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Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. April, 09:38 MES (#2)
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Wie bereits dort geschrieben, wenn die Luecke bekannt ist, und der Bug anscheinend sogar auf der eigenen Seite bereits diskutiert wurde, ist ein geglueckter Hackversuch nur das Resultat der Inkompetenz der Betreiber.
Da koennen sie "Polizei einschalten", soviel sie moechten.
Peinlich...
Bjoern (jaja, ich bau mir ja nen Account zum posten :) )
B.Krueger@rz.uni-frankfurt.de
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Es ist schon ein Krampf mit diesen zumeist Skript-Kiddies. Welche einfache "Freeware"-Anbieter, egal of Software oder Web-Angebote will schon stundenlang sein System absichern, nur weil irgendwelche Deppen zeigen wollen, wie toll sie sind.
Ich für meinen Teil hätte auch nach einem solchen Hacker am liebsten das System abgeschaltet und kurzerhand meine Open-Source-Software eingestellt - da diese Kidds aber nur fertige Toolkits nutzen, läßt sich auch oft ein einfaches Gegenmittel finden - diese Rootkits sind nämlich doch oft freundlicher und backuppen die altern Daten - was natürlich keiner diese Kidds weiß, die wissen doch gar nicht, was da passiert.
Aber wie auch immer, solche Hacker schaden einer freien Software/Angebote/Web-Seiten/usw Gemeinde, weil sie unnötig Resourcen binden bzw. Leute frustriert zur Aufgabe zwingen.
Aber das ist denen gar nicht bewußt, sonst würden sie so einen Kinderkrams mit irgendwelchen "uninteressanten" Systemen hacken (es ist keine Weltfirma, die schließlich massiv Gelder in Sicherheit pumpt und dann doch nix hinbekommt).
--
$ cd /dos/c/MICROSO~1
$ rm -rf *
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Wegen der gleichen Mentalität hätte ich mir schon einige Male beinahe in die Hose machen müssen, weil mindestens 50% der öffentlichen Toiletten, die ich kenne, abgeschlossen oder kaputtgeschlagen sind.
Toiletten (u.ä.) lassen sich nur noch betreiben, wenn entweder die Umgebung sehr belebt ist oder Bewachungspersonal bezahlt werden kann. Bei Dorfbahnhöfen oder kleinen Parks ist das nicht gegeben --> die Toiletten sind entweder kaputt oder zu. Sinngemäss gilt das auch für Websites und, in manchen Gegenden, sogar für Menschen.
Grüsse vom Knochen
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Nah, das hinkt aber etwas! Gerade belebte Web-Seiten werden doch eher gehackt.
Aber wie auch immer, die Täter wird es wohl nie wirklich treffen, weil sie solche Dienste (Webseiten/Toiletten/...) in der Form nicht brauchen - glauben sie jedenfalls. Und deshalb werden sie auch keinen Zusammenhang sehen, wenn sie doch irgendwie mal betroffen sind. --
$ cd /dos/c/MICROSO~1
$ rm -rf *
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Nah, das hinkt aber etwas! Gerade belebte Web-Seiten werden doch eher gehackt.
Viele Vandalen würde vermutlich auch am liebsten die Toiletten des HB Zürich zerstören, weil sie dort einen grossen Effekt erzielen. Aber das Risiko ist dort hoch, weil jeder sehen kann, was sie zu tun im Begriffe sind und sie vor vollendeter Tat aufhalten kann. Bei einer Website ist das Problem, dass nur authorisierte Personen das Verhalten der Besucher beobachten können. Dass ein normaler Passant zufällig mitkriegt, dass einer seiner Mitmenschen gerade versucht, ein Schloss aufzuhebeln, ist technisch (fast) nicht möglich.
Der Knochen
PS: Natürlich greifen Vandalen nur Dinge an, die ihnen selbst nichts sagen. Die würden doch nie wissentlich riskieren, ihre eigene Bequemlichkeit in irgend einer Weise zu beeinträchtigen!
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wie tragisch. in der eigenen metapher ersoffen.
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Ich war da vielleicht etwas sprunghaft und es ist auch normal, dass jeder Vergleich etwas hinkt, aber Deinen beissenden Hohn akzeptiere ich so nicht. Es ist doch so, dass eine belebte Website nicht in der gleichen Weise belebt ist, wie ein belebter Platz. Auf einem Platz sind die Personen gleichzeitig anwesend und grundsätzlich jederzeit in der Lage, jede andere Person auf diesem Platz zu beobachten und auch festzuhalten. Auf einer Website kann niemand der Besucher sehen, was der andere tut, bis dieser andere es getan hat und das Resultat für alle sichtbar macht.
Du siehst mich nicht diesen Beitrag tippen, obwohl Du Symlink gerade geöffnet hast. Du könntest auch nicht sehen, wenn ich ein Script-Kiddie-Cracker-Tool starten würde und die Adresse "symlink.ch" eingäbe. Hingegen würden die Angestellten von McClean mich sehr wohl sehen, wenn ich dort mit einem Vorschlaghammer einmarschierte - lange bevor ich irgend etwas kaputt mache.
Der "real-world"-Vandale hat in jedem Passanten ein potentielles Hindernis; der Cracker kämpft ausschliesslich gegen den Server bzw., evtl., den Admin dahinter. Keiner der Website-Benutzer kann ihn ernsthaft behindern. So gesehen gibt es "belebte" Websites nicht - allenfalls Chatrooms, aber selbst dort werden fast immer nur Resultate angezeigt und nicht die Prozesse, die zu diesen Resultaten führen (das Tippen z.B).
Was aber bei beiden Sorten von Vandalismus identisch ist sind die niederen Beweggründe.
Der Knochen
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nur mal angenommen die öffentliche toilette wäre wenn schon nicht überwacht, so doch mit einem selbstschutz versehen, der jedem angreifer begreiflich machen kann, dass etwaiger vandalismus unweigerlich zu einer dicken ladung brauner sauce auf dem revers führt, so auch nur der versuch unternommen wird, die funktionalität und damit das angebot an unbescholtene bürger wie du einer zu sein scheinst sich zu erleichtern unmöglich zu machen, dann wäre zumindest das problem am zürcher hauptbahnhof gelöst, der sachverhalt aber ohne die verwendung einer metapher viel einfacher und mit weniger worten beleuchtbar gewesen. wenn humor das salz in der suppe des lebens ist, dann handelt es sich nicht um knochenbrühe
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Eigentlich ging es ja um Vandalismus im allgemeinen und nicht um Toiletten im besonderen. Ich wollte eigentlich nie Toiletten direkt mit Internetseiten vergleichen (das *kann* ja auch nicht gutgehen ;-) Der Vergleich wurde mir sozusagen untergeschoben und ich habe mich auf eine Diskussion darüber eingelassen. Dass die etwas weitschweifig ausfiel ist bei mir nicht weiter ungewöhnlich ;-)
Grüsse vom Knochen
PS: A propos Knochenbrühe: In Suppen dieser Art ist mein Vater Experte - und er hat sie (Gott sei Dank) nie *ohne* Salz gekocht ;o)
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Jetzt führe ich schon Selbstgespräche... naja, mir ist gerade aufgefallen, dass dieses Wort "Sinngemäss", welches ich im Satz, der die Ursache dieses Übels ist, benutzt habe, wohl falsch verstanden wurde. Es war relativ locker gemeint (also kein 1:1-Vergleich, sonder "so ähnlich").
Grüsse vom Knochen
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waren auch andere pages betroffen?
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Von Anonymer Feigling am Wednesday 03. April, 15:51 MES (#11)
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nein, dieses mal hats wirklich uns erwischt (via PHP Nuke root exploit)
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