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EU verabschiedet SPAM-Gesetz
Veröffentlicht durch kruemelmonster am Montag 01. Oktober, 15:32
Aus der sag-nein-zu-spam Abteilung
Nachrichten CNN berichtet, dass der EU Ministerrat ein Gesetz zu erlaubten und nichterlaubten Marketingtechniken verabschiedet hat.

In diesem Gesetz wir auch SPAMming (Zusendung von Werbemails ohne vorherigen Zustimmung des Empfängers) behandelt...
Und verboten!
Es darf nur noch nach dem sogenannten "opt-in" Verfahren gearbeitet werden.
Einen Haken hat die Sache allerdings: Das Gesetz muss erst noch vom EU Parlament gutgeheissen werden, bevor es in Kraft treten kann. Die Debatte ist vorprogrammiert, weil nicht wenige Politiker das "opt-out"-Verfahren (Personen, die keinen Spam erhalten wollen, müssen sich in sog. "Robinson-Listen" eintragen) bevorzugen. Es bleibt also weiterhin spannend.

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  • Auch von kruemelmonster
  • Diese Diskussion wurde archiviert. Es können keine neuen Kommentare abgegeben werden.
    Lasset uns hoffen! (Score:2)
    Von bones am Monday 01. October, 16:00 MET (#1)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    (wollte jetzt nicht "lasset uns beten" schreiben ;)

    Sind die Kräfteverhältnisse zwischen Ministerrat und EU-Parlament eigentlich unterdessen ausgeglichen? Früher war doch AFAIK der Ministerrat eher am längeren Hebel (wäre ausnahmsweise einmal gut für uns - sonst bin ich eigentlich immer dafür, dass die Kräfte ausgeglichen sind).

    Grüsse vom Knochen
    Diskussion über Opt-Out (Score:1)
    Von Olf (BWUXOBFKGZYY@spammotel.com) am Monday 01. October, 17:15 MET (#2)
    (User #531 Info)
    Ich hätte dann gerne eine Liste der Abgeordneten im Europäischen Parlament, an die ich den Spam forwarden kann, der sich auf zwei meiner schon lange nicht mehr genutzten Uni Accounts langsam ansammelt bzw. über die Jahre angesammelt hat.

    Vielleicht kann ja dann der Anonyme Feigling nochmal aktiv werden und eine entsprechende Liste von Abgeordneten posten :-D

    Es ist ein Anfang! (Score:2)
    Von NoSuchGuy (nosuchguy@gmx.NOSPAM.net) am Monday 01. October, 18:53 MET (#3)
    (User #97 Info)
    Hurra, es ist ein Anfang!

    Welche Strafen soll es denn für Verstöße geben?

    NSG
    --
    "In keinem Bereich menschlicher Leistungen sind so schlechte Ergebnisse erzielt worden wie in der Politik!"
    opt-out: ich frage mich (Score:2, Interessant)
    Von kruemelmonster (kruemelmonster@tedaldi.net) am Monday 01. October, 20:07 MET (#4)
    (User #3 Info) http://www.tedaldi.net
    wie die denn das lösen wollen?
    Muss man sich dann bei jedem Spammer in der Liste eintragen muss... oder macht dann das EU-Parlament ne Liste, in der sich alle, die keinen SPAM wollen eintrage müssen?
    Also die technische Umsetzung von opt-out stelle ich mir etwas schwierig vor...
    --
    auch die Zehe ist ein Laufwerk
    Das Problem liegt in der Abwicklung (Score:2, Interessant)
    Von hda (hda at ziplip dot com) am Monday 01. October, 23:47 MET (#5)
    (User #377 Info)
    In Österreich sind unverlangte Werbe- bzw. Massenmails nach dem Telekommunikationsgesetz schon verboten. Nur, was bringt es, wenn der Absender aus dem schützenden Ausland kommt und dessen Provider von sich aus keine Gegenmassnahmen ergreift?

    Ganz einfach: der SPAM hält an bis zum St. Nimmerleins-Tag!

    Die neue EU-Regelung hat nur dann einen Sinn, wenn länderübergreifende Massnahmen auch in die Praxis umgesetzt werden. Damit das Beschwerde-Pingpong endlich ein Ende hat.

    Ein Anfang (Score:1)
    Von kruemelmonster (kruemelmonster@tedaldi.net) am Tuesday 02. October, 06:45 MET (#6)
    (User #3 Info) http://www.tedaldi.net
    Aber wenigstens ist es mal ein Anfang.
    Und es nützt doch etwas! Es wird in der EU das Spammen verboten (und die Schweiz wird sich dem ja wahrscheinlich anschliessen), was die europäischen Spammer hart treffen wird. Die müssen entweder Seriös werden oder aber ihr Geschäft aufgeben (oder ins Ausland verlegen).
    Dies bedutet schon mal Mehraufwand (=Mehrkosten), was die Attraktivität (und vor allem den einzigen Vorteil gegenüber anderen Medien) zumindest verkleinert.
    Dass sich SPAM ned ganz vermeiden lässt, ist wohl klar (wie sich auch andere Handlungen mit noch so strengen Gesetzen nicht ganz unterbinden lassen). Aber die Spamflut kann doch etwas eingedämmt werden!
    Die EU machts vor... (ok, eigentlich hat .at ja angefangen damit) und vielleicht zieht die eine oder andere Region ja nach.

    M.E. kommt das Gesetz etwas spät, das ja Mailen gemäss einer Studie von MessageLabs nur noch bis 2008 möglich sein wird ;-)
    --
    auch die Zehe ist ein Laufwerk
    Oh je, arme Schweiz (Score:2)
    Von rca am Tuesday 02. October, 08:06 MET (#7)
    (User #419 Info)
    Wir sind ja eh schon für alles eine Insel. Wenn sich dieses Gesetz nicht über die EU-Grenzen hinaus anwenden lässt (was ja bei manchen EU-Richtlinien/Gesetzen zu wünschen wäre..) heisst's dann From: pornomail@spam-hosting.ch

    (Oder spam-hosting.li? Hmmm)
    Re:Oh je, arme Schweiz (Score:1)
    Von kruemelmonster (kruemelmonster@tedaldi.net) am Tuesday 02. October, 09:03 MET (#8)
    (User #3 Info) http://www.tedaldi.net
    Die Schweiz wird hoffentlich in diesem Fall sehr schnell nachziehen? Waere ev. mal ne Anfrage wert, ob da schon etwas laeuft. Weiss jemand, wo, wie und wen man da anfragt?
    --
    auch die Zehe ist ein Laufwerk
    Re:Oh je, arme Schweiz (Score:1)
    Von Viscus (viscus@gmx.ch) am Tuesday 02. October, 09:34 MET (#9)
    (User #618 Info) http://www.senn.ch
    So aussichtslos ist dies auch in der Schweiz nicht. Die Datenschutzbestimmungen sind diesbezüglich schon vorhanden. Schaue mal auf den Webseiten des schweizerischen Dateschutzbeauftragen nach.
    http://www.edsb.ch/framesd.html http://www.edsb.ch/edsb_pdf/pdf/spam_ d.p df
    Das Problem dabei (Score:1)
    Von kruemelmonster (kruemelmonster@tedaldi.net) am Tuesday 02. October, 10:02 MET (#10)
    (User #3 Info) http://www.tedaldi.net
    ISt ja schoen und gut.
    Aber was passiert, wenn ich Schweizer SPAM erhalte? Ich schreibe ein freundliches Brieflein an den Absender, er solle mich doch bitte aus seiner DB entfernen. Also f[r jeden SPAM den ich erhalte, wieder Aufwand. Vor allem kann man den Spammer ja kaum belangen, in dieser hinsicht ist das Datenschutzgesetz in der Schweiz ziemlich Zahnlos! :-(
    --
    auch die Zehe ist ein Laufwerk
    Re:Das Problem dabei (Score:1)
    Von Seuli (luigi(dot)porco(at)famiglia(dot)org) am Tuesday 02. October, 18:34 MET (#11)
    (User #146 Info) http://famiglia.org
    und vorallem ist deine mailadresse sofort das zehnfache wert, wenn du zurueckschreibst. dann wissen die naemlich, dass da ein aktiver user dahintersteht, und nicht nur ein spam-sammel-account.

    Seuli
    -- O'Toole said: Murphy was an optimist.
    Re:Das Problem dabei (Score:2)
    Von bones am Tuesday 02. October, 22:03 MET (#12)
    (User #481 Info) http://www.p-guhl.ch
    Aber das erheben weiterer Daten ist doch auch verboten - hat mir der Datenschutzbeauftragte damals selbst geschrieben!

    Was erwartet ihr denn? Der Adresshandel ausserhalb des Internets ist ja auch bereits völlig unkontrollierbar (da verkaufen Videotheken die Kundendaten völlig legal an Erotikversände, jede Spende an eine "gemeinnützige Organisation" zieht 5 Bettelbriefe völlig anderer solcher Organisationen nach sich...) Mit meinen Adressdaten verdient jeder Geld - ausser natürlich ich selbst. Ich habe mal einem Adress-Ernter (einigen dürfte er bekannt sein) angeboten, er dürfe meine Adresse gegen einen kleinen Betrag pro verkaufter CD in der Datenbank belassen... natürlich hat er nie geantwortet und meine Adresse soll, Gerüchten zufolge, immer noch auf dieser CD sein. Die Gesetze in der Hinsicht mögen gut sein - aber ausser in ganz extrem schweren Fällen kümmert sich niemand darum, ihnen Geltung zu verschaffen.

    Grüsse vom Knochen

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