|
Im Gegensatz zu Miguel De Icazas Ansatz .NET auf Linux zu Portieren (und GNOME damit zu verheiraten), wird hier der umgekehrte Weg ermöglicht. Anwendungen, und gemeint sind hier insbesondere solche, die Verteilt im Netz kommunizieren sollen, werden aus dem .NET P-Code in Java P-Code umgewandelt. Dann weden "nurnoch" einige Javaklassen zur Verfügung gestellt die die CLI Dienste auf die Javaumgebung abbilden. Und aus. Aus Programmierersicht ist der Vorgang recht simpel - einfach aus Visual Studio heraus den Konverter starten, und fertig ist die Javaapp.
Die Idee klingt bestechend. Anstelle .NET nach Überall hin zu portieren, was MS selbst nicht macht, und daher wahrscheinlich bestenfalls noch für Linux passieren wird, Javaprogramme zu erzeugen, die dann die Javaumgebungen verwenden, welche für fast jedes aktuelle OS jetzt schon verfügbar sind. Nebenbei operieren die dann entstehenden Anwendungen mindestens mal auf dem gleiden Sicherheitsniveau wie sonstige Javaanwendungen - man muss also nicht jedes Problem zweimal lösen.
Wenn MS meint mit .NET Java (und der Platformunabhaengigkeit, und darum geht es) das Wasser abgraben zu können, dann könnte sich iNET als der Bummerang erweisen !
|