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Verkauft der Computerexpress Computer?
Veröffentlicht durch maol am Donnerstag 20. Dezember, 05:39
Aus der oder-so Abteilung
Wirtschaft jheiniger schreibt "Computerexpress scheint sich mit korrektem Umgang mit Newslettern schwer zu tun. Wenn eine Mailadresse erfasst ist, ist es nicht einfach, die wieder aus der Datenbank raus zu kriegen. Ich habe es nach vielen "Wochennewslettern" probiert und musste feststellen, dass es sehr viele Reklamationen braucht, bis man ans Ziel gelangt."

"Begonnen hat es mit einem Unsubscribeversuch auf der Website von Computerexpress. Zwei tolle HTML-Mails später versuchte ich es, wie auf der Website beschrieben per Mail an den Listenmaintainer. Keine Antwort. Ein Paar Wochen darauf begann ich freundliche Mails an die Hauptadresse zu schreiben. Totenstille.

Agressivere Mails folgten, bis ich zur Hammermethode griff: Ich schrieb (SPAMMTE) an sämtliche Mailadressen von der Website und verlangte höflich, mit einer Frist von 2 Tagen und unter Androhung des Rechtsweges, Auskunft über sämtliche Daten die über mich gespeichert sind. Und siehe da, Computerexpress erhebt sich vom Sessel und meldet sich zu Wort. Man teilte mir mit, dass ich meine Adresse selber eingetragen hätte (natürlich, wer sonst?) und dass dies somit gewünschte Werbung und nicht SPAM darstellt. Es seien von mir keine Daten gespeichert ausser die Emailadresse (dies kann aber kaum stimmen, da ich vor ca. 2 Jahren ein RAM-Modul bestellt habe, daher wohl auch die Newsletters) Ausserdem hätte ich mich jederzeit Online abmelden können! Dieses Tool ist sehr einfach zu bedienen.

Anscheindend funktioniert dieses Wundervolle Tool nicht wirklich. Ich teilte dies der netten Person (Die Mails mit Namen zu zeichnen scheint nicht En Vogue zu sein) auch mit und gab zu bedenken, dass es kaum Kundenfreundlich sei, nur auf Drohungen zu antworten und andere Mails zu ignorieren. Der Hammer folgte ein paar Minuten später: Man teilte mir mit, meine Nachricht sei nicht beantwortet worden, weil ich gedroht hätte, sondern um mir aufzuzeigen, dass ich mich selber eingetragen habe. Ich habe mir dann einen weiteren Kommentar verkniffen. Scheinbar antworten sie sonst tatsächlich _gar_ nicht :-P.

Ich finde es toll, dass die andern Leute immer besser wissen, was man getan hat und was nicht, als man dies selber beurteilen kann. Anscheindend herrscht auch die Regelung, Reklamationen nicht, oder nur mit unhaltbaren Anschuldigungen, und mit unhöflicher Umgangssprache zu beantworten. Ich weiss jetzt, wo ich meine Hardware sicher _nicht_ kaufe!"

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    Auskunftsrecht einfordern (Score:3, Informativ)
    Von pfr am Thursday 20. December, 08:17 MET (#1)
    (User #4 Info) http://www.math.ethz.ch/~pfrauenf/
    Ich schrieb (SPAMMTE) an sämtliche Mailadressen von der Website und verlangte höflich, mit einer Frist von 2 Tagen und unter Androhung des Rechtsweges, Auskunft über sämtliche Daten die über mich gespeichert sind.

    Ich würde in einem solchen Fall nicht drohen (die Leute da dachten sicherlich an einen pubertierenden Schnösel, der nicht mehr wusste, wo er sich überall eingetragen hatte), sondern ganz sachlich bleiben. Dazu gehört auch, dass du die richtigen Fristen verlangst.

    In der Schweiz ist das Einfordern des Auskunftsrechts wirklich ziemlich einfach, der Datenschutzbeauftragte des Bundes hat sogar einen Leitfaden dazu veröffentlicht.

    Dass es manchmal nötig ist, an alle verfügbaren Email-Adressen zu schreiben, habe ich selber schon festgestellt (Cablecom). Einmal hat sogar nur ein Email an den Postmaster genützt (Crédit Suisse).
    --
    Kühe geben keine Milch, die Bauern nehmen sie ihnen weg!

    sneakemail.com (Score:3, Informativ)
    Von Cygnus am Thursday 20. December, 11:32 MET (#2)
    (User #375 Info)
    Ich verwende seit einiger Zeit http://sneakemail.com/ und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

    Für Unwissende: Grundsätzlich lässt sich damit Mail umlenken; soweit nichts Neues. Allerdings lassen sich dazu in sekundenschnelle (über Popup-Fensterchen) automatisch neue anonyme Mailadressen generieren. Es ist eine unbeschränkte Anzahl solcher Adressen (inkl. Bemerkung, z.B. "Computerexpress Newsletter") generieren, also für jede Verwendung eine separate.

    Solltest Du wirklich mal gespammt werden, siehst Du genau, wer Deine Adresse verkauft hat und kannst denen dann sagen, was Du von Ihnen hältst und warum Du mit ihnen kein Geschäfte machen wirst. :) In Deinem Fall, wo man Dich nur mehr schwer unsubscriben liess, hättest Du dann einfach jene Sneakmail-Adresse gelöscht, und die Sache wäre für Dich erledigt gewesen.

    Einige schöne weitere Features. Selber ausprobieren!

    Gruss
    Cygnus
    --
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    Re:sneakemail.com (Score:1, Interessant)
    Von Anonymer Feigling am Thursday 20. December, 14:35 MET (#3)
    Aha. Das habe ich bis jetzt über selbst erfundene Namen auf einem meiner virtuellen Server gemacht und den halt so eingestellt, dass er nicht bekannte Benutzernamen auf einem Account sammelt. Eine Anmeldung bei Amazon geschähe z.B. mit "amazon-orders@...". Im extremen Spam-Falle könnte man dann ein Alias auf der entsprechenden Adresse machen, das in den Mülleimer geht oder evtl. ein Account mit extrem kleinem Speicherplatz, das in Kürze volläuft und Bounces verursacht.

    Allerdings habe ich noch einen Gratis-Dienst für diejenigen Dinge, die garantiert Spam bringen (Wettbewerbe, automatisches Eintragen in viele kleine Suchmaschinen etc.). Dort bin ich jetzt schon bei ca. 3 Spammings pro Tag.

    Grüsse vom Knochen (dem schon wieder die Cookies aus dem Browser gefallen sind - also wieder mal anonym ;)

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