landläufigen Meinung halten sich die neueren SuSE-Distributionen sehr weitgehend an die Standards. Den klassischen SuSE Stilbruch, die init-Skripte in '/sbin/init.d', gibt es in der neusten Version AFAIK auch nicht mehr.


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