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| Linux ist ja sooo schlecht. |
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Veröffentlicht durch Momo_102 am Sonntag 07. Oktober, 13:55
Aus der ich-will-nix-lernen Abteilung
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Bevor Ihr den Artikel lest, mahn ich Euch zur Besonnenheit. Ich bin gerade
über folgenen
Artikel
gestolpert. Der Schreibstil (44 mal kommt das Wort "fuck" vor.) spricht wohl
kaum für den Autor. Die Kommentare dazu sind absolut lesenswert. Zudem
lassen sich auch ein paar gute Schlüsse aus dem Artikel ziehen.
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Der Autor hat einige Fehler gemacht, die wohl jedem passieren können:
- Er benutzt eine Heft-CD. Diese CD's sind meist nur eine kleine Auswahl
der wirklichen Möglichkeiten. Wenn man sich ein Bild von Linux machen will,
sollte man schon eine komplette Distribution erwerben. Die kommen meist auch
mit einem Handbuch, welchem den Einstieg erleichtern soll.
- Man sollte sich zuvor immer die Hardware-Kompatibilität
abklären. Wenn Hardware gekauft wird, sollte man sich schliesslich auch
informieren ob diese vom Betriebsystem unterstützt wird.
- Er nutzt nicht die Informationen im Internet. Linux ist im Internet
geboren worden und so sind alle Informationen dazu auch im Netz verfügbar.
Aber, der Autor hat auch Unverzeiliches getan:
- Er will nichts lernen! Neue Betriebsysteme kommen meist mit neuen
Konzepten und so ist es unumgänglich diese zu lernen, ansonsten mach ein
Umstieg keinen Sinn.
- Sein Schreibstil ist (IMHO) schlecht und subjektiv.
- Die Kommunikation mit anderen ist schlecht und aggresiv. Dadurch werden
einige sich entschliessen ihm nicht zu helfen oder antworten im gleichen
Ton.
Was kann die Open-Source- bzw. Linux-Gemeinschaft daraus lernen:
- Wir sollten objektiv Informieren. Das heisst auch auf unzureichende
oder fehlende Funktionaltät hinweisen. Wir müssen das Produkt nicht
verkaufen, der Anwender soll sich dafür entscheiden. Keine Werbung für Vaproware machen um zu überzeugen.
- Wir sollten etwas unternehmen statt nur darüber zu reden. Verwendet
Eure Kraft um das Problem zu lösen und nicht es vom Tisch zu diskutieren.
- Verweist auch auf die verschiedenen Usergroups, Installevents und die
Informationen im Internet. Hier liegen unsere Stärken.
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Der Typ scheint einfach zu doof und ignorant zu sein. Naja, das gibts halt! Dazu passt die grosse Schnauze und die Ausdrucksweise hervorragend. --
auch die Zehe ist ein Laufwerk
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Der Artikel an sich ist zwar eine traurige Angelegenheit, kann aber (in Erinnerung an andere Beispiele) einigermaßen ad acta gelegt werden, nachdem die oben genannten Lehren (kein Vaporware usw.) gezogen sind. Kennen wir schon, reale Kritikpunkte wir ernst, der Rest den Ausguß runter.
Erschreckt hat mich dagegen die Stimmung in den Kommentaren: Ausnahmslos jeder, der einen - auch nur ansatzweise - linuxfreundlichen Beitrag geschrieben hat, wurde sofort niedergemacht, ohne daß auf seine Argumente auch nur ein bischen eingegangen wurde. Also, ich kenne ja Flamewars im Linux-Umfeld und harte Worte fallen auch auf slashdot des öfteren, aber die Existenz einer derart verbohrten Gruppe von Leuten hat mich ernsthaft schockiert.
Da möchte ich niemandem von im realen Leben begegnen...
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Vielleicht sind das ja gar keine OS-Jünger sondern so eine Art Hooligans, die einfach eine willkürlich ausgewählte Zielgruppe fertig machen. Das wäre einfach nur die rabiatere Form des Trolls.
Grüsse vom Knochen
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Das war nur ein Troll-Versuch. Ignorieren.
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is echt schlimm sowas - aber was soll's, is halt Meinungsfreiheit.
Soviel scheint mir der Autor ja nicht zu erreichen, zumal bei diesem Stil...naja, ich glaub ja eher nicht ;)
Und dann dieser total hirnverbrannte Ansatz - natürlich Linux erstmal auf einem VAIO installieren. Nicht, dass das nicht geht, aber ich würde mir ja auch vorher einen Laptop kaufen, der sich an Standards hält.
Naja...und dann Mandrake nicht zum Laufen zu bekommen, prädistiniert fast schon zum M$CE. Mal ehrlich ich hab mit SuSE 6.3 angefangen (ich Sündiger) und bin dann nach 3 Monaten zu Debian übergegangen. Für meine letzte Server-Installation hab ich weniger als 30 Minuten gebraucht, bis ich ein akzeptabel sicheres System hatte. Klappt doch, und ich hab erst ein Jahr überhaupt mit Linux zu tun.
Zugegeben komm ich mir bei Linux manchmal etwas verloren vor, da ich gar nicht weiss, welches der mehreren Tausend Programmen mir weiterhelfen könnte - aber hey, dafür gibt's google!
Klassischer Fall von "will nicht verstehen, dass sein Laptop (er auch) nichts kann und blamed dafür die Linux-Community".
Soviel für jetzt - ich denke, da brauchen wir uns nicht wirklich drüber unterhalten, da schätzungsweise sowieso alle symlink Besucher eine Meinung über diesen Artikel teilen.
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Der Autor verwechselt scheinbar auch free mit free, wenn er mit Finanzen zu argumentieren beginnt...
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Naja... und dann das Argument:
Win 0.- (came with the Computer)
aaaaargh... glaubt der echt, er hätte das ned bezahlt? --
auch die Zehe ist ein Laufwerk
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Ja.
Versuch mal den Computer zu bestellen ohne Win. Vor allem einen VAIO...
Gruss Dani
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Ich will ja nicht wissen, wieviele Benutzer selbst windows nicht installieren könnten. Darüber wird meist nicht gesprochen. "Ist ja bereits installiert". "Ja aber, du weisst, so ein Windows sollte man alle paar Jahre wieder mal neuinstalliern". "Ach so.... "
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Von Anonymer Feigling am Monday 08. October, 09:33 MET (#9)
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Der Typ ist doch klasse. Lange nicht mehr so gelacht. Er warnt die Leute doch von vorneherein, dass er kein netter Mensch ist und dass all das, was hier an sonstigen Kommentaren ueber ihn steht, die Wahrheit ist.
Klar meint er das nicht ernst, aber es zeigt zumindest mir, dass ich den Rest des Artikels auch nicht ernst nehmen darf.
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Also wenn ich ganz ehrlich bin fand ich den Artikel wirklich unterhaltsam. Ja - ok vieles von dem was er da schreibt ist Quatsch, aber leider hat er nicht ganz unrecht, was den Argumentationsstil vieler Linux-Anhaenger betrifft...
Und so sehr ich mein LINUX liebe - ich wuerde es nach wie vor nicht jedem empfehlen: Nur weil es alles kann was ich brauche muss dass ja nicht fuer alle richtig sein.
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