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Simson Garfinkel, die Zweite
Veröffentlicht durch Yeoman am Samstag 20. Januar, 20:36
Aus der Javabox Abteilung
Nachrichten Mnementh schreibt: "Vor ein paar Tagen wurde hier über einen Java-kritischen Artikel von Simson Garfinkel geschrieben.
Weil er viel Feedback bekam - positives wie negatives - hat er noch einen weiteren Artikel geschrieben.
Interessant in dem zusammenhang ist auch die Diskussion auf Javalobby."

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    Wow. (Score:1)
    Von Seegras am Sunday 21. January, 01:30 MET (#1)
    (User #30 Info) http://www.discordia.ch
    Und Garfinkel hat immer noch recht. Geil find ich wie er den Flamer abkanzelt. Wirklich nett ;)
    Die Hölle (Score:2, Informativ)
    Von Witchblade (mcblast@datenauflauf.de) am Sunday 21. January, 03:44 MET (#2)
    (User #340 Info) http://www.datenauflauf.de
    Wir mussten Java an der UNI benutzen, und ein Arbeitgeber hat von mir über ein halbes Jahr verlangt das ich Java programmiere. Aber damit ist jetzt schluss. ICh kann und will Java nicht mehr sehen, SWING stinkt, die ganze Drag und Drop Geschichte stinkt. NetBeans, oh entschuldigung ich meine natürlich FORTE stinkt auch, ich kann es einfach nicht mehr sehen. Der Autor hat völlig recht, wer will überhaupt noch an Java rumfummeln ? Also ich ganz bestimmt nicht !

    gruese, Witchi
    Sind das Nazis Dude ?

    Re:Die Hölle (Score:2, Informativ)
    Von skoch am Sunday 21. January, 14:07 MET (#3)
    (User #46 Info)
    Aber ich :). Also ich finde Java schon ziemlich cool. Wir mussten/durften auch an der Uni Java lernen (Uni Bielefeld) und es hat mich weniger Stress gekostet als die ganzen SegFaults/Core dumps in C mit den kryptischen Fehlermeldungen. Selbstverstaendlich haben beide PS ihre Berechtigung. In einem Projekt mit Java/Java3D (laueft auch auf meinem K6-2 450, halbwegs zumindest ;) ) mussten wir aus Performance ein C++ Modul via JNI koppeln. (uaaahhh schrei) Lief erst nicht unter Linux usw... Portieren ist echt schlimm. Also Java hat m.E. viele Vorteile. Auch die Performance ist, von Swing abgesehen, ok. btw: Welche PS findest du denn besser?
    cu Sascha :)
    Re:Die Hölle (Score:1)
    Von zenogantner am Sunday 21. January, 14:14 MET (#4)
    (User #329 Info) http://www.zenogantner.de
    Ich muss Dir schon zustimmen.
    Man kann natürlich viel über Java ablästern, aber sobald es nicht mehr um Systemprogrammierung bzw. Speed pur geht, ist Java mächtiger als C oder C++. Man muss sich bspw. nicht ständig um die Speicherverwaltung kümmern.
    Diese Sprache ermöglicht es Entwicklern, sich eher auf das wesentliche zu konzentrieren.
    Zeno
    Re:Die Hölle (Score:2, Informativ)
    Von tbf am Sunday 21. January, 21:33 MET (#6)
    (User #21 Info)
    Erm, eines möchte ich festhalten: C und C++ sind die mächtigeren Sprachen. Die Idee hinter Java ist doch gerade zu Gunsten weniger begabter Programmierer auf Features zu verzichten.

    Außerdem: Niemand zwingt Dich in C++ durchgängig mit Zeigern zu arbeiten. Zeiger in C++ dienen eher dem Zweck altertümlichen C-Code einzubinden (siehe C++-Referenzen, Smartpointer). Daß etliche sogenannte C++-Bibliotheken dies nicht beherzigen ist eine andere Geschichte...

    Java-Hass (Score:2, Lustig)
    Von Mnementh (symlink@mnementh.de) am Sunday 21. January, 18:26 MET (#5)
    (User #123 Info) http://www.mnementh.de/
    Ich schrieb schon letztens, wie erstaunlich es ist, dass manche C++-Programmierer Java nicht einfach akzeptieren können, sondern unbedingt darüber lästern müssen (als ob sie jemand dazu zwingt, immer Java zu benutzen). Dieser Garfinkel ist nur ein Beispiel. Erstaunlich daran ist vor allem, dass meist Java das Ziel ist, keine andere Sprache. Ausserdem liest man eher selten von Fans anderer Programmiersprachen, die C++ fertigmachen.
    So, jetzt kommt meine superparanoide Verschwörungstheorie dazu:
    C++-Programmier haben Angst vor Java!

    Aber im Ernst: Kann mir jemand erklären, wie dieser einseitige Hass zustandekommt, das würde mich ehrlich mal interessieren. Danke.

    Ciao, Mnementh

    P.S.: Ich will hier nicht pauschalisieren. Nicht alle C++-Programmierer reden ständig nur schlecht über Java. Aber einige tun es.
    Re:Java-Hass (Score:1)
    Von tbf am Sunday 21. January, 21:35 MET (#7)
    (User #21 Info)
    Es ist lediglich Angst vor Mittelmaß und Gleichschaltung. Das selbe Gefühl, welches etliche Leute ins Unix/OSS-Lager treibt. ;)
    C++/Qt statt Java (Score:1)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Monday 22. January, 09:05 MET (#8)
    (User #237 Info) http://slashdot.org
    Im ersten Artikel hat er Java gnadenlos niedergemacht *ohne* eine Alternative zu nennen.
    Was, bitte, soll man stattdessen nehmen?
    Scheinbar hält er Java-Projekte grundsätzlich für überflüssig und ersatzlos streichbar.
    Diesmal outet er sich als C++/Qt Programmierer. Zwar kann ich keine Empfehlung herauslesen, alles und jedes damit zu implementieren, aber immerhin wird die Diskussion damit konkret.

    Neues Topic: Qt statt Java.

    Ich habe selber etwas Erfahrung mit Qt als portabler Bibliothek. doxygen verwendet nur Nicht-GUI-Klassen (String, Container, Dateihandling) von Qt. Der Quellcode ist auf allen Plattformen gleich (viele #ifdef). Daher kann man die kostenlose *nix Version auf Windows kompilieren, fertig.
    Doxygen bietet auch ein GUI-Konfigurationsprogramm. Allerdings nur in der X11-Version, denn eine Entwicklerlizenz Qt/Windows kann sich ein Open-Source-Projekt nicht leisten.

    Mit doxygenstudio gibt es jetzt eine IDE für Windows. Und zwar nur für Windows.

    An diesem Beispiel sehe ich, dass C++ im Allgemeinen *nicht* die Portabilität von Java hat.

    Re:C++/Qt statt Java (Score:1)
    Von hedwig am Monday 22. January, 11:12 MET (#9)
    (User #336 Info)
    Und ob es auch andere Alternativen gibt! Ich hab vor einer Weile Python angefangen und es ist eine sehr geniale Sache. Kann ich jedem empfehlen.

    Interessant war die Bemerkung oben, daß die C++'ler schreien, wenn's um Java geht ... nun, bei Python-Leuten hab ich das noch nicht so erlebt ;-)

    Aber andere Sache hier zum Thema Alternativen zu Java. Eine überaus interessante Entwicklung ist zweiflesohne jython. Siehe http://jython.sourceforge.net/. Ich will ja nicht behaupten, tkinter (basiert auf tk/tcl) sei eine Alternative zu Java zum Oberflächenbasteln. Aber jython gibt einem nette Sachen in die Hand. Das ändert nichts an der Performance der Klassenbibliotheken, die man verwendet. Schon wahr. Aber Python selbst als Sprache ist irgendwie doch viel moderner als C++ oder auch Java. Ich denke, die Richtung, in die Programmiersprachen in Zukunft laufen. Interessant z.B. http://www.python.org/doc/essa ys/ comparisons.html und überhaupt vieles auf python.org. Und keine Angst wegen der Typenfreiheit (die hatte ich zu Beginn auch). Das ist kein BASIC ... das funktioniert auch bei großen Projekten ohne Probleme ...

    Re:jython statt Java (Score:1)
    Von chrisK (chrisk at gmx dot ch) am Monday 22. January, 16:21 MET (#13)
    (User #13 Info) http://www.chrisk.ch
    hmm, ich versteh einfach nicht ganz, was der Sinn von Jython sein soll.
    Wenn ich das richtig verstehe, wird doch hier einfach die Möglichkeit gegeben, in der java-Umgebung mit Python zu programmieren. Wozu brauch ich denn die Java-Umgebung? Python ist doch selbst schon wesentlich mächtiger als Java. Kann ich doch grad in Python programmieren.
    Re:jython statt Java (Score:1)
    Von hedwig am Tuesday 23. January, 09:44 MET (#15)
    (User #336 Info)
    Na das spannende finde ich, daß man damit Java-Bytecode erhält, den man dann auf einer jeden virtuellen Java-Maschine laufen lassen kann. Und an die Java-Bibliotheken rankommt.

    Insgesamt finde ich jedenfalls, daß die Programmierung insgesammt immer script'iger wird. Und dabei muß es nicht so grauenhaft zugehen, wie in Perl ... Python ist ja auch nur eine Entwicklung, aber hat ein interessantes Sprachdesign. Moderner. Gegenüber Java und gegenüber C++ (C++ ist zugegeben mächtig und genial -- aber irgendwann kämpft man viel zu sehr an seiner eigenen Komplexität und am Versuch, alles so genial zu machen, wie C++ halt nunmal sein sollte. Und daß man in Java alles bißchen runtergekocht hat, ist doch wohl nun wirklich keine Lösung).

    Sicher wird es immer maschinennahe Sachen geben und ich hoffe, es wird nie soweit kommen, daß betriebssystemnahe Sachen in was grundlegend anderem geschrieben werden als in C. (Obwohl mir da mit Grauen diverse Entwicklungen einfallen, beispielsweise der Entropy Gathering Daemon (!) von OpenSSL, der in Perl geschrieben ist.) Aber das ist nur eine Seite der Softwareentwicklung. Benutzernahe, oberflächenintensive Programme können auch sehr gut mit mächtigeren Sprachen geschrieben sein. Das ist viel effektiver aus Entwicklersicht. Nicht, daß jemand hier an VisualBasic denkt ... die Sprache ist einfach schlecht. Aber es muß mehr geben, als Rapid Application Development mit irgendwie doch klassischen Sprachen. Bei den klassischen Sprachen denke ich da an Delphi, was zugegeben trotzdem toll ist und vor allem eine ordentliche Sprache im Vergleich zu VisualBasic (bloß man beispielsweise das Stichwort Komponentenentwicklung). Ähnliches gilt aber auch für z.B. VisualAge for Java oder Zeug, was auf C++ aufsetzt (wovon ich aber noch nichts selber benutzt habe). Das ist doch nicht die Lösung ... oder?

    Re:C++/Qt statt Java (Score:1)
    Von tbf am Monday 22. January, 12:48 MET (#10)
    (User #21 Info)
    Die von Dir genannten Beschränkungen sind ja wohl eher künstlich durch Trolltech erzeugt. Qt ist eben nicht frei..... Wiederhole das selbe Experiment mal mit 'ner pure GNU-Umgebung, (z.B. Gtk+) oder einer auf Portabilität angelegten Klassenbibliothek wie wxWindows. Wenn Du ein anderes konkretes Beispiel für die Portabilität von C++ sehen willst, schau Dir ORBacus an. Die Aussage "C++ ist nicht portabel" halte ich ebenso für ein Gerücht wie die Aussage der KDE-Entwickler: "CORBA ist langsam".
    Re:C++/Qt statt Java (Score:1)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Monday 22. January, 13:50 MET (#11)
    (User #237 Info) http://slashdot.org
    > Die von Dir genannten Beschränkungen sind ja wohl eher künstlich durch Trolltech erzeugt.
    Stimmt. Aber Qt ist die einzige Bibliothek, die Simson Garfinkel namentlich erwähnt hat.

    > [...] Wiederhole das selbe Experiment mal mit 'ner pure GNU-Umgebung, (z.B. Gtk+)
    AFAIK kann man glib/gtk+ nur unter cygwin kompilieren. Und die Qualität des gtk-- (C++-Layer) finde ich nicht so besonders.
    Ausserdem ist das kein Experiment sondern existierende Software. AFAIK ist Doxygen weit älter als version 1.0 von gnome.

    > oder einer auf Portabilität angelegten Klassenbibliothek wie wxWindows
    Ist nicht schlecht. Allerdings nicht besonders verbreitet. Gibt wenig Docu dafür.

    > [...] Die Aussage "C++ ist nicht portabel"
    Das habe ich nicht gesagt, zum Kuckuck.

    Genau diese Scheisse ist das eigentliche Problem. Schwarz/Weiss-Denken, entweder oder.

    Re:C++/Qt statt Java (Score:2, Tiefsinnig)
    Von tbf am Monday 22. January, 15:13 MET (#12)
    (User #21 Info)
    AFAIK kann man glib/gtk+ nur unter cygwin kompilieren.
    Stimmt nicht. Compiliert ebenso problemlos mit mingw32 und VisualC. Da der Win32-Port nur auf Standardbiblitheken zurückgreift, sollten auch andere Win32-Compiler den Code verdauen. (Notfalls indem man nur auf die Header zurückgreift und gegen mit VC oder gcc compilierte Bibliotheken linkt -- sollte aber nicht nötig sein...).

    Wegen Gtk--: Es ist nicht das einzige C++-Binding für Gtk+. Dummerweise wird gtk.org gerade umgebaut - mit der Folge daß die Liste mit den Bindings gerade offline ist...

    Mit dem Alter - mag sein. Hättest dann vielleicht eher auf die STL zurückgreifen sollen, um portablen Code zu bekommen.

    PS: "C++ ist nicht portabel" war nicht auf Dich gemünzt (vgl. "die Aussage" vs. "Deine Aussage"). (Kritik an mir: Vielleicht sollte ich mir endlich angewöhnen, in Foren grobkörniger - sprich deutlicher - zu formulieren...)

    Re:C++/Qt statt Java (Score:1)
    Von alba7 (alexander.bartolich@gmx.at) am Monday 22. January, 18:18 MET (#14)
    (User #237 Info) http://slashdot.org
    > Wegen Gtk--: Es ist nicht das einzige C++-Binding für Gtk+.
    > Dummerweise wird gtk.org gerade umgebaut -
    > mit der Folge daß die Liste mit den Bindings gerade offline ist...
    Sag ich doch. Die C++-Anbindung erreicht nicht die (ansonsten hohe) Qualität von gtk+.

    > Mit dem Alter - mag sein.
    > Hättest dann vielleicht eher auf die STL zurückgreifen sollen,
    > um portablen Code zu bekommen.
    Das ist ein Missverständnis. Ich habe mit doxygen nicht viel zu tun (naja, einige unwesentliche Patches von mir sind drin).
    Aber STL/gcc ist heute noch eine abenteuerliche Sache. Und vor ein paar Jahren (also 1998) mit gcc 2.7.2.3...

    > "C++ ist nicht portabel" war nicht auf Dich gemünzt (vgl. "die Aussage" vs. "Deine Aussage").
    Ok, habe ich etwas heftig reagiert. Aber ich halte "Es kann nur Einen geben" für das Grundübel dieser Diskussion. C++ und Java sind beides sehr vielschichte Sprachen, im Gegensatz etwa zu Smalltalk oder Oberon. Es ist gar nicht so leicht, zu beschreiben, wo jetzt eigentlich die Stärken liegen. Und teilweise haben sie die selben Schwächen.

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