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Jordan Hubbard über Ports
Veröffentlicht durch Ventilator am Mittwoch 27. Februar, 18:17
Aus der Dämonische-Softwaren Abteilung
BSD thomas schreibt "Auf MacGIMP.org ist ein E-Mail vom FreeBSD-Entwickler und Apple-Angestellten Jordan Hubbard erschienen, das er an die Darwin-Devoloper-Mailinglist sandte. Darin erläutert er das Ports-System der *BSD-Devirate und gibt einige Anregungen, wie ein 2nd-Generation-Ports-System aussehen könnte."

"
  • 1. Die Beschreibung die im Moment in einem Makefile ist, wie der Portname, Version, Abhängigkeiten, etc. soll in Zukunft in einem XML-File untergebracht werden.
  • 2. Makefiles sollten nicht mehr zwingender Bestandteil des Ports sein. Ein neues Tool sollte die Aufgaben von make übernehmen, wobei es weiterhin möglich wäre, dass make im Hintergrund zum Einsatz kommt.
  • 3. Um einen schnellen Abhängigkeitscheck und eine schnelle Suche zu ermöglichen, sollte das Portsverzeichnis als eine Art Datenbank implementiert werden.
  • 4. Die Paket-Metadaten und Regeln zum generieren von Paketen sollten so abstrakt sein, dass es wenigstens hypothetisch möglich ist aus den gleichen Quellen RPMs, .debs, BSD Packages und Apple BOMs zu erstellen.
  • 5. Das 2nd-Generation-Ports-System soll so implementiert werden, damit beliebige Frontends dazu erstellt werden können.
  • Was haltet ihr von Hubbards Vorschlag? Gäbe es noch etwas zu ergänzen?"

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  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    klingt gut! (Score:1)
    Von cipher am Wednesday 27. February, 22:47 MES (#1)
    (User #821 Info)

    Das würde das FreeBSD Ports-System noch weiter von der Konkurrenz abheben! Oder gibt es heute etwa schon etwas das besser/praktischer ist?

    *keinen packaging system krieg auslösen will*

    Vor allem die Idee mit den systemübergreifenden abstrakten Metadaten und Regeln gefällt mir. Damit wird das System leichter auf andere Systeme portierbar und man kann es dann auch mal auf Debian und co. benutzen.

    Das mit der Datenbank find ich hingegen nicht unbedingt nötig. Ich finde die momentane Struktur recht praktisch, wenn man in der console ist.


    dpkg + buildd (Score:1)
    Von greybeard am Wednesday 27. February, 23:00 MES (#2)
    (User #412 Info)
    Jordan sollte sich mal ernsthaft Debian's dpkg und die Build-Daemon-Architektur anschauen (das haette er schon 1994 machen koennen).
    Nicht innovativ (Score:1)
    Von h2o am Thursday 28. February, 02:32 MES (#3)
    (User #487 Info) http://www.numlock.ch
    Jordan Hubbard's Vorschläge sind nicht gerade innovativ, sondern naheliegend (aber keineswegs zwingend).

    Wenn schon Konzeptarbeit geleistet wird (bei der Umsetzung happert es leider oft), dann sollte man besser mal ein gutes Sicherheitskonzept für Ports-Systeme ausarbeiten, das über reine MD5-Hashvergleiche hinausgeht und bei den Build-Scripts selbst anfängt (Signing, Sandboxing etc.). Potentiell hohe Sicherheit (da man die Sources wirklich kennt, aus denen die Binaries kompiliert werden) ist nämlich die "Kernkompetenz" eines Ports-Systems und gleichzeitig eine zunehmend wichtigere Eigenschaft eines Software-Distributionssystems.

    PS. Schaut euch mal Gentoo's Portage System an, es bietet bereits einige fortgeschrittene Features.

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