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Wireless Kassensysteme übertragen Kreditkartendaten unverschlüsselt
Veröffentlicht durch maol am Donnerstag 02. Mai, 13:32
Aus der dumm-dümmer-am-dümmsten Abteilung
Security Auf Vuln-Dev tobt zur Zeit eine Debatte wegen einer Mail, wo jemand anonym mitteilt, dass die Elektro-Kette Best Buy ihre Kassa-Terminals mit WiFi an den Zentralrechner angeschlossen hat, und auch andere Ladenketten z.T. sogar Kreditkartendaten unverschlüsselt übertragen. Das Thema wird zum Glück auch von Massenmedien wie MSNBC aufgegriffen.

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  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    Wireless Kassen (Score:1)
    Von Obri (nixda) am Thursday 02. May, 17:33 MES (#1)
    (User #466 Info)
    Ja sowas habe ich auch schon gesehen, da war bei einer grossen schweizer Ladenkette eine Kasse vor dem Haus über Wireless angebunden, das ding hatte auch nen Kartenterminal dran, ich weis aber nicht wo das Ding angeschlossen war, in der Schweiz sind die Terminals normalereweise an einer ISDN Leitung.
    --
    Bahnübergänge sind die härtesten Drogen der Welt.
    Ein Zug und du bist weg!
    immer wieder verblüfft. (Score:0)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 02. May, 17:58 MES (#2)
    bin immer weider verblüfft wie leichtsinnig systeme entwickelt werden die sensible daten übertragen und die nicht oder schlecht verschlüsselt sind. so nach dem motto: "bei uns wird sicher niemand etwas ausprobieren zu sniffen".. naju. wer nicht mit plastik-geld bezahlt ist bald im vorteil :o) und man darf sich mal wieder freuen auf schöne herausforderungen ;-D
    und da regt sich noch jemand auf? (Score:2)
    Von chix am Thursday 02. May, 19:30 MES (#3)
    (User #516 Info) http://www.os-lug.ch
    wo liegt denn der unterschied, wenn kreditkartendaten ohne verschlüsselung übers internet übertragen werden und dieser geschichte?
    kreditkarten sind doch gerade als versicherung gedacht; wenn sie von dritten missbraucht wird, zahlt die gesellschaft, nicht der besitzer.
    Re:und da regt sich noch jemand auf? (Score:1)
    Von P2501 am Friday 03. May, 09:11 MES (#4)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Jeder Internet-Laden, der nur ein bisschen Wert auf Kundenbeziehungen legt, verwendet SSL um die Daten verschlüsselt zu übertragen. Kritischer ist da eher die Frage der Aufbewahrung.


    Re:und da regt sich noch jemand auf? (Score:1)
    Von xnet am Friday 03. May, 09:37 MES (#5)
    (User #322 Info)
    sicher ist es kein Unterschied ob die Daten übers Internet unverschlüsselt übertragen werden oder per Funknetz. Leider ist es aber so, dass die vielen Kreditkartennummer die durch die unverschlüsselt Übertragung kopiert wurden, auch bei anderen Shops (mit oder ohne SSL) verwendet werden, diese Firmen dann die Ware ausliefern, anschließend der rechtmässige Besitzer moniert und der Lieferant hat den Schaden. Die Kredikartengesellschaften halten sich raus und buchen nur zurück. Wenn nicht endlich eine gültiges und geprüftes Zahlungsmittel fürs Internet gefunden wird und sich die Kreditkartengesellschaften mal was einfallen lassen, werden immer mehr Shops keine Kreditkarten mehr annehmen.
    Re:und da regt sich noch jemand auf? (Score:2, Interessant)
    Von P2501 am Friday 03. May, 11:27 MES (#6)
    (User #31 Info) http://www.p2501.ch/

    Viele Shops lösen dieses Problem heute, indem sie vor der ersten Lieferung eine Kopie der letzten Kreditkartenabrechnung per Briefpost verlangen (nur der Briefkopf, nicht die Abrechnungsdetails!). Damit können sie prüfen, ob die Zahlungsadresse wirklich zu dieser Kreditkartennummer passt. Ist natürlich auch kein absoluter Schutz, aber besser als nichts.

    Ein sicheres System gab es mal. Nannte sich SET. Rein technisch gesehen eine interessante Sache. Man brauchte ein Konto bei einem "vertrauenswürdigen Dritten" über den dann alle Geschäfte mittels temporären Zertifikaten abgesichert laufen. Viel sicherer, als im (RealLife-)Geschäft mit Kreditkarte zu zahlen. Aber leider auch viel zu kompliziert. Darum hat es sich nie durchgesetzt.


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