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Egal ob M$, Mac oder Linux. Die Zukunft gehört den Webbasierten Oberflächen. Bei Gewissen Anwendungen macht das keinen Sinn (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikbearbeitung), bei den meisten Datenbankgestützten Anwendungen jedoch schon. ERP, CMS etc. sind perfekte Beispiele dafür.
Vorteil: Plattformunabhängig (sofern man nicht VB Script verwendet)
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"MS klar im Vorteil?" Sorry, entweder willst Du hier 'n Flamefest anzetteln, oder hast keine Ahnung wie beschissen es ist für Windows zu entwickeln: Die Bibliotheken sind z.B. nur scheinbar kompatibel. Heisen zwar alle z.B. "MFC42.DLL" oder "MFC60.DLL", suggerieren also als MFC 4.2 oder MFC 6.0 zu enthalten, nur gibt's mindestens zwei Million ;-) Versionen der MFC42.DLL und wenigstens drei Millionen der MFC60.DLL. Alle nur teilweise kompatibel. Frei nach Murphy findet sich auf dem Zielsystem eine Version, die wichtige Funktionen vermissen läßt, oder falsch/anders implementiert. Was ist die Reaktion darauf: Man nutzt die von MS eingeräumte Erlaubnis als Entwickler die "eigene" Kopie der Runtime-Bibliotheken weiterzugeben. Sprich: Defakto linkt man seine Programme statisch... Na toll. Wenn man jetzt hinzunimmt, daß die MFC absolut beschissen, Low-Tech von anno-dazumal darstellt und Delphi genauso bugverseucht wie komfortabel ist... Super...
So, und jetzt genug des MS-Bashings und noch etwas konstruktive Informationen: Jeder der Problem hat sich eine aktuelle GNOME-Distro zusammenzubauen, soll doch einfach mal bei Ximian vorbeischauen, sich den grandiosen Red-Carpet-Installer saugen oder Garnome 'ne Chance geben. Wer's absolut Cut'n-Edge braucht saugt sich aus dem Gnome-CVS die Vicious Build Scripts. <seitenhieb target="kde-crew">Tja, GNOME hat halt funktionierende Installer.</seitenhieb>
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. July, 17:24 MES (#5)
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Deine Einschätzung der Entwicklung auf Window$ teile ich (ohne die exakten Zahlen zu bekräftigen ;-). Jedoch achtet Kleinweich schon mehr auf Rückwärtskompatibilität, schleppt dafür viele Altlasten mit sich.
Apropos Installer: KDE hat ganz bewusst keinen eigenen Installer wie Ximian/Gnome, denn gute Installers zu haben ist die Aufgabe der Distributionen und nicht die der Pakete. Debian und Gentoo haben beispielsweise ausgezeichnete Installers. Wo kämen wir denn hin, wenn jedes Softwarepaket einen eigenen Installer mitbringen würde? Das würde die Idee hinter Installers unterwandern.
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. July, 17:58 MES (#6)
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im Vergleich mit Gnome 2.
Ich habe Gnome 2 kürzlich ausprobiert und benutze KDE 3 schon seit längerem. Gnome 2 sieht m.E. im Vergleich zu KDE 3 schlechter aus (standardmässig braun-dunkelgrau), ist ebenfalls nicht rückwärtskompatibel(*), bringt für den Benutzer kaum Neues, ist langsam und ist in C (statt C++) programmiert. Ich schätze, Gnome 2 hat im Vergleich mit KDE 3 kaum eine Chance.
Wenn man sich umschaut wird das bestätigt durch die Wahl der Distributoren. Praktisch alle eher im Desktopbereich verwendeten Distributionen setzen standardmässig seit jeher auf KDE (Conectiva, SUSE, Mandrake, ...). Nur Red Hat (Serverdistribution) hat standardmässig Gnome. Debian empfiehlt keinen Standarddesktop.
(*) Die Rückwärtskompatiblität fehlt bei beiden nicht wirklich. Man darf einfach die alten Bibliotheken nicht löschen, wenn man noch alte Programme benutzen will. Also das Übliche.
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